Abo
  • IT-Karriere:

Session Recovery: Firefox und Chrome schreiben sehr viele Daten

Um jederzeit nach einem Absturz die alten Tabs im Browser öffnen zu können, muss der Browser regelmäßig einen Status abspeichern. Doch gespeichert werden unter Umständen pro Tag mehrere Gigabyte. Das hängt aber von den besuchten Seiten ab und wird allenfalls für kleine SSDs unangenehm.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox und andere Browser benötigen große Datenmengen für die Session Recovery.
Firefox und andere Browser benötigen große Datenmengen für die Session Recovery. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Browser erzeugen mitunter mehr Daten, als einem lieb ist. Das haben Servethehome.com und die dazugehörigen Forenteilnehmer herausgefunden. Betroffen sind nach derzeitigem Kenntnisstand sowohl Firefox als auch Chrome sowie der Chrome-basierte Vivaldi-Browser. Der Hintergrund ist recht simpel: Beide Browser speichern konstant Daten auf den Datenträger, um im Zweifelsfall eine verlorene Session wiederherzustellen. Sprich: Nach einem Absturz kann beispielsweise der Anwender einfach dort weitermachen, wo er vorher war. Eine praktische Funktion, auch wenn sie durchaus den Charakter eines Workarounds hat, der potenziell instabilen Browsern hilft. In einer idealen Welt müsste die Session nur beim Verlassen des Browsers gespeichert werden.

Stellenmarkt
  1. Kreisausschuss des Hochtaunuskreises, Bad Homburg
  2. Rational AG, Landsberg am Lech

Womit allerdings bisher keiner rechnete, ist die mitunter hohe Belastung des Datenträgers, die die Browser auslösen. Herkömmliche Festplatten haben damit kein Problem, und die haben die Entwickler damals sicherlich im Sinn gehabt. SSDs hingegen schon, denn die Zahl der Speichervorgänge ist begrenzt. Wie hoch die Gefahr von zu großer Schreiblast ist, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Nur bestimmte Webseiten erzeugen beispielsweise eine große Last. Je mehr Tabs der Anwender offen hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass darunter eine oder mehrere Hochlast-Webseiten sind. Wobei nicht bekannt ist, woran man solche Seiten erkennen kann. Aus dem Forum geht beispielsweise hervor, dass Yahoo Finance eine hohe Last erzeugt. Es gibt Hinweise, dass skriptintensive Webseiten für Lasten verantwortlich sind.

Wer solche Webseiten häufig besucht, kann mehrere Gigabyte an Daten pro Tag erzeugen. Modernen SSDs kann das nicht viel anhaben, wer allerdings ein älteres Modell besitzt und zudem mit Speicherplatzproblemen zu tun hat, der sollte etwas aufpassen, da die Browser einen erheblichen Teil der erzeugten Daten pro Tag erzeugen und damit eigentlich untypisch wären.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21,95€
  2. 44,99€
  3. 4,31€
  4. (-91%) 1,10€

HubertHans 30. Sep 2016

Aso. Zitierfunktion wegen Adblocker ein wenig fragil gerade. Sry.

zZz 28. Sep 2016

Eine Lösung würde ich das jetzt nicht direkt nennen. Es federt den Effekt ab, bis es eine...

Dingens 28. Sep 2016

Auch im inkognitomode wird iirc auf die SSD geschrieben, lediglich mit dem Unterschied...

HubertHans 28. Sep 2016

Eine handelsuebliche SSD hat mit sowas UEBERHAUPT kein Problem! Wer natuerlich die SSDs...

Proctrap 28. Sep 2016

Eine RAM-Disk wäre hier natürlich das Optimum, allerdings rechne ich da nur im...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
  2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /