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Flashtec: Microsemi kündigt SSD-Controller mit 4 bis 32 Kanälen an

Mehr geht nicht: Die Flashtec-Controller für schnelle Enterprise-SSDs unterstützen bis zu 20 TByte Kapazität und DDR4-Arbeitsspeicher als Puffer. Zwei der vier Controller sind neu, die beiden anderen befinden sich mittlerweile in der Serienproduktion.

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Blockdiagramm eines Flashtec-Controllers
Blockdiagramm eines Flashtec-Controllers (Bild: Microsemi)

Microsemi hat vor dem Flash Memory Summit 2016 in Santa Clara mehrere SSD-Controller vorgestellt: Der neue NVMe2104 und der neue NVMe2108 runden die Flashtec-Serie nach unten hin ab und werden als Muster an Partner ausgeliefert. Der NVMe1016 und der NVMe1032 aus dem vergangenen Jahr sind aus dem Prototypstatus heraus.

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Wie es die Bezeichnungen implizieren, unterstützen die Flashtec-Controller das NVMe-Protokoll für eine geringere Latenz und bessere CPU-Nutzung verglichen mit dem älteren AHCI. Die jeweils letzten beiden Ziffern der Nomenklatur geben überdies Aufschluss über die Anzahl der vorhandenen Kanäle, um Flash-Speicher anzubinden: Je nach Controller sind 4, 8, 16 oder 32 verbaut, jeder davon verfügt über 8 Chip-Enabler.

DDR4 und Dual-Port

Der NVMe1016 und der NVMe1032 binden die SSD per PCIe 3.0 x8 an das System an, alternativ ist auch PCIe 3.0 x4 für den Dual-Port-Einsatz mit zwei Host-Plattformen möglich. Beide unterstützen bis zu DDR4-2400 als DRAM-Puffer, das größere Modell soll bis zu 20 TByte an (3D-)Flash-Speicher ansteuern können, sofern 256-GBit-Dies verwendet werden. Der NVMe2104 und der NVMe2108 sind mit einer PCIe-3.0-x4-Schnittstelle versehen, die auch in PCIe 3.0 x2 aufgeteilt werden kann, und unterstützen DDR4-2133 sowie über 7 TByte.

Während Microsemi den NVMe2104 vor allem für SSDs im M.2-Formfaktor sieht, sei der NVMe2108 vornehmlich für Modelle im 2,5-Zoll-Format samt U.2-Schnittstelle gedacht. Bei den beiden größeren Flashtec-Controllern liegt der Fokus auf PEG-Steckkarten in HHHL-Bausweise (Half Height Half Length). Partner wie Micron, SK Hynix und Toshiba haben bereits Interesse an den Controllern bekundet. Der einzige Konkurrent ist Intel, das für seine Enterprise-SSDs teils eigene Controller entwickelt.

Microsemi hatte PMC-Sierra, das ursprüngliche Unternehmen hinter den Flashtec-Controllern, im Herbst 2015 übernommen.



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