Jetzt auch Intel: SSD mit 40 GByte unter 100 Euro

Bei deutschen Versendern gibt es die X25-V, die bisher nur mit 40 GByte angeboten wird, schon länger, nun hat sie Intel auch offiziell vorgestellt. Aus dem Datenblatt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) geht hervor, dass das Laufwerk beim Lesen bis zu 170 MByte/s erreichen soll, aber beim Schreiben nur 35 MByte/s. Intel empfiehlt das Gerät folglich ausdrücklich als Boot-Laufwerk für das Betriebssystem und die wichtigsten Anwendungen. Deren Start ist durch eine solche kleine SSD deutlich schneller als bei Festplatten.
Auch die erste 100-Euro-SSD, Kingstons SSDNow V Series , kommt mit 40 MByte/s nur auf wenig mehr Schreibleistung, die erst angekündigte OCZ Onyx mit 32 GByte soll es jedoch auf 70 MByte/s bringen. Dafür ist diese SSD mit 120 MByte/s beim Lesen aber wieder deutlich langsamer.
Wie das OCZ-Modell bietet Intels Einstiegs-SSD Unterstützung für den Befehl "Trim" unter Windows 7. Der Alterungseffekt von früheren SSDs , die bei hohem Füllstand beim Schreiben wie auch Lesen langsamer werden, soll so stark reduziert werden. Trim beherrscht die Onyx von OCZ auch, Kingstons erste V Series aber nicht. Das Intel-Laufwerk kann auch mit der SSD-Toolbox des Chipherstellers optimiert werden.
Die X25-V ist im 2,5-Zoll-Formfaktor gehalten und mit einem SATA-Anschluss versehen, so dass sie nicht nur in Desktop-PCs, sondern auch in Notebooks passt. Das Laufwerk basiert auf Intels Postville-Serie im silbernen Gehäuse mit 34-Nanometer-Flashbausteinen. Offenbar hat Intel – wie Kingston – dabei schlicht die Hälfte der Chips eingespart und nur fünf der zehn Kanäle des Speichercontrollers genutzt.