Microsoft: Windows-Chef geht auf harsche Kritik an Windows 11 ein
Viele Menschen verkünden vor allem nach dem Supportende von Windows 10 ihren Frust über den Nachfolger Windows 11. So meldete sich auch der Substack-Newsletter-Autor Gergely Orosz zu Wort. "Ich sehe nicht, wie Softwareentwickler Windows wählen, nachdem es in diese komischen Richtungen