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88NV1160: Marvell veröffentlicht Controller ohne DRAM mit vier Kanälen

Auch Marvell möchte im Segment der günstigen, aber flotten SSDs mitspielen: Der 88NV1160 setzt auf das NVMe-Protokoll und zwei PCIe-Lanes, nutzt aber statt DRAM eine Cache-Technik.

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88NV1160-Controller
88NV1160-Controller (Bild: Marvell)

Marvell hat den 88NV1160-Controller vorgestellt, der für günstige SSDs für Consumer-Geräte und kompakte Flash-Drives im M.2-2230-Formfaktor gedacht ist. Folgerichtig wird der Controller in einem ausgereiften und vergleichsweise günstigen 28-nm-Verfahren produziert und misst als zu verlötende Variante in Form eines BGA-Packages gerade einmal 10 x 9 mm.

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Wie schon der 88NV1140 und der 88NV112 kommt auch der 88NV1160-Controller ohne dedizierten DRAM-Cache aus, stattdessen setzt Marvell auf eine optionale Erweiterung des NVMe-1.3-Protokolls, den Host Memory Buffer. Hier zwackt sich der Controller einen Teil des Systemspeichers ab, was die Input-/Output-Operationen pro Sekunde steigert. Hersteller wie Maxiotek oder Phison nutzen diese Cache-Technik ebenfalls für ihre Controller.

Kompakt und für QLC vorbereitet

Der 88NV1160 nutzt zwei PCIe-3.0-Express-Lanes, was sich in der Geschwindigkeit widerspiegelt: Laut Marvell sind bis zu 1,6 GByte lesend pro Sekunde möglich - zur Schreibrate oder den IOPS äußerste sich der Hersteller nicht. Der auf zwei ARM-R5-Kernen basierende Controller unterstützt per Onfi- oder Toggle-Schnittstelle aktuellen 3D-TLC-Flash samt sogenannter NAND-Edge-LPDC-Fehlerkorrektur und den L1.2-Schlafmodus. Auch zu QLC-Speicher (Quadruple Level Cells), wie ihn derzeit Toshiba plant, soll er kompatibel sein.

Anders als der 88NV1140 und der 88NV112 nutzt der 88NV1160 vier statt zwei Speicherkanäle, was die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung und Zugriffen beschleunigt. Marvell sieht den neuen Controller vor allem als passende Wahl für Single-Package-SSDs in kompakter BGA-Bauweise, aber auch für Modelle im M.2-2230- oder 2242-Steckkärtchen-Formfaktor.



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maxule 15. Aug 2016

Strenggenommen ja. WENN der Treiber ordentlichen DMA-Betrieb unterstützt, ist aber auch...


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