
Fujitsu bietet sein Speichersystem Eternus DX S3 nun auch in einer rein Flash-basierten Ausstattung an. Die Geschwindigkeit steigt entsprechend. 10 TByte Speicherplatz mit 24 SSDs kosten einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag.

Für HP ist die Verwendung von SAS-Festplatten mit 15.000 U/min keine günstigere Alternative für SSDs. Die Festplatten sollen dank der geringeren Leistungsfähigkeit nicht mehr mit der "nutzbaren", aber nicht realen Speicherkapazität der eigenen SSD-Lösung mithalten können.

Computex 2014 Apacer hat ein nur teilweise bestücktes RAM-Modul entwickelt, das entweder mit einem Solid State Driver im M.2-Format oder einer Compactflash-Karte kombiniert wird. Die Stromversogung gewährleistet der Steckplatz, die Sata-6-GBit/s-Schnittstelle überträgt die Daten mit bis zu 550 MByte pro Sekunde.

Computex 2014 Für Rechenzentren hat Intel eine neue Data-Center-SSD-Serie angekündigt. Die Modelle P3500, P3600 und P3700 gibt es als 2,5-Zoll- und Steckkartenausführung mit modernen Anschlüssen. Zudem sind hohe Kapazitäten geplant. Die IOPS-Werte beim Lesen befinden sich im mittleren sechsstelligen Bereich.

Die Micron-Tochter Crucial bringt eine SSD auf den Markt, die besonders bei kleinen Kapazitäten günstig ist und sogar Auslaufmodelle preislich schlägt. Vor allem das kleine 256-GByte-Modell lohnt sich preislich für den Einsatz als Bootmedium. Sandisk plant zudem eine Gamer-SSD mit zehn Jahren Garantie.

Das erst kürzlich an Avago verkaufte Unternehmen LSI Sandforce wechselt schon wieder den Besitzer. Seagate übernimmt die Abteilungen, die unter anderem die bekannten SSD-Controller herstellen. Vor allem Enterprise-SSDs will Seagate nun weiterentwickeln.

Nicht auf eigene Schnittstellen, sondern auf Lizenzchips setzt AMD für Sata-Express. Dies geht aus taiwanischen Berichten hervor, laut denen AMD damit unter anderem die Entwicklung von Mainboards beschleunigen will.

Der Mblok von Kwelea sieht aus wie ein Spielewürfel und beinhaltet eine SSD, die über Bluetooth von bis zu sieben mobilen Geräten aus ansprechbar ist. So soll eine Mini-Cloud realisiert werden können.

Die größte Neuigkeit an Intels Haswell Refresh ist die M.2-Schnittstelle, die aber durch nur zwei PCIe-2.0-Lanes ausgebremst wird. Asrock hat das Z97 Extreme6 Mainboard vorgestellt, das SSDs mit vier PCIe-3.0-Lanes des Prozessors anbindet und so 1,2 GByte/s ermöglicht.

Intels Haswell Refresh und die M.2-Schnittstelle machen Schluss mit der 550-MByte/s-Grenze von Sata-6-GBit/s: Die neuen Chipsätze binden Solid State Drives mit PCIe an, SSDs erreichen so 800 MByte/s. In eine PCIe-Karte gesteckt überträgt Samsungs XP941 bis zu 1,2 GByte/s.

Tests haben gezeigt, dass die SSDs im neuen Macbook Air manchmal langsamer sind als die im vorherigen Modell des Jahres 2013. Schuld ist die Einkaufspolitik Apples.

Die nach eigenen Angaben erste für Server geeignete 2,5-Zoll-SSD mit 4 TByte will Sandisk bald auf den Markt bringen. Das Laufwerk mit MLC-Flash ist aber vor allem für leseintensive Anwendungen vorgesehen und bei den IOPS langsamer als kleinere SSDs.

OCZ hat das Revodrive 3550 für Spiele-PCs und Workstations vorgestellt. Die SSDs im Steckkartenformat nutzen acht PCIe-2.0-Lanes und sind mit 240, 480 sowie 960 GByte Fassungsvermögen verfügbar. Die Lebensdauer fällt mit gut 50 Terabyte vergleichsweise gering aus.

Cebit 2014 Weil die erwarteten Stückzahlen noch gering sind, können die Hersteller von SSDs mit dem neuen Formfaktor m.2 diese nicht so günstig wie bisherige SSDs anbieten. Das ergaben Gespräche auf der Messe, Samsung nennt auch eine konkrete Zahl.

Cebit 2014 Und sie kommen doch mit m.2-Steckplatz: Intels neue Chipsätze H97 und Z97 sind in Hannover schon zu sehen, wenn auch leicht getarnt. MSI zeigt sich auf seinen Boards und plant auch Bundles für das neue SSD-Format.

Mit der Serie 730 stellt Intel einen Ableger seiner Enterprise-SSD für High-End-PCs vor. Die Laufwerke sind nicht nur schnell, sondern bieten auch eine lange Garantie bei hohem Schreibvolumen und Eignung für RAIDs. Dafür verlangt Intel aber einen recht hohen Preis.

