Samsung 960 Evo: Schnelle SSDs für den M.2-Schacht ab 130 US-Dollar

Parallel zur SSD 960 Pro hat Samsung eine neue Einstiegsserie für den M.2-Schacht vorgestellt. Die Preise sind niedrig und es gibt kleinere Kapazitäten. Viel schneller als SATA-SSDs ist die NVMe-SSD trotzdem. Außerdem wurde der SLC-Cache für die TLC-SSD sehr groß gestaltet.

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Die 960 Evo gibt es ab 256 GByte für 130 US-Dollar.
Die 960 Evo gibt es ab 256 GByte für 130 US-Dollar. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Samsungs SSD 960 Evo stellt die neue Einstiegsserie für den M.2-Schacht bei gleichzeitiger NVMe-Unterstützung dar. Wie bei der 960 Pro braucht es bei der Evo-Variante eine PCI-Express-Unterstützung im M.2-Schacht.

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Die vier PCIe-3.0-Lanes werden auch in der Evo-Serie gut ausgelastet. Immerhin 3,2 beziehungsweise 1,9 GByte/s werden von Samsung für das Lesen und Schreiben für die Serie angegeben. Der Abstand zur Pro-Serie ist also nicht so hoch. Dafür gibt es die Evo-Serie nur bis maximal 1 TByte, die Schreibwerte sinken bei dem 250-GByte-Modell auf 1,5 GByte pro Sekunde. Aber auch das liegt bei ungefähr dem Dreifachen, was per SATA möglich ist.

Die IOPS-Werte für die SSDs liegen bei mindestens 300.000 (QD32, 4KB, Random). Das Modell mit 1 TByte erreicht lesend/schreibend 380.000/360.000 IOPS. Als Cache stehen dem 250- und 500-GByte-Modell 512 MByte RAM zur Verfügung. Das TByte-Modell hat 1 GByte LPDDR3-RAM als Puffer. Die Leistungsaufnahme ist beim Evo-Modell ähnlich den Werten der Pro-Serie, auch wenn die SSDs langsamer sind. 1,2 Watt braucht die SSD mindestens im Betrieb. Je nach Modell liegt der Energiebedarf bei 5,2 bis 5,7 Watt.

Samsung setzt auch bei der 960 Evo auf den hauseigenen Polaris-Controller sowie V-NAND-Flashspeicher. Im Unterschied zur Pro-Variante setzt Samsung bei der Evo-Serie aber nicht auf MLC-, sondern auf TLC-Speicher, um die Kosten zu drücken.

Damit die Geschwindigkeit stimmt, wird der Cache vergrößert und die Temperatur besser kontrolliert

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Damit die TLC-SSDs auch gute Geschwindigkeitswerte in der Praxis bieten, hat Samsung den Cache recht groß gestaltet, der sich wie SLC-Speicher verhält und zwischen TLC-Flash und dem RAM liegt. Samsung nennt diesen SLC-Cache Intelligent Turbowrite und insbesondere zur 850 Evo wurde dieser vergrößert. Was aber angesichts der Leistungen, die per PCIe möglich sind, nicht wundert. Das 250-GByte-Modell hat 13 GByte SLC-Cache. Das 500-GByte-Modell bietet 22 GByte Cache und das 1-TByte-Modell kann maximal 42 GByte in voller Geschwindigkeit entgegennehmen.

Verglichen mit der 950 Pro kann die Evo zudem länger unter Last arbeiten, da die Kühlung verbessert wurde. Unter anderem ist das Label auf der SSD wärmeabweisend. Während die 950 Pro nach 63 Sekunden laut Samsung gedrosselt wurde, schafft die 960 Evo 79 Sekunden. Besser ist nur die 960 Pro mit rund 95 Sekunden unter Volllast.

Die Garantie ist bei der Evo-Serie zwei Jahre kürzer und liegt bei drei Jahren. Die SSDs mit 250 GByte, 500 GByte und 1 TByte sind für 100 und 200 respektive 400 TBW (Terabytes Written) spezifiziert.

Das 250-GByte-Modell wird bei rund 130 US-Dollar ohne Steuern liegen. Für 500 GByte werden 250 US-Dollar gefordert. Für 480 US-Dollar gibt es 1 TByte auf der 950 Evo. Alle SSDs sollen ab Oktober verfügbar sein.

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