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Nikkei: Fujitsu entlässt in Deutschland wohl 500 Entwickler

Laut einem Medienbericht will Fujitsu in Deutschland wieder Mitarbeiter entlassen. Diesmal sind Entwickler, Ingenieure und andere betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fujitsus Eternus-SSD-Speicher
Fujitsus Eternus-SSD-Speicher (Bild: Fujitsu)

Fujitsu baut in Deutschland 400 bis 500 Arbeitsplätze ab. Das berichtet die japanische Tageszeitung Nikkei ohne Angaben von Quellen. Zuvor wurden in Großbritannien und Finnland 2.200 Stellen in dem japanischen IT-Konzern abgebaut. Damit werden insgesamt 2.700 IT-Stellen in Europa abgebaut.

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Eine endgültige Entscheidung zu dem Abbau werde getroffen, wenn eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretungen erzielt worden sei. Der Abbau findet im Bereich Information Technology System und Entwicklung statt. Der Konzern hat für die Restrukturierung 432 Millionen US-Dollar bereitgestellt.

Weitere Abbaupläne

Die Bereiche Desktop Computer Entwicklung und Fertigung würden später auf Stellenabbau überprüft. Laut einem früheren Bericht von Nikkei könnte Fujitsu noch im Oktober 2016 seine PC-Sparte an den chinesischen Konkurrenten und Weltmarktführer Lenovo verkaufen. Eine Option sei ein Joint Venture, eine andere eine Mehrheitsbeteiligung. Lenovo soll in beiden Fällen zugesichert haben, die rund 2.000 Beschäftigten und Fertigungsanlagen zu übernehmen.

Fujitsu wird sich bereits komplett aus Paderborn zurückziehen, 580 Beschäftigte sind davon betroffen. Den Mitarbeitern sollte bis zum 30. September 2016 gekündigt werden. Sie wurden am 19. Oktober 2015 auf einer Betriebsvollversammlung über die Pläne der Konzernleitung informiert. Der Standort soll bis Ende Dezember 2016 aufgelöst werden, wie Sprecher Michael Erhard Golem.de sagte. "Es ist aber nicht so, dass 600 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen wie Altersteilzeit bis hin zum Wechsel an andere Standorte", sagte er.

Nachtrag vom 17. Oktober 2016, 12:42 Uhr

Fujitsu-Sprecher Michael Erhard sagte Golem.de, dass Fujitsu ein Transformationsprogramm plane. "Neben Investitionen und personellem Ausbau relevanter Bereiche sind in diesem Zusammenhang auch Maßnahmen beabsichtigt, die zu Reduktionen an anderer Stelle führen. Die Planungen beinhalten auch Maßnahmen, die zu einer sozialverträglichen Reduktion der Stellenzahl in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis 31. März 2019 um rund 490 führen würden. Die Maßnahmen sowie die genaue Zahl und wie sich diese auf einzelne Bereiche und Standorte verteilen wird, ist Inhalt der Beratungen und Verhandlungen mit den zuständigen Arbeitnehmergremien, die in Kürze aufgenommen werden."

Der Fujitsu-Konzern hat über 5.500 Mitarbeiter hierzulande. Es seien nicht nur Entwickler betroffen. Zudem plant Fujitsu keine 500 Entlassungen, sondern strebt eine sozialverträgliche Lösung an.



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Topf 18. Okt 2016

Erst der Verkauf von Wincor Nixdorf an die Amerikaner und nun der Verlust von Fujitsu...

gollumm 17. Okt 2016

In diesem Bereich gibt es derzeit wirklich eine grosse Auswahl an Jobs.


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