Sonnet: PCI-Express-Karte nimmt zwei SSDs huckepack

Mit den Tempo SSDs(öffnet im neuen Fenster) von Sonnet können schnelle SSDs mit SATA-Anschluss (6 GBit/s) direkt mit einer PCIe-Karte verbunden werden. Die Lösung ist für Rechner gedacht, die nur über langsamere SATA-Anschlüsse verfügen.


Der Hersteller bestätigt auf seiner Website, dass Mac Pros von der PCIe-Karte booten können. Auch wenn die Karte in einem Erweiterungsgehäuse steckt, die per Thunderbolt angeschlossen wird, soll das Booten möglich sein. Die Tempo SSD kann allerdings auch in Windows-Rechnern genutzt werden.
Wer will, kann bei der Tempo SSD mit einer Erweiterungshalterung auch zwei SSDs mit der Karte betreiben. Dann ist allerdings im Gegensatz zur normalen Konfiguration ein Steckplatz in voller Länge erforderlich. Die Erweiterung eröffnet die Möglichkeit, in einer RAID-0-Konfiguration mit zwei SSDs zu arbeiten.
Die Tempo SSD unterstützt laut Hersteller eine Lesegeschwindigkeit bis zu 500 MByte/s beim Einsatz einer SSD oder bis zu 660 MByte/s bei der Benutzung zweier SSDs, wenn die Konstruktion als RAID 0 eingerichtet wird.
Pro-Modell bringt zwei SSDs hintereinander auf einer PCIe-Karte unter
Neben der normalen Tempo SSD gibt es auch noch eine Pro-Version(öffnet im neuen Fenster) in voller Länge, die von vornherein für zwei SSDs gedacht ist. Sie ist erheblich schneller als die normale Version und soll beim Einsatz von zwei SSDs im Raid-0-Verbund eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 960 MByte/s ermöglichen.
Die Tempo SSD kostet 151 Euro, während die Tempo SSD Pro für 303 Euro angeboten wird.