OCZ hat mit der Vertex 460 seine neue SSD-Serie vorgestellt, die mit dem hauseigenen Controller Barefoot 3 M10 ausgestattet ist. Damit sollen sequenzielle Leseraten von 545 MByte pro Sekunde und Schreibraten von 525 MByte/s erzielt werden.

Sandisk und Diablo Technologies haben die ULLtra-DIMMs vorgestellt. Der etwas kryptische Name ist die Abkürzung für Ultra-Low Latency Dual in-Line Memory Module, da die SSD in einen DDR3-Arbeitsspeichersteckplatz passt und eine besonders geringe Schreiblatenz aufweisen soll.

Speziell für PC-Spieler ist laut Hersteller Plextor die Solid State Drive M6e gedacht. Sie soll höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten als unter SATA bieten, ohne Treiber auskommen und auch mit hohen Umgebungstemperaturen zurechtkommen.

Mach Xtreme Technology hat vier SSDs im DOM-Format vorgestellt. Diese Disks On Module sind sehr kleine Flash-Speicher, die direkt an den SATA-Anschluss des Mainboards gesteckt werden.

Das erste Mainboard mit SATA-Express-Anschluss stammt von Asus und nutzt einen ASM106SE-Controller von ASMedia. Dieser ermöglicht Datentransfer-Raten von bis zu 16 GBit/s, also mehr als das Doppelte der SATA-3.0-Schnittstelle.

Noch im Dezember 2013 will Samsung die erste SSD in mSATA-Bauform mit einer Kapazität von einem Terabyte auf den Markt bringen. Das Laufwerk, das auch in moderne Notebooks passt, soll gegenüber den 2,5-Zoll-Modellen nicht langsamer sein.

Das zahlungsunfähige Unternehmen OCZ wird wie geplant von Toshiba übernommen. Der japanische Konzern will frisches Geld und Flash-Bausteine bereitstellen und die Geschäfte voll weiterführen. Künftig könnten so neue SSDs auf Basis der OCZ-Controller entstehen.

120 GByte SSD-Speicher und eine Festplatte mit 1 TByte - das passt nun in Notebooks mit nur einem Laufwerksschacht. Western Digital lässt sich sein Hybridlaufwerk teuer bezahlen, die Furcht vor einem proprietären Treiber - den es nicht gibt - ist aber unbegründet.

Western Digital bringt mit der neuen WD Black² ein Hybridlaufwerk auf den Markt, das vor allem für Notebooks interessant erscheint. In einem nur 9,5 Millimeter flachen Gehäuse befinden sich eine getrennt ansprechbare SSD und eine Festplatte - das klappt bisher aber nur unter Windows.

LSI Sandforce hat neue SSD-Controller angekündigt, die sowohl Schnittstellen für SATA als auch PCI-Express bieten. Damit soll die Entwicklungszeit für neue SSDs verkürzt werden, auch für solche in den SATA-Express-Formfaktoren.

Toshibas PX02SS ist eine besonders schnelle SSD im 2,5-Zoll-Format. Mehr als 1 GByte pro Sekunde lassen sich von der bis zu 800 GByte großen SSD auslesen. Möglich macht das Serial Attached SCSI (SAS) mit 12 GBit/s.

Bestimmte Exemplare der 64- oder 128-Gbyte-SSDs, die Apple im Mitte 2012 erschienenen Macbook Air verbaut hat, können Datenverluste verursachen. Der Hersteller tauscht diese aus, wer für die Reparatur schon bezahlt hat, soll sein Geld zurückerhalten.

Kingston hat drei neue SSDs der E50-Serie für Unternehmen vorgestellt. Im Unterschied zur E100 sollen die neuen Modelle für geringe Lastszenarien geeignet sein und deswegen auch günstiger angeboten werden. Die Werte der SSD-Serie sind aber ungewöhnlich.

IDF Auf dem kommenden Intel Developer Forum (IDF) will Intel seine neuen High-End-Prozessoren der Serie Core-i-4000 mit sechs Kernen vorstellen. Die dazugehörigen Mainboards werden auch das Übertakten von SSDs unterstützen - was das in der Praxis bringt, ist fraglich.

Mit der Premier Pro SP310 hat Adata eine mSATA-SSD-Serie im Angebot, die sich für Desktop-PCs wie Ultrabooks eignet und zu einem fairen Preis angeboten wird.

HGST, ehemals Hitachi und nun eine noch unabhängige Tochter von Western Digital, hat sich mit seiner Mutterfirma und anderen Festplattenherstellern zusammengetan, um sich "auf die bedeutende und wachsende Rolle von Festplattenlaufwerken" zu konzentrieren. Helfen könnten Helium, HAMR und Terahertz-Laser.

Die SATA-IO hat die Spezifikationen der SATA-3.2-Schnittstelle veröffentlicht. Eine davon ist SATA Express mit bis zu 16 GBit/s, zudem ermöglicht SATA 3.2 Optimierungen für SSHDs und eine verringerte Leistungsaufnahme bei SSDs.

