OCZ-SSDs: Agility 4 kostet pro GByte unter 1 Euro

Die 2,5 Zoll großen SSDs der Serie Agility 4 sind in Speicherkapazitäten von 64, 128, 256 und 512 GByte erhältlich und mit einer Sata-3-Schnittstelle ausgerüstet. Die Consumer-Geräte sind mit einem Indilinx-Everest-2-Controller und MLC-Nand-Flash bestückt. OCZ übernahm Indilinx im März 2011 für 32 Millionen US-Dollar.




Die Modelle mit 256 und 512 GByte erreichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 400 MByte/s und 48.000 IOPS beim Lesen beziehungsweise 85.000 IOPS beim Schreiben. Damit sind zufällige Zugriffe auf 4 Kilobyte große Blöcke gemeint.
Die Varianten mit 64 und 128 GByte sind etwas langsamer. Das kleinste Modell kommt beim Schreiben auf 200 MByte/s und beim Lesen auf 300 MByte/s und 46.000 IOPS beim Lesen und 47.000 IOPS beim Schreiben. Das 128-GByte-Modell ist mit 400 und 300 MByte pro Sekunde beim Lesen beziehungsweise Schreiben (IOPS 58.000 Lesen, 72.000 Schreiben) etwas schneller.
Der Strombedarf wird mit 2,5 Watt im Betrieb und im Leerlauf mit 1,3 Watt angegeben. Die Ndurance 2.0 genannte Technik soll laut OCZ dafür sorgen, dass sich die Lebensdauer der SSDs verdoppelt. OCZ gewährt auf die SSDs drei Jahre Herstellergarantie. Für die Datensicherheit sorgt die 256-Bit-AES-Verschlüsselung.
Weitere technische Daten hat OCZ auf seiner Produktwebsite(öffnet im neuen Fenster) zur Agility 4 veröffentlicht.
Kosten knapp unter 1 Euro pro GByte
Die Preise für die OCZ Agility 4(öffnet im neuen Fenster) beginnen ab 74 Euro (64 GByte), 122 Euro (128 GByte), 226 Euro (256 GByte) und 491 Euro (512 GByte). Bei dieser Rechnung wird jedoch verschwiegen, dass die angegebene Speicherkapazität nicht vollständig genutzt werden kann.
Die neuen SSDs sollen ab sofort erhältlich sein.