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SSDs: Seagate meint es ernst

Der Festplattenhersteller Seagate hat seine erste SSD für Endkunden vorgestellt: die Seagate 600 SSD. Mit der 600 Pro SSD und der 1200 SSD gibt es zudem neue Modelle für Server und mit der Seagate X8 Accelerator bietet Seagate nun auch eine PCIe-SSD an.
/ Jens Ihlenfeld
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Seagate 600 SSD für Endkunden (Bild: Seagate)
Seagate 600 SSD für Endkunden Bild: Seagate

Seagate steigt nun richtig in den Markt für Flash-Storage ein und stellt SSDs für unterschiedliche Einsatzzwecke vor. Erstmals bietet Seagate auch eine SSD für Endkunden an, die Seagate 600 SSD(öffnet im neuen Fenster). Die SSD im 2,5-Zoll-Format wird in den Bauhöhen von 5 und 7 mm angeboten, so dass sie in viele Notebooks passt. Sie bietet bis zu 480 GByte Speicherplatz und soll Daten mit 450 MByte/s schreiben und mit 550 MByte/s lesen. Der Anschluss erfolgt per SATA mit 6 GBit/s.

Die Haltbarkeit der SSD gibt Seagate mit einer geschriebenen Datenmenge von 72 TByte bei den Modellen mit 240 und 480 GByte an, das Modell mit 120 GByte kommt nur auf 36,5 TByte. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme soll bei 1,57 Watt liegen.

Seagate 600 Pro SSD

Das Modell Seagate 600 Pro SSD(öffnet im neuen Fenster) ist für den Servereinsatz gedacht und weist eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 2,8 Watt auf. Die 2,5-Zoll-SSD ist nur in einer Bauhöhe von 7 mm mit Kapazitäten von 100 bis 480 GByte zu haben. Dafür soll die SSD eine hohe Datensicherheit bieten, auch bei plötzlichem Stromausfall und unerkannten Datenfehlern.

Die Haltbarkeit soll im Vergleich zur 600 SSD deutlich höher sein: Für die Modelle mit 240 und 480 GByte gibt Seagate Werte von 134 beziehungsweise 350 TByte geschriebener Daten an, für die Modelle mit 200 und 400 GByte sind es 520 beziehungsweise 1.080 TByte.

Die Geschwindigkeit der Modelle mit 240 und 480 GByte gibt Seagate mit 450 MByte/s beim Schreiben und 520 MByte/s beim Lesen an. Die Modelle mit 100 und 120 GByte schreiben nur mit 300 MByte/s. Der Anschluss erfolgt wie bei der 600 SSD per SATA mit 6 GBit/s.

Seagate 1200 SSD

Die Seagate 1200 SSD(öffnet im neuen Fenster) ist ebenfalls für den Servereinsatz vorgesehen und soll sich vor allem durch hohe Geschwindigkeit auszeichnen: Sie verfügt dazu über einen dualen SAS-Anschluss mit 12 GBit/s und soll Daten mit 750 MByte/s lesen und schreiben.

Die 1200 SSD bietet Seagate mit 200, 400 und 800 GByte im 2,5-Zoll-Format an. Die SSD sollen, je nach Kapazität, das Schreiben von 3.650 TByte, 7.300 TByte oder 14.600 TByte verkraften.

Seagate X8 Accelerator

Direkt in einen PCIe-Slot gesteckt wird die Seagate X8 Accelerator(öffnet im neuen Fenster). Seagate greift hier auf die Technik von Virident(öffnet im neuen Fenster) zurück und bietet sie unter eigenem Namen an. Die X8 Accelerator wird mit bis zu 2,2 TByte MLC-Flash angeboten und soll so bis zu 1,1 Millionen IOPS erreichen.

Die Modelle mit 1,1 und 2,2 TByte sollen dabei Daten mit einer Geschwindigkeit von 1,1 GByte/s Schreiben und mit 2,7 GByte/s lesen können. Das kleinste Modell mit 550 GByte kommt auf 580 MByte/s beim Schreiben und 1,6 GByte/s beim Lesen.

Die Haltbarkeit gibt Seagate hier je nach Modell mit 10 bis 33 PByte an.

Wann und zu welchem Preis die SSD konkret verfügbar sein sollen, verrät Seagate noch nicht.

Nachtrag vom 7. Mai 2013, 17:35 Uhr:

Die Kollegen der PC Games Hardware haben die Seagate 600 SSD einem ersten Test(öffnet im neuen Fenster) unterzogen und konnten dabei die von Seagate angegebenen Werte bestätigen.


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