Abo
  • IT-Karriere:

BG2-Serie: Toshiba zeigt winzige PCIe-SSD mit cleverer Cache-Technik

Doppelte Kapazität verglichen mit dem Vorgänger: Toshibas neue SSDs der BG-Serie nutzen aktuellen 3D-Flash-Speicher und den Host Memory Buffer, eine optionale Erweiterung des NVMe-Protokolls. Die macht günstige und kleine Modelle ohne lokalen DRAM schneller.

Artikel veröffentlicht am ,
Neues Modell der BG-Serie im M.2-2230-Format
Neues Modell der BG-Serie im M.2-2230-Format (Bild: Toshiba)

Toshiba hat die nächste Generation von SSDs der BG2-Serie angekündigt: Die Flash-Drives gibt es entweder als 16 x 20 mm winziges BGA-Package, was mit dem Mainboard verlötet wird, oder im M.2-2230-Formfaktor zum Aufstecken. Gedacht sind die mit PCIe-Interface und NVMe-Protokoll arbeitenden SSDs für Hersteller von 2-in-1-Geräten wie Convertibles oder Detachables.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Dataport, Hamburg

Die neue BG2-Serie folgt auf die BG1-Modelle von vergangenem Jahr, die maximale Kapazität steigt allerdings von 256 auf 512 GByte. Hintergrund ist der verwendete Flash-Speicher: Bei der BG1 setzt Toshiba auf planaren NAND mit 128 GBit pro Die, bei der aktuellen Generation hingegen auf den neueren 3D-Flash mit 256 GBit pro Siliziumplättchen (BiCS2 genannt).

  • Host Memory Buffer  für günstige SSDs (Bild: Marvell)
  • Die Latenz sinkt deutlich (Bild: Marvell)
  • Das hilft bei wahlfreien Lesezugriffen (Bild: Marvell)
Host Memory Buffer für günstige SSDs (Bild: Marvell)

Angebunden sind die BG2-Kärtchen über zwei PCIe-3.0-Lanes, Aussagen zur Geschwindigkeit hat Toshiba aber keine getroffen. Dafür wirbt der Hersteller mit dem Host Memory Buffer, einer optionalen Erweiterung des NVMe-1.2-Protokolls: Anders als Samsungs PM971-NVMe genannte SSD müssen Toshiba BG-Modelle ohne DRAM-Cache auskommen. Der Host Memory Buffer erlaubt es dem Controller aber, sich einen Teil des Arbeitsspeichers abzuzwacken.

So kann beispielsweise die Mapping-Tabelle (LUT) ausgelagert werden, wodurch die Latenz drastisch sinkt: Bei sequenziellen Lesevorgängen spielt das kaum eine Rolle, bei wahlfreien Zugriffen dafür umso mehr. Der 88NV1140-Controller von Marvell unterstützte als einer der ersten den Host Memory Buffer per Firmware-Update, Toshiba äußerte sich aber nicht über das bei den BG-Kärtchen verwendete Modell. HMB setzt angepasste Treiber voraus.

Toshiba wird beide BG2-Kärtchen nächste Woche auf dem Flash Memory Summit 2016 in Kalifornien ausstellen, wir sind vor Ort.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-68%) 8,99€
  2. 2,99€
  3. (-87%) 1,99€

Folgen Sie uns
       


Maxus EV80 Probe gefahren

Golem.de hat mit dem Maxus EV80 einen chinesischen Transporter mit europäischer DNA getestet.

Maxus EV80 Probe gefahren Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  2. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  3. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt

    •  /