Nicht nur besonders fix, sondern auch sehr kompatibel soll sie sein: die SSD-Steckkarte "Raidr" von Asus. Von ihr können auch bestehende Betriebssystem-Installationen ohne UEFI-Unterstützung gebootet werden. Für noch mehr Tempo soll eine mitgelieferte Ramdisk sorgen.

Auf dem SSD Global Summit hat Samsung nun bekanntgegeben, was mit der 10-nm-Klasse bei der Fertigung der Flashbausteine gemeint ist. Die neue Evo-SSD wird in 19 nm gefertigt. Außerdem gab es Details zu dem simulierten SLC-Bereich der SSDs.

Samsung hat seine ersten SSDs vorgestellt, die auf NVM Express setzen. Die ersten Modelle nutzen die ebenfalls neue SFF-8639-Schnittstelle. Die XS1715-Serie bietet viel Speicherplatz, hohe Geschwindigkeiten und sehr hohe IOPS-Werte. Später sollen NVMe-SSDs auch in Ultrabooks eingesetzt werden.

Samsung hat in Südkorea auf seinem diesjährigen SSD Global Summit den Nachfolger der SSD 840 vorgestellt. Die Nicht-Pro-SSDs werden damit deutlich aufgewertet und bieten nun so viel Speicherplatz wie Festplatten im gleichen 7-mm-Format.

Als erstes Unternehmen meldet Micron die Musterfertigung von Flash-Speicherchips mit 16 Nanometern Strukturbreite. In SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks sollen Produkte auf Basis der neuen Chips 2014 landen.

Western Digital zahlt 340 Millionen US-Dollar für den angeschlagenen Hersteller Stec, der schon seit zwei Jahrzehnten im Solid-State-Sektor aktiv ist. Der Festplattenhersteller will damit auf die "dramatischen Veränderungen in der Storage-Branche" reagieren.

Von LSI wird eine neue SSD angeboten, die ihre Vorgänger nicht nur durch größere Kapazität übertrifft. Die für den Servereinsatz gedachte SSD ist auch einige GByte/s schneller. Dafür braucht sie aber mehr Platz im Servergehäuse, PCI Express 3.0 und sehr teuer ist sie ebenfalls.

Samsung hat nach eigenen Angaben die Serienfertigung der ersten SATA-Express-SSD im Formfaktor M.2 aufgenommen. Das Unternehmen gibt Leseraten von 1.400 Megabyte pro Sekunde an.

Die Profibastler von iFixit haben die neuen Macbook-Air-Modelle von Apple auseinandergenommen und sind auf zahlreiche neue Komponenten gestoßen. Die Reparaturmöglichkeiten der beiden flachen Notebooks seien jedoch nach wie vor schlecht.

Mit der Serie DC S3500 bietet Intel Data-Center-SSDs bis 800 GByte an. Die Geräte sollen besonders langlebig sein, unterscheiden sich jedoch je nach Kapazität deutlich in der Leistung. Auch Intel selbst will die SSDs verwenden.

Kingston hat eine 2,5 Zoll große SSD-Serie vorgestellt, die recht stromsparend arbeiten soll. Die KC300 soll deshalb besonders für Notebook-Nachrüstungen interessant sein. Die Modelle sind, abhängig von der Kapazität, unterschiedlich schnell.

Buffalo behauptet, mit einer externen, mechanischen Festplatte Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von 400 beziehungsweise 300 Megabyte pro Sekunde realisieren zu können. Diese Geschwindigkeit ist normalerweise SSDs vorbehalten.

Der taiwanische SSD-Hersteller Innodisk stellt mit seiner NanoSSD eine regelrecht winzige SSD mit SATA-Unterstützung vor. Die NanoSSD hat nur etwa 1 Prozent der Größe einer 2,5-Zoll-SSD und speichert bis zu 64 GByte.

Der Festplattenhersteller Seagate hat seine erste SSD für Endkunden vorgestellt: die Seagate 600 SSD. Mit der 600 Pro SSD und der 1200 SSD gibt es zudem neue Modelle für Server und mit der Seagate X8 Accelerator bietet Seagate nun auch eine PCIe-SSD an.

Fast drei Wochen nach dem Marktstart ist Crucials 960-GByte-SSD M500 so gut wie nicht lieferbar. Die Händler, die die SSD listen, nennen nicht einmal Liefertermine.

Als erstes Unternehmen hat Samsung eigenen Angaben zufolge die Serienproduktion von großen Flash-Speichern mit rund 10 Nanometern Strukturbreite aufgenommen. Erstes Produkt ist ein 128-Gigabit-Chip, der in Speicherkarten und SSDs verbaut werden soll.

Crucial hat mit dem Verkauf seiner neuen M500-SSD-Serie begonnen. Die SSD bietet zu einem vergleichsweise günstigen Preis 960 GByte Speicherkapazität. Die Kollegen der PC Games Hardware haben die 560 Euro teure Hardware bereits getestet.