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Alan Gates war an der Portierung von Hadoop auf Azure beteiligt.
Alan Gates war an der Portierung von Hadoop auf Azure beteiligt. (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

Microsoft: Azure öffnet sich weiter für Open Source

Alan Gates war an der Portierung von Hadoop auf Azure beteiligt.
Alan Gates war an der Portierung von Hadoop auf Azure beteiligt. (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

Mit einem Update für Azure hat Microsoft seine Cloud-Plattform für weitere Open-Source-Software angepasst. Hadoop läuft als Beta. Hadoop-Entwickler Alan Gates beschreibt die Integration in einem Interview mit Golem.de.

Microsoft hat Azure ein Update verpasst, das vor allem die Unterstützung für Open-Source-Software erweitert. Alan Gates, Vizepräsident des Hadoop-Entwicklers Horton Works, und Stephan Pepersack von Microsoft beschreiben die Integration von Hadoop in Azure in einem Interview mit Golem.de.

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Die bereits im Dezember 2011 angekündigte Unterstützung für Hadoop wurde erweitert. Die Infrastruktur, die unter anderem Datenbankabfragen per Map-Reduce liefert, läuft als Beta auf Azure. Microsoft verspricht eine einfache und schnelle Installation. Hadoop-Infrastrukturen können dann über Microsofts Managementwerkzeuge verwaltet werden. Über Konnektoren lassen sich die Datenbanken MySQL- und SQL-Database (ehemals SQL-Azure) über die Hadoop-Werkzeuge abfragen. Später soll Hadoop auch auf Windows Server laufen. Einen Termin nennt Microsoft jedoch nicht.

Virtuelle Maschinen für Linux-Distributionen

Künftig lassen sich Opensuse 12.1, CentOS 6.2, Ubuntu 12.04 und Suse Linux Enterprise Server 11 SP1 neben Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012 installieren und nutzen. Die Betriebssysteme können in herkömmliche virtuelle Maschinen im VHD-Format installiert werden, was die Migration in lokale Serverinfrastrukturen und in fremde Virtualisierungssoftware ermöglicht, die das VHD-Format unterstützt.

Über das Azure Virtual Network lassen sich solche lokal gespeicherten virtuellen Maschinen dann sicher per VPN wieder mit in Azure laufenden verbinden. In Virtual Network lassen sich ferner IP-Adressen und Routing verwalten. Damit erweitert Microsoft Azure sein Plattform-as-a-Service-Angebot um einen auf Infrastructure-as-a-Service basierenden. Die Kommandozeilenwerkzeuge für den Zugriff auf Azure von Mac OS X und Linux in der Azure-SDK wurden ebenfalls erweitert und angepasst.

Auch als Software-as-a-Service-Plattform erhält Azure weitere Updates. Auf Azure gehostete Webseiten können bereits seit längerem ASP.NET, Node.js, oder PHP nutzen. Diese erhalten neue Bibliotheken. Hinzugekommen sind ebenfalls neue Bibliotheken für Python und Java. Mit dem Verwaltungswerkzeug Azure Web Sites lassen sich künftig Anwendungen wie Wordpress, Joomla, Dotnetnuke, Umbraco oder Drupal einfach installieren, so Microsoft.

Azure ist künftig in 48 neuen Ländern verfügbar, darunter Russland, Südkorea, Taiwan, die Türkei, Ägypten, Südafrika und die Ukraine.


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