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Datenbanken: PostgreSQL 9.2 Beta unterstützt JSON

Die Datenbank PostgreSQL 9.2 Beta unterstützt künftig JSON und erlaubt damit hybride dokumentenorientierte und relationale Datenbanken. Ferner wurde die Tabellensperre optimiert. Damit soll PostgreSQL auf mehr als 24 CPUs optimal laufen.
/ Jörg Thoma
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Postgresql 9.2 Beta kann mit JSON verwendet werden. (Bild: Postgresql)
Postgresql 9.2 Beta kann mit JSON verwendet werden. Bild: Postgresql

Neben zahlreichen Optimierungen, die die Effizienz und Skalierbarkeit der Open-Source-Datenbank PostgreSQL 9.2 Beta(öffnet im neuen Fenster) erhöhen sollen, haben die Entwickler den neuen Datentyp JSON für Felder samt entsprechenden Parsern eingeführt. Damit lassen sich hybride dokumentenorientierte und relationale Datenbanken anlegen. Der Datentyp Intervall (Range) ermöglicht neue Bereichstypen beispielsweise mit definierten Zeitintervallen für Kalenderdaten.

Nur lesende Datenbankabfragen wurden durch optimierte Tabellensperren beschleunigt und können künftig 64 CPUs nutzen und damit 300.000 Abfragen pro Sekunde verarbeiten. Ein sogenannter Covering Index liefert Daten direkt von dort und umgeht damit Tabellenzugriffe, was die Geschwindigkeit erhöhen und die CPU-Last senken soll. Die Gruppen-Commit-Funktion soll das Schreiben von Daten beschleunigen.

Replikationen können künftig kaskadiert werden, was die Replikation auf mehreren Servern erleichtert.

Eine umfassende Liste aller Änderungen haben die Entwickler in den Release Notes(öffnet im neuen Fenster) auf der Webseite des Projekts gesammelt. Dort steht die Vorabversion von PostgreSQL 9.2 für FreeBSD, Linux, Mac OS X, Solaris und Windows zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) . Der Quellcode steht ebenfalls zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) .

Ein Veröffentlichungstermin für die finale Version ist indes noch nicht bekannt.


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