Fusion-io: 9,6 Millionen IOPS mit einem einzelnen ioDrive2
Vorbei am Betriebssystem bindet Fusion-io seine ioDrive2 genannte PCIe-SSD direkt in das Hostsystem ein und umgeht so Engpässe, die sich beim Weg über das Betriebssystem ergeben. So erreicht der Hersteller mit einem einzelnen ioDrive2 mit 365 GByte MLC-Flash einen Geschwindigkeitsrekord von 9,6 Millionen IOPS(öffnet im neuen Fenster).
Der Rekord wurde unter Verwendung von Auto-Commit Memory(öffnet im neuen Fenster) auf Fusion-ios DirectFS genanntem Dateisystem erreicht. DirectFS eliminiert unnötige Doppelarbeit, die sonst vom Host-Dateisystem und der Software zur Verwaltung des Flash-Speichers durchgeführt wird.
Mit seinem ioMemory Software Development Kit, das unter anderem Auto-Commit Memory und DirectFS umfasst, will Fusion-io Flash-Speicher zu einem eigenständigen Bestandteil in der Rechenzentrumsarchitektur machen.
Ein weiterer Baustein in Fusion-ios SDK sind Atomic Writes(öffnet im neuen Fenster). Sie erlauben es dem Prozessor, viele unabhängige Storage-Sektoren mit einer einzelnen Storage-Transaktion zu beschreiben. Das soll vor allem Datenbanken wie MySQL deutlich beschleunigen, um bis zu 75 Prozent, verspricht der Hersteller.
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