Abo
  • Services:

M8Pe: Plextor veröffentlicht PCIe-SSD in drei Varianten

Eine Basis, drei Optionen: Plextors M8Pe ist demnächst im Handel erhältlich. Die SSD unterstützt das NVMe-Protokoll über eine schnelle PCIe-Anbindung und wird optional mit Kühler ausgeliefert.

Artikel veröffentlicht am ,
Plextor M8PeY
Plextor M8PeY (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Plextor hat angekündigt, dass die M8Pe ab August 2016 im Handel erhältlich sein soll. Die SSD wurde vom Hersteller bereits mehrfach auf Messen ausgestellt, zuletzt auf der Computex im vergangen Juni in Taipeh. Die M8Pe entspricht der CX2-Serie für OEMs des Mutterunternehmens Lite-on, hierzulande werden die SSDs aber von der Plextor-Tochter direkt an Endkunden verkauft.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Wasserburg am Inn
  2. thyssenkrupp AG, Essen

Bei der M8Pe handelt sich um ein Flash-Drive im M.2-2280-Kärtchenformat mit 80 mm Länge, weshalb es in nahezu jedes Mainboard passt. Basis der SSD ist der sogenannte Eldora-Controller (88SS1093) von Marvell mit acht Kanälen, der den 15-nm-MLC-Flash-Speicher von Toshiba anspricht. Der Controller unterstützt das NVMe-Protokoll für geringe Latenzen und eine PCIe-3.0-x4-Anbindung für hohe sequenzielle Datentransferraten. Plextor verkauft die M8Pe mit 128, 256, 512 und 1.024 GByte Kapazität in jeweils drei Varianten.

Die Basis bildet die M8PeG als nacktes M.2-Kärtchen, alternativ gibt es die M8PeG auch mit kleinem Kühlkörper. In der Pressemitteilung spricht Plextor etwas überschwänglich von einem hocheffizienten Design und beeindruckend leistungsstarken Lamellen - der Heatspreader verhindert bei Dauerlast eine Drosselung. Die M8PeY führt das Prinzip einen Schritt weiter: Die M.2-SSD sitzt auf einer HHHL-Platine (Half Height Half Length) inklusive Kühler.

  • Daten der Plextor M8PeG (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • M8Pe in drei Varianten (Bild: Plextor)
  • M8PeY (Bild: Plextor)
  • M8PeG (Bild: Plextor)
Daten der Plextor M8PeG (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Je nach Kapazität fällt die Leistung der M8Pe drastisch unterschiedlich aus: Die Variante mit 128 GByte soll lesend bis zu 1.600 und schreibend bis zu 500 MByte pro Sekunde erreichen, die Input-/Output-Operationen benennt der Hersteller mit 120.000/130.000 pro Sekunde. Das 1-TByte-Modell schafft laut Plextor bis zu 2,5 und 1,5 GByte pro Sekunde sowie 280.000/240.000 IOPS.

Preise hat Plextor bisher nicht bekanntgegeben, sie dürften sich aber an denen der Mitbewerber Samsung (950 Pro) und Toshiba (OCZ RD400) orientieren. Wir halten rund 120 bis 650 Euro für realistisch, die HHHL-Variante dürfte teurer sein. Plextor gibt fünf Jahre Garantie.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,00€ (lieferbar ab 1. April, versandkostenfrei)
  2. 99,00€ (zzgl. 1,99€ Versand)
  3. (u. a. Bis zu 33% Rabatt auf iPhone 6 Ersatzteile)
  4. (u. a. Spider-Man Homecoming, Wonder Woman)

Folgen Sie uns
       


The Division 2 - Test

The Division 2 ist ein spektakuläres Spiel - und um einiges besser als der Vorgänger.

The Division 2 - Test Video aufrufen
Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

    •  /