Ende Januar 2013 gewährt Google ersten Entwicklern den Zugang zu seiner Datenbrille Google Glass. In San Francisco und New York sollen sie auch das zugehörige Google Mirror API ausgiebig testen können.
Die populäre Javascript-Bibliothek jQuery ist in der Version 1.9 erschienen, die Version 2.0 liegt in einer Betaversion vor. Wesentlicher Unterschied der beiden Versionen: jQuery 2.0 unterstützt den Internet Explorer 6, 7 und 8 nicht mehr.
Die zunehmende Fragmentierung des APIs der Qt-Skriptsprache QML bereitet Entwicklern verschiedener Projekte und Unternehmen Sorgen. Sie wollen ein gemeinsames, firmen- und projektunabhängiges API schaffen.
In allen Java-Versionen inklusive Java 7, Update 10, ist eine kritische Sicherheitslücke, die bereits aktiv genutzt wird. Dabei wird ein Fehler im Security Manager ausgenutzt. Über Webseiten eingeschleuster Schadcode kann mit Administratorrechten ausgeführt werden.
In der Verwirrung um das Anwendungsframework Vertx haben Red Hat und VMware in einer gemeinsamen Mitteilung betont, dass der Erfolg des Projekts vorrangig sei. Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Wechsel des Projektleiters Tim Fox von VMware zu Red Hat.
Die kostenlose Anwendung Inception setzt Systempasswörter in Speicherabbildern zurück und ermöglicht so den Zugang zu Windows, Mac OS X oder Linux. Der Angriff erfolgt über DMA-fähige Schnittstellen, etwa Firewire oder Thunderbolt.
Die freie Umsetzung des VPN-Protokolls OpenVPN bringt mit der aktuellen Version 2.3.0 eine komplette Unterstützung für IPv6 mit. Optional lässt sich OpenVPN 2.3.0 auch mit PolarSSL nutzen.
Ein kritischer Fehler in fast allen Versionen von Ruby on Rails ermöglicht das Ausführen von Systemkommandos aus der Ferne. Die Schwachstelle ist im XML-Parser. Patches für etliche Ruby-on-Rails-Versionen sind bereits erhältlich.
Compiz soll nicht auf Wayland portiert werden. Das gab der Compiz-Entwickler Sam Spilsbury bekannt. Es werde lediglich Bugfixes für den Compositing Manager geben. Spilsbury sieht die Fragmentierung unter Linux als großes Problem.
Entwickler behaupten, das Android SDK sei keine freie Software mehr. Das stimmt aber nur für die Binärdaten des SDK und gilt schon länger. Der Code ist weiter frei verfügbar.
CES 2013 Lego hat auf der CES bereits die dritte Generation seiner Roboterplattform Mindstorms vorgestellt. Lego Mindstorms EV3 soll für Kinder einfacher zu handhaben, zugleich aber auch "hackbarer" sein als der Vorgänger NXT.
Der Entwickler Alon Zakai hat Teile von LLVM mit Emscripten zu Javascript kompiliert. Code der LLVM-IR lässt sich so im Browser ausführen und übersetzen.
Eine ähnliche Erweiterung wie die sogenannte Shopping-Linse in Ubuntu steht nun als Erweiterung für die Gnome-Shell bereit. Canonical hatte für die Ubuntu-Funktion viel Kritik bekommen.
29C3 Geht es nach Alexis Wiasmitinow, benötigen wir in Zukunft nur noch ein einziges Küchengerät, das alles kann und das Essen weitgehend automatisch und frisch zubereitet: Everycook.
Am eigenen Gamepad mäkelt das Ouya-Team noch herum, wie versprochen wird nun aber eine spezielle Version der Android-Spielekonsole an Entwickler ausgeliefert.
PhantomJS, eine Webkitversion für die Kommandozeile, ist in der Version 1.8 erschienen und verfügt mit dem Ghost Driver nun über eine Implementierung des WebDriver Wire Protocol zur Kommunikation mit Selenium.
Google will unterbinden, dass Erweiterungen für seinen Browser Chrome ohne das Wissen des Nutzers installiert werden können. Eine entsprechende Änderungen kündigte Google für Chrome 25 an.
