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DC S3500: Intels Server-SSD auch in eigenen Rechenzentren

Mit der Serie DC S3500 bietet Intel Data-Center-SSDs bis 800 GByte an. Die Geräte sollen besonders langlebig sein, unterscheiden sich jedoch je nach Kapazität deutlich in der Leistung. Auch Intel selbst will die SSDs verwenden.

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Die SSD DC S3500
Die SSD DC S3500 (Bild: Intel)

Nicht nur für Kunden, sondern auch für sich selbst hat Intel die Data-Center-SSD DC S3500 gebaut. Das Unternehmen will einer Mitteilung zufolge in seinen eigenen Rechenzentren die Zahl der eingesetzten SSDs im Jahr 2013 von 10.000 auf 40.000 steigern.

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Natürlich will das Unternehmen die S3500 auch verkaufen - ab sofort sollen sie verfügbar sein. Preise nannte Intel nur für das kleinste Modell mit 80 GByte und 1,8 Zoll und die größte Version mit 2,5 Zoll bei 800 GByte: Sie kosten 115 beziehungsweise 979 US-Dollar. Darin ist eine Garantie von fünf Jahren enthalten.

Wie das ausführliche Datenblatt zeigt, sollen die SSDs besonders langlebig sein. Schon beim kleinsten Modell können 45 Terabyte geschrieben werden, bevor die Reserven erschöpft sind. Bei der 800-GByte-SSD sind es erwartungsgemäß 450 TByte. Wie die folgende Tabelle zeigt, unterscheiden sich die SSDs je nach Kapazität deutlich in der Leistung, die Differenzen fallen viel größer aus als bei Desktop-SSDs.

  • Performance der S3500 laut Intel
Performance der S3500 laut Intel

So erreichen die 2,5-Zoll-Modelle ab 240 GByte schon ihre maximale Lesegeschwindigkeit von 500 MByte/s, was die 6-GBit-Schnittelle für SATA der Laufwerke fast ausreizt. Geschrieben wird bei dieser SSD aber maximal mit 260 MByte/s, und auch die 800-GByte-SSD kommt nur auf 450 MByte/s. Die bei Servern besonders wichtige Zahl der I/O-Operationen pro Sekunde ist aber bereits beim Lesen mit 75.000 IOPS mit dem 120-GByte-Modell erreicht.

Folglich empfiehlt Intel die Serie S3500 vor allem für Datenbankrechner, Webserver und Cloud-Anwendungen. Damit die Laufwerke dort besonders zuverlässig sind, besitzen sie einen kleinen Pufferkondensator, der beim Ausfall der Stromversorgung für das Abschließen von Schreibvorgängen sorgen soll. Die Leistungsaufnahme gibt Intel mit höchstens 5 Watt im Betrieb und 0,65 Watt ohne Zugriffe an.

Die S3500 gibt es als 1,8-Zoll-Laufwerk, und zwar in Größen von 80, 240, 400 und 800 GByte. Die 2,5-Zoll-Versionen sind mit 80, 120, 160, 240, 300, 480, 600 und 800 GByte verfügbar. Alle Geräte sind mit MLC-Flash aus Intels eigener Herstellung ausgestattet, für welches das Unternehmen eine Strukturbreite von 20 Nanometern angibt.



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C1pher 12. Jun 2013

Eigenbau von Intel, kein Sandforce mehr: http://www.intel.com/content/www/us/en/solid...


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