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Toshiba: 15K-Festplatten sind am Ende, 10K-Festplatten fast

Für schnell drehende Festplatten bei Toshiba sieht die Zukunft nicht gut aus. Schnelle, aber kleine Festplatten werden wegen der SSDs zu teuer. Nur eine Geschwindigkeitsstufe bleibt wichtig.

Artikel veröffentlicht am ,
15K-Festplatten wird es nicht mehr lange geben.
15K-Festplatten wird es nicht mehr lange geben. (Bild: Toshiba)

Eine weitere Generation von Festplatten mit 15.000 Umdrehungen pro Minute wird es nach derzeitigen Planungen Toshibas nicht mehr geben. Das hat Golem.de auf der Technikmesse Cebit in Hannover von dem Unternehmen erfahren. Die Festplatten sind im Vergleich zu den deutlich schnelleren SSDs schon jetzt fast zu teuer. Seit sich zunehmend NVMe-SSDs mit U.2-Anschluss verbreiten, verstärkt sich der Effekt zusätzlich. Eine weitere Erhöhung der Speicherdichte jenseits der 600 GByte ist zwar technisch möglich, aber nicht mehr sinnvoll umzusetzen.

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Bei den 10K-Platten wird es bei Toshiba hingegen eine weitere Generation geben. Dort liegt das Limit derzeit bei 1,8 TByte. Das Verhältnis von Kapazität, Geschwindigkeit und Preis stimmt noch. So sind die Festplatten weiter eine Konkurrenz zu günstigen, aber kleinen SSDs. Aber auch dort nimmt die Nachfrage ab. Neue Techniken wie der Einsatz von Helium sind nicht mehr vorgesehen.

7.200er-Festplatten wird es derweil weiterhin geben, der Einsatz von Helium für besonders dünne und mehr Platter lohnt sich dementsprechend. Die langsamen Festplatten bleiben für hohe Speicherkapazitäten durch den günstigen Preis auch im Serverbereich sinnvoll.

Festplatten und Flash existieren weiter parallel

Das ändert sich laut Toshiba zunächst auch nicht durch die effizientere Nutzung von Flashspeicher. Gerade per NVM Express sind so oft und vor allem zahlreich Operationen möglich, um Datendeduplizierung zu betreiben. Toshiba bezweifelt jedoch extreme Kapazitätssteigerungen durch Deduplizierung. Gerade im Serverumfeld erwartet das Unternehmen nur eine Halbierung des Datenbedarfs. Damit entsprechen die Dedupe-Angaben der Storage-Lösungsanbieter dem, was bei Bandlaufwerken ebenfalls unrealistisch angegeben wird.

Einen vollständigen Wechsel auf Flash statt Festplatten kann es laut Toshiba auf absehbare Zeit nicht geben. Die Fertigungskapazitäten reichen nicht, um mit dem Festplattengeschäft mitzuhalten. Die weiter verfügbaren Festplatten sorgen dafür, dass die Flashpreise durch überhöhte Nachfrage nicht plötzlich in hohem Maße steigen.

Zudem hat NVMe per PCIe noch einen konzeptionellen Nachteil. Während sich die SAS-Kapazität einfach aufteilen lässt, begrenzt die Anzahl der Lanes die Anzahl der angeschlossenen Datenträger in der Regel. Außerdem steigt der Aufwand, wenn der Datenträger entfernt vom Rechensystem betrieben werden muss. Lange U.2-Kabel (alias SFF-8639) sind beispielsweise nicht vorgesehen.



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jo-1 22. Mär 2017

völlig richtig. Hab eben erst 5 x 10 TB gekauft - im Raid 5 Verbund mit zwei...

GenXRoad 22. Mär 2017

Das richtig, ich hatte die Platte auch zuhause, nicht in Servern, als C: war die platte...

TC 21. Mär 2017

auf Golem.de surfst,

Anonymer Nutzer 21. Mär 2017

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registrierungen... 21. Mär 2017

Ehternet oder Infiniband? http://www.mellanox.com/products/interconnect/ethernet-active...


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