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WD Black SSD: Auf Grün und Blau folgt Schwarz und schnell

Leistung statt Sparsamkeit soll die neue Black SSD von Western Digital im M.2-Format liefern - im Gegensatz zum blauen oder grünen Pendant aus der Reihe. Bezahlbar soll sie trotzdem sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die WD Black SSD mit PCIe-Schnittstelle
Die WD Black SSD mit PCIe-Schnittstelle (Bild: Western Digital)

Western Digital (kurz WD) hat im Rahmen der Elektronikmesse CES 2017 die Black Solid State Drives vorgestellt. Damit komplettiert der Festplattenhersteller nach Firmenkonvention das SSD-Sortiment, in dem sich bereits die Blue- und Green-Editionen finden. Anders als diese setzt die WD Black SSD ausschließlich auf die Schnittstelle PCI Express 3.0 x4 mit NVM-Express-Protokoll für potenziell höhere Datenraten und den M.2-Formfaktor. Welcher Controller und welcher Flash-Speicher im Detail verbaut werden, sagte Western Digital auf Anfrage jedoch nicht.

  • Abmessungen der Western Digital Black SSD (Bild: Western Digital)
  • Die Western Digital Black SSD setzt auf NVMe und PCIe 3.0 x4. (Bild: Western Digital)
  • Die Western Digital Black SSD im M.2-Formfaktor (Bild: Western Digital)
Abmessungen der Western Digital Black SSD (Bild: Western Digital)
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Der Hersteller positioniert zwei verschiedene Black-PCIe-SSDs mit jeweils 256 GByte und 512 GByte Kapazität auf dem Markt. Diese unterscheiden sich abseits des Speichers von der theoretischen sequenziellen Schreibrate von bis zu 700 MByte pro Sekunde der 256-GByte-Variante respektive bis zu 800 MByte pro Sekunde beim 512-GByte-Modell. Diese Unterschiede in der Leistung sind für SSDs mit verschiedener Kapazität nicht ungewöhnlich - aber heute seltener als in früheren Generationen. Im Lesen sollen dafür beide Modelle mit maximal 2 GByte pro Sekunde gleichauf liegen.

Während diese Leistungswerte im Durchschnitt für SSDs dieser Klasse liegen, ist die von Western Digital angegebene Durchschnittslaufzeit bis zum Ausfall (MTTF - Meantime to Failure) mit 1,75 Millionen Stunden hoch angesetzt. Zum Vergleich: Eine Samsung 960 Evo SSD leistet laut Hersteller 1,5 Millionen Stunden. Bei diesen Werten handelt es sich jedoch um theoretische Werte, die meistens unter Laborbedingungen errechnet werden.

Acronis und WD Dashboard sollen Statusprüfung erleichtern

Western Digital gibt an, zu allen Black SSDs eine Auswahl an Diagnosesoftware mitzuliefern. Das hauseigene Western Digital SSD Dashboard soll auf einen Blick alle wichtigen Informationen zum Gerät anzeigen, darunter beispielsweise die Betriebstemperatur und der verwendete Speicherplatz. Mit der Acronis-True-Image-Software werden zusätzlich Werkzeuge zur Verfügung gestellt, die Datensicherheit in Form von Backups, Datensynchronisation und zusätzliche Überwachungsfunktionen bieten sollen.

Die WD Black SSD inklusive Software kann bereits in Deutschland vorbestellt werden. In der 256-GByte-Variante werden dafür 120 Euro fällig, während der Preis für das 512-GByte-Modell bei 220 Euro liegt. Beide Modelle sollen ab dem 14. Februar 2017 ausgeliefert werden.



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sirmeep9 17. Jan 2017

Ist es notwendig, eine separate Audiokarte für einen PC zu kaufen?

mainframe 13. Jan 2017

In Sachen SSD ist Samsung zur Zeit wohl im bezahlbaren Bereich das Beste was man auf dem...


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