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Optane Memory 8000p: Erste Leistungswerte zu Intels 3D-Xpoint-Beschleuniger

Herstellerangaben sind zwar mit Vorsicht zu genießen, aber dennoch interessant: Der Optane Memory 8000p soll als Cache-Lösung fungieren und Daten sehr schnell an das restliche System weitergeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Wafer mit 3D-Xpoint-Dies
Wafer mit 3D-Xpoint-Dies (Bild: Intel)

Von Bench-Life kommen erste Intel-interne Messwerte zu den hauseigenen Produkten mit 3D-Xpoint-Speicher: Der als Optane Memory 8000p bezeichnete Beschleuniger wird mit 16 und 32 GByte angeboten, weshalb es ziemlich wahrscheinlich ist, dass es sich um ein Cache- oder Accelerator-Modul handelt. Einer älteren Roadmap zufolge könnte es Stoney Beach sein, eine SSD im M.2-Formfaktor, die mit zwei PCIe-3.0-Lanes angeschlossen ist.

  • Optane-Roadmap (Bild: Benchlife)
  • 3D Xpoint wird zwischen DRAM und NAND-Flash positioniert. (Bild: Intel)
  • Ein großer Vorteil sind die geringen Latenzen. (Bild: Intel)
  • Aber auch die IOPS sollen kräftig steigen. (Bild: Intel)
Ein großer Vorteil sind die geringen Latenzen. (Bild: Intel)
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Die geringe Kapazität macht den Optane Memory 8000p nur für bestimmte Szenarien relevant, worauf auch die Leistungsdaten hindeuten: Das 32-GByte-Modul soll sequenziell lesend bis zu 1.600 MByte pro Sekunde und schreibend bis zu 500 MByte pro Sekunde erreichen, die 16-GByte-Version nur 1.400 MByte pro Sekunde und 300 MByte pro Sekunde. Die wahlfreien Zugriffe pro Sekunde sehen mit 300.000 IOPS lesend und 120.000 IOPS schreibend klar besser aus, zumal 3D Xpoint diese auch unter Dauerlast halten soll.

Zu den von Intel und Partner Micron mantraartig wiederholten Vorteilen von 3D Xpoint, einem nicht flüchtigen Speicher (modifizierter Phase Change Memory), zählen niedrigere Latenzen verglichen mit NAND-Flash-basierten SSDs, mehr Input-/Output-Operationen pro Sekunde bei geringer Tiefe der Befehlsschlange und eine Adressierung in Byte statt in Blöcken.

  • Optane-Roadmap (Bild: Benchlife)
  • 3D Xpoint wird zwischen DRAM und NAND-Flash positioniert. (Bild: Intel)
  • Ein großer Vorteil sind die geringen Latenzen. (Bild: Intel)
  • Aber auch die IOPS sollen kräftig steigen. (Bild: Intel)
Optane-Roadmap (Bild: Benchlife)

In Bezug auf den Optane Memory 8000p schreibt Bench-Life, dass Intels Dokumenten zufolge der Beschleuniger eine Plattform mit Kaby-Lake-Chips und Windows 7 oder neuer in der 64-Bit-Version benötigt. Entsprechende Vermerke gibt es seit Monaten bei den die Chipsätze wie den Z270 betreffenden Informationen, eine Hardware-Integration scheint notwendig.

Für Endkunden ist der Optane Memory 8000p nicht relevant, Intel plant aber auch reguläre SSDs mit weitaus höheren Kapazitäten und entsprechend mehr Geschwindigkeit. Ob und inwiefern heutige Consumer- oder 'Prosumer'-Software von Optane-Drives profitiert, gilt es dann herauszufinden.



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Moe479 15. Okt 2016

ansich könnte man dann auch die statemachine endlich mal einsatztauglich realisieren...


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