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MK8115-Controller
MK8115-Controller (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

MK8115: Maxiotek will ersten Controller für 3D-Flash ohne DRAM haben

MK8115-Controller
MK8115-Controller (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ein vermeintlich neuer Controller für günstige SSDs: Der MK8115 von Maxiotek ähnelt einem alten Bekannten. Auch die Aussage, er sei der erste DRAM-lose Controller für 3D-Flash-Speicher, kennen wir.

Maxiotek hat vor dem Flash Memory Summit 2016 einen neuen SSD-Controller namens MK8115 vorgestellt und vor Ort ausgestellt. Zuvor hatten die Taiwaner diesen schon auf der Computex-Messe im Juni gezeigt und einige Details verraten. Maxiotek bezeichnet sich selbst als neuen Entwickler von SSD-Controllern, die Gründung sei erst im vergangenen April erfolgt.

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So schnell das Know-how für einen SSD-Controller aufzubringen, geht einzig, wenn das Wissen bereits vorhanden war. Im Falle von Maxiotek stammt es von JMicron, die mittlerweile nur noch Bridge-Controller von USB auf Sata vertreiben. Der MK8115 entspricht weitestgehend dem JMF680: Der Sata-6-GBit/s-Controller bindet 3D-Flash-Speicher über vier Kanäle an und kann mit 3-Bit-Zellen (TLC) umgehen. Wie JMicron bezeichnet Maxiotek den Pseudo-SLC-Puffer zur Beschleunigung von Schreibzugriffen als Write Booster.

  • Maxiotek MK8115 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Daten des Maxiotek MK8115 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Maxiotek MK8115 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Der Hersteller nennt den Controller den ersten, der ohne DRAM-Puffer mit 3D-Flash zusammenarbeite. Damit wirbt Marvell beim 88NV112 schon seit über anderthalb Jahren - seitdem war von dem Controller selten etwas zu hören. Der MK8115 kann, muss aber nicht mit DRAM kombiniert werden - intern ist ohnehin immer ein bisschen SRAM vorhanden. Maxiotek spricht davon, dass mit dem MK8115 besonders günstige SSDs möglich seien.

Hersteller wie Adata bei der SU7000-Serie sparen durch das Weglassen von DRAM im einstelligen niedrigen Dollar-Bereich, der Kostentreiber ist der Flash-Speicher. Gerade bei in Massen produzierten SSDs rentiert sich diese Einsparung aber. Der Nachteil ist die schlechtere Leistung bei vielen wahlfreien Zugriffen, sequenzielle Lese- und Schreibvorgänge sind kaum betroffen.

Folgerichtig sind SSDs mit Controllern wie dem MK8115 vor allem als billige Alternative zu Festplatten gedacht, etwa in günstigen Komplett-PCs. Generell geht der Trend für DRAM-lose Controller allerdings eher in Richtung sparsame Embedded-Systeme wie Digital Signage, POS oder Thin Clients.

Nachtrag vom 10. August 2016, 5:54 Uhr

Im Gespräch mit Maxiotek betonte der Hersteller, der MK8115 sei nicht identisch mit dem JMF680, wenngleich es die Daten nahelegen. Der Ansatz und die erreichte Leistung seien zwar sehr ähnlich, die Firmware sei jedoch eine andere und das Package ebenfalls. Der MK8115 fällt etwas kompakter aus, um Pin-kompatibel zum kleineren JMF670H-Controller zu sein.


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