Unter dem Namen Expression bietet Microsoft bislang Werkzeuge für Applikationsdesigner an. Nun wird die Reihe eingestellt, aber einige der Programme bleiben erhalten.
Es ist nur ein kleiner Patch, aber ein deutliches Zeichen: Microsoft hat einen Beitrag für die Browserengine Webkit eingereicht, auf der unter anderem Apples Browser Safari und Google Chrome basieren.
Das mittlerweile zu Digia gehörende C++-Framework Qt 5 ist fertig. Die neue Version der Trolltech und später von Nokia entwickelten Bibliothek soll demnächst auch die Entwicklung von Android- und iOS-Apps erlauben.
Google hat mit Web UI eine User-Interface-Bibliothek für seine Javascript-Alternative Dart veröffentlicht. Web UI nutzt Web Components, mit denen sich eigene HTML-Tags definieren und mit Inhalten versehen lassen, so dass sie wie Bausteine verwendet werden können.
Das Unternehmen Sauce Labs will seinen Selenium-Testing-Dienst künftig kostenlos für Open-Source-Projekte zur Verfügung stellen. Entwickler können damit ihre Webapplikationen online testen lassen. Die Resultate will Sauce Labs dann veröffentlichen.
Die vom Webentwickler Jeremy Ashkenas geschaffenen Javascript-Bibliothek Backbone.js verschafft Webapplikationen Struktur und erfreut sich bei zahlreichen Webentwicklern mittlerweile großer Beliebtheit. Nun ist die Version 1.0 fast fertig.
Vom künstlichen Lebewesen bis zur Galaxie können Spielinhalte scheinbar aus dem Nichts entstehen. Dahinter stecken jedoch komplexe Algorithmen, die unter dem sperrigen Begriff "prozedurale Generierung" große Umwälzungen erwarten lassen - für Spielentwickler wie für Spieler.
Seit der Android-Version 4.2 gibt es die Quicksettings für einen schnellen Zugriff auf bestimmte Einstellungen. Da dem Programmierteam von Cyanogenmod dessen Umsetzung nicht gefällt, wird das Menü in der Version Cyanogenmod 10.1 geändert.
Xing will im Laufe des heutigen Tages ein API für Entwickler öffnen, mit dem diese das Jobnetzwerk in eigene Applikationen integrieren können. Im Rahmen eines Betatests sind bereits rund 200 Anwendungen auf Basis der neuen Schnittstelle entstanden.
Couchbase hat seine auf CouchDB und Memcache basierende NoSQL-Dokumentendatenbank Couchbase Server in der Version 2.0 veröffentlicht. In der neuen Version kann Couchbase wahlweise als Key-Value-Store oder Dokumentendatenbank verwendet werden.
Die Videolan-Entwickler wollen mit dem über Kickstarter gespendeten Geld auch eine App für Windows Phone 8 nachreichen. Microsoft will dem Projekt mit Testgeräten und Informationen helfen.
Microsoft hat die Webseite Silverlight.net stillgelegt. Entwickler werden auf entsprechende Webseiten bei MSDN umgeleitet. Zeitweilig waren die Inhalte von Microsofts Webplattform gar nicht erreichbar, wie Blogger kritisieren.
Das Rollenspiel Wasteland 2 entsteht mit dem Geld der Community - aber wer will, darf auch direkt bei der Produktion helfen. Entwickler Inxile wagt zusammen mit Engine-Hersteller Unity ein Crowdsourcing-Experiment.
Die drei MySQL-Gründer Michael "Monty" Widenius, David Axmark und Allan Larsson gründen die MariaDB Foundation als unabhängige Organisation, die die Interessen von MariaDB-Nutzern und Entwicklern wahren soll, einem Fork von MySQL.
Der Hacker Kingcope hat eine weitere Schwachstelle in der Datenbank MySQL beschrieben. Mit Hilfe eines Skripts ließen sich in einem Brute-Force-Angriff bis zu 5.000 Passwörter pro Sekunde auslesen - als unprivilegierter Benutzer.
Einer Analyse zufolge sind etwa die Hälfte der auf Github gehosteten Projekte proprietär. Die Github-Betreiber forcieren dies sogar, berichtet Infoworld.
Update Der Hacker Kingcope hat eine Reihe von Exploits veröffentlicht, die zwar nicht alle neu sind, aber offenbar immer noch nicht geflickt wurden. Fünf Exploits ermöglichen Root-Zugänge zur Datenbank MySQL, zwei Exploits einen SSH-Zugang mit beliebigem Passwort.
Das als Projekt Sputnik entwickelte Ultrabook von Dell mit vorinstalliertem Ubuntu kann nun in den USA gekauft werden. Anfang nächsten Jahres soll es auch in Europa zu erwerben sein.
Für die Anpassungen seines Mediaplayers VLC auf Windows 8 will das Videolan-Team über Kickstarter Spenden sammeln. Mit dem gesteckten Ziel von 40.000 britischen Pfund soll VLC für Windows 8 in drei Monaten fertig werden.
Die Entwickler vom Qt-Projekt rechnen noch im Dezember 2012 mit einer Veröffentlichung des Qt-Frameworks 5. Gegenwärtig wird der Code auf drei Entwicklungszweige verteilt. Die komplette Übernahme von Qt durch Digia hatte den Erscheinungstermin verzögert.
Deepsec 2012 Die Snoop-It-App soll jedem eine Basisüberprüfung der Sicherheit von Apps ermöglichen. Das könnte dazu führen, dass viele iOS-Entwickler entdeckt werden, die auf fragwürdige Art und Weise Daten erheben.
In der zweiten Vorabversion von Gnome 3.8 ist erstmals der 2D-Modus nicht mehr enthalten. Zudem wird nun GStreamer 1.0 benötigt. Auch bieten die Erweiterungen einen Classic-Modus.
Google senkt die Preise für diverse Cloud-Dienste und bietet diese künftig auch aus europäischen Rechenzentren an. Das gilt unter anderem für Google Cloud Storage, das Google auch um eine Version zur Datenarchivierung ergänzt.
Oracle startet mit dem Nashorn Project die Entwicklung einer freien Javascript-Engine, die in Java geschrieben ist. Die Entwicklung soll im Rahmen von OpenJDK erfolgen.
Die Minecraft: Pocket Edition kommt auf das Raspberry Pi. Mojang will damit auf dem Lern- und Bastelcomputer nicht nur unterhalten, sondern Nachwuchsprogrammierer dazu ermuntern, den Code zu modifizieren.
Die von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründete Firma Jolla präsentiert in Helsinki erstmals Details zu Sailfish OS und gibt Einblicke in die grafische Oberfläche. Sailfish soll Meego nachfolgen.
Microsoft verursacht bei Linux-Nutzern einige Probleme bei Erlangen einer Secure-Boot-Signatur. Ein Entwickler berichtet von Hürden und Workarounds im Fall der Linux Foundation.
Eine Zeit, in der Spiele-Engines und ihre Möglichkeiten mehr zählen als die Hardware, auf der sie laufen: Darauf hofft der Entwickler der Voxel-3D-Engine Atomontage - und zeigt den bisher aufwendigsten Screenshot davon.
Der Entwicklungszyklus von PHP 5.5 geht mit der Veröffentlichung einer ersten Alpha in die Endphase. Die Entwickler hoffen auf reges Feedback aus der Community. Der Quellcode liegt offen im Git-Verzeichnis des Projekts.
Das Update auf Version 3.4.3. der Cry Engine 3 SDK bringt zahlreiche Verbesserungen. Neben der für Multiplayer-Mods interessanten Unterstützung für dedizierte Server gibt es auch grafische Verbesserungen.
Einzelne Meinungen wie die von Linus Torvalds zählen nicht viel und ständiges Gejammer bringt freie Software nicht weiter, sagen die Entwickler Aaron Seigo und Federico Mena und bieten dafür Lösungsansätze.
Red Hat liefert seit RHEL 6 seine Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Über einen Dienst von Oracle sind sie nun wieder einzeln verfügbar.