• IT-Karriere:
  • Services:

Toshiba: Stromsparende 19-nm-SSD mit Read-only-Rettungsmodus

Toshiba will in den kommenden Monaten eine ganze Reihe neuer SSDs auf den Markt bringen. Dank der 19-nm-Fertigung sollen die neuen SSDs besonders stromsparend und trotzdem schnell sein. Außerdem erwähnt Toshiba einen Read-only-Modus für defekte SSDs.

Artikel veröffentlicht am ,
Toshiba will neue SSDs für die Sata-Schnittstelle auf den Markt bringen.
Toshiba will neue SSDs für die Sata-Schnittstelle auf den Markt bringen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Toshiba will ab August 2012 eine neue SSD-Serie auf den Markt bringen. Die MLC-Flashbausteine werden im 19-nm-Verfahren produziert. Die japanische Firma ist sich sicher, damit als erste auf den Markt zu kommen. Toshiba verspricht zudem eine hohe Energieeffizienz. Nur 0,1 Watt soll eine SSD an elektrischer Leistung im Betrieb aufnehmen. Die Daten beziehen sich laut Toshiba auf Werte während eines Tests des Mobilemark 2007.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Hamburg
  2. SIZ GmbH, Bonn

Die neue SSD-Serie nennt Toshiba THNSNF. Produkte soll es in verschiedenen Bauformen geben. So ist das typische 2,5-Zoll-Notebookformat mit einer Bauhöhe von 7 oder 9,5 mm geplant. Außerdem soll es auch mSata-Varianten geben. Dann allerdings nur mit 64, 128 oder 256 GByte Speicher. 512 GByte gibt es zusätzlich im 2,5-Zoll-Format.

Die MLC-Flashspeicherzellen sollen zusammen mit dem noch nicht benannten Controller auf Datenraten von 524 MByte/s lesend und 461 MByte/s schreibend kommen. IOPS-Werte gibt Toshiba noch nicht an.

Toshiba verspricht besonders hohe Zuverlässigkeit

Die neue Serie soll gut gegen Stromausfälle geschützt sein. Eine Data Corrupt Protection genannte Funktion soll Datenverluste vermeiden. Außerdem wird der Trim-Befehl unterstützt. Explizit erwähnt wird auch, was mit der SSD passiert, wenn die Zellen anfangen auszufallen, da die Schreibzyklen beschränkt sind. Die SSD wird dann in einen Read-only-Modus versetzt, kann also nur noch ausgelesen werden. Das soll auch bei anderen Beschädigungen funktionieren. Das lässt hoffen, dass die SSDs auch bei eventuellen Firmwarefehlern nicht sofort ein Totalschaden sind.

Derartige Szenarien erwähnen die meisten anderen SSD-Hersteller erst gar nicht, obwohl sie häufig genug vorkommen. Bei Golem.de sind SSDs bisher nur durch Firmwaredefekte ausgefallen. Einen tatsächlichen Ausfall wegen verbrauchter Flashzellen gab es bei uns noch nicht.

Preise nennt Toshiba für die SSDs, die im August 2012 verfügbar sein sollen, noch nicht. Die Firma ist im Endkundengeschäft ohnehin kaum aktiv, abgesehen von professionellen SAS-Laufwerken für Unternehmen. Toshiba-SSDs finden meist über Notebookhersteller ihren Weg zum Kunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.699€ (Bestpreis mit Saturn, Vergleichspreis 1.939€)
  2. (aktuell u. a. Netzteile von be quiet! zu Bestpreisen)
  3. 47€
  4. (u. a. NieR Automata für 13,99€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€ - Bestpreise!)

SoniX 04. Jun 2012

Ja diese Reservezellen gibt es in der Tat. Gab es auch schon bei Festplatten. Die...


Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

    •  /