Innodisk: Winzige NanoSSD erreicht 480 MByte/s
Innodisks NanoSSD entspricht dem neuen SATA-Standard μSSD für Embedded-SSDs. Entsprechend kommt sie ohne Modulverbinder aus und besteht nur aus einem Chip. Als Protokoll zur Datenübertragung kommt dennoch SATA zum Einsatz. Der neue Standard soll es ermöglichen, ultradünne Notebooks mit schnellen SSDs herzustellen.
Und so hat Innodisk Controller, Flash-Speicher und die peripheren Komponenten zur Stromversorgung in einem BGA-Gehäuse (Ball Grid Array) untergebracht, das gerade einmal 16 x 20 x 2 mm misst. Dabei wiegt die SSD nur 1,5 Gramm, speichert aber je nach Modell zwischen 4 und 64 GByte.
Da Innodisk zudem einen DRAM-Cache in das Gehäuse integriert hat, erreicht die NanoSSD durchaus respektable Schreib- und Lesegeschwindigkeiten: In der SLC-Variante NanoSSD 3SE(öffnet im neuen Fenster), die mit maximal 16 GByte angeboten wird, schreibt sie Daten mit bis zu 175 MByte/s und liest mit maximal 480 MByte/s. Für die MLC-Version nanoSSD 3ME (öffnet im neuen Fenster) gibt Innodisk eine Schreibrate von 90 MByte/s an.
Gedacht ist Innodisks NanoSSD auch für den industriellen Einsatz: Sie arbeitet bei Temperaturen von -40 °C bis 85 °C und kann nach dem Militärstandard MIL-STD-810F/G schnell gelöscht werden. Firmware-Optimierungen sollen mittels Wear-Leveling für eine lange Lebensdauer der NanoSSD sorgen. Mit der Software iSmart von Innodisk soll sich der Wear-Leveling-Status zudem visualisieren lassen, so dass früh erkennbar ist, wann eine SSD ausgetauscht werden sollte.
Innodisk will seine NanoSSD am 30. Mai 2013 in Taipeh offiziell vorstellen. Wann die NanoSSD in ersten Produkten erhältlich sein soll, hat Innodisk noch nicht verraten.
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