Crucial: m4-SSD als Upgrade für Ultrabooks mit Festplatte

Die günstigsten Ultrabooks sind mit Festplatten bestückt, um die von Intel vorgegeben Bootzeiten zu erreichen, ist in der Regel zusätzlich ein SSD-Cache des Chipherstellers verbaut. Dieser dient aber nur zum Beschleunigen des Bootens und für das schnelle Aufwachen aus dem Standby-Modus. Intel nennt das "Rapid Start" und "Smart Response" . Die entsprechenden SSDs der Serie 313(öffnet im neuen Fenster) von Intel sind auch nur mit höchstens 24 GByte zu haben.
Die klassischen Vorteile einer SSD wie den schnellen Start von Anwendungen und sehr kurze Zugriffszeiten bieten solche Lösungen nicht. Crucial will das nun ändern und bietet deshalb seine bisher im 2,5-Zoll-Format angebotenen SSDs der Serie m4 auch als mSata-Laufwerke an. Sie passen in den Steckplatz, wo auch Intels SSD-Cache Platz findet. Über entsprechende Konfiguration der Intel-Treiber kann die neue SSD dann wie erstmals beim Z68-Chipsatz als Cache auch für Anwendungen dienen oder bei Verzicht auf die Festplatte als einziges Laufwerk. Das spart zusätzlich noch etwas Gewicht.
Schnelles Lesen, aber nur gemächliches Schreiben
Da die m4-mSata-SSD nach Sata mit 6 GBit/s arbeitet, kann sie laut Crucials Daten(öffnet im neuen Fenster) maximal 500 MByte/s beim sequenziellen Lesen erreichen, die Schreibgeschwindigkeit beim 128-Gbyte-Modell mit höchstens 175 MByte/s ist für eine aktuelle SSD aber gering. Als Controller kommt ein Marvell-Chip mit eigener Firmware zum Einsatz. Bei der 256-GByte-Version sind Crucial zufolge(öffnet im neuen Fenster) noch 260 MByte/s beim Schreiben machbar.
Die Laufwerke will Crucial in Größen von 32, 64, 128 und 256 GByte anbieten, die Preisempfehlungen lauten 53, 81, 122 und 226 US-Dollar. Bei deutschen Versendern sind die mSata-SSDs schon vereinzelt erhältlich. Die Preise bewegen sich bei rund 65 Euro für die 64-GByte-Version, für 128 GByte sind rund 110 Euro gefordert und das größte Laufwerk mit 256 GByte kostet knapp 200 Euro.