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Internet Explorer 10: Microsoft verabschiedet sich von DirectX-Filtern

Der Internet Explorer 10 wird die mit dem Internet Explorer 4 eingeführten DX-Filter für Webseiten im Internet nicht mehr unterstützen. Webentwickler werden keine Möglichkeit mehr haben, diese veraltete und proprietäre Technik in Microsofts neuem Browser zu nutzen – mit einer ganz kleinen Ausnahme.
/ Jens Ihlenfeld
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Keine DX-Filter im IE10 unter Windows 8 (Bild: Microsoft)
Keine DX-Filter im IE10 unter Windows 8 Bild: Microsoft

Im Dezember 2011 kündigte Microsoft an, proprietäre Technik wie VML und auf DirectX basierende Filter und Transitions aus dem Internet Explorer 10 zu entfernen und weder im Standard- noch im Quirksmodus zu unterstützen. Lediglich in den Dokumentenmodi 5, 7, 8 und 9, in denen der Browser das Verhalten seiner Vorgänger nachbildet, sollte die veraltete Technik weiter genutzt werden können, doch auch davon trennt sich Microsoft.

In einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) kündigt Ted Johnson, als Lead-Program-Manager für die Grafik im Internet Explorer zuständig, an, dass die DX-Filter auch in den Dokumentenmodi 5, 7, 8 und 9 im Internet Explorer 10 unter Windows 8 nicht mehr unterstützt werden. Webseiten im Internet werden die Technik im IE10 unter Windows 8 gar nicht mehr nutzen können. Einzig für Webseiten in der Intranetzone und Trusted Sites können die DirectX-basierten Filter auch weiterhin verwendet werden. Endnutzer können die Anzeige der Filter auch selbst aktivieren.

Die Entfernung der DX-Filter-Unterstützung begründet Microsoft mit deren extrem schlechter Performance und sehr geringen Nutzung. Webdesigner sollten stattdessen die neuen standardkonformen CSS-Funktionen nutzen.


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