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3D-Flash: Intel veröffentlicht gleich sechs neue SSD-Reihen

Für Desktops und Notebooks, für Datacenter und für das Internet der Dinge: Intel setzt bei seinen neuen SSDs durchweg auf 3D-Flash-Speicher, äußert sich aber nur ein Mal zur Haltbarkeit.

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SSD E 5420s
SSD E 5420s (Bild: Intel)

Nach den Enterprise-SSDs für Server vom Frühling 2015 hat Intel weitere SSDs auf Basis des eigenen 3D-Speicher vorgestellt, die teils auf NAND-Flash mit 3 statt 2 Bit pro Zelle setzen. Die Modellreihen SSD 600p und SSD Pro 6000p eignen sich für Client-Systeme, die ältere DC P3520 und die neue DC S3520 sind für Datacenter gedacht und die Varianten namens SSD E 6000p sowie SSD E 5420s sieht Intel für Geräte des Internets der Dinge vor.

  • DC P3520 (Bild: Intel)
  • DC S3520 (Bild: Intel)
  • E 5420s (Bild: Intel)
  • Pro 6000p (Bild: Intel)
DC P3520 (Bild: Intel)
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Die im Frühjahr 2016 vorgestellten DC P3520 sind SSDs mit U.2-Anschluss oder als Steckkarte ausgeführt, die mit PCIe-3.0-x4-Schnittstelle und NVMe-Protokoll arbeiten und auf TLC-Flash (3 Bit pro Zelle) basieren. Bei den SSD 600p, den SSD Pro 6000p und den SSD E 6000p handelt es sich um M.2-Kärtchen mit PCIe-3.0-x4-Anbindung, NVMe-Protokoll und TLC-Speicher. Die SSD E 5420s und die SSD DC S3520 werden in 2,5-Zoll-Bauweise und mit Sata-6-GBit/s-Interface ausgeliefert, sie nutzen MLC-Flash (2 Bit pro Zelle).

Von 128 GByte bis 2 TByte alles dabei

So vielfältig die SSD-Modelle, so unterschiedlich sind die Kapazitäten und Geschwindigkeiten: Die E 6000p etwa mit bis zu 256 GByte Speicherplatz soll eine sequenzielle Transferrate von bis zu 1.570 (lesend) und 540 (schreiben) MByte pro Sekunde erreichen, Intel spezifiziert weiterhin bis zu 71.000/112.000 IOPS. Die Pro 6000p und die 600p im gleichen Formfaktor hingegen sind mit bis zu 1 TByte verfügbar, sie schaffen laut Hersteller bis zu 1.800 und 560 MByte pro Sekunde. Das Sata-Modell E 5420s für IoT mit bis zu 240 GByte liest und schreibt mit 320 sowie 300 MByte, was für den Einsatzzweck ausreicht.

Am flottesten ist die DC P3520 mit U.2-Anschluss und bis zu 2 TByte Kapazität: Intel gibt eine sequenzielle Transferrate von bis zu 1.700 (lesend) und 1.350 (schreibend) MByte pro Sekunde und bis zu 375.000/26.000 IOPS an. Die zusammen mit der DC P5320 angekündigte DC P3320 hat Intel schlussendlich doch nicht veröffentlicht, sondern offenbar eingestellt.

Bei keinem der neuen Modelle gibt der Hersteller bisher an, wie haltbar der in Kooperation mit Micron gefertigte 3D-Flash-Speicher ist. Einzig zu den E 5420s sagt Intel, sie könnten täglich ein Mal vollgeschrieben werden. Die DC S3520 soll im September 2016 ausgeliefert werden, die anderen Serien plant Intel, bis Ende des Jahres in den Handel zu bringen. Preise liegen keine vor.

Nachtrag vom 26. August 2016, 14:06 Uhr

Mittlerweile hat Intel die neuen SSDs in der Ark-Datenbank gelistet. Somit liegt zu allen Modellen die Haltbarkeit vor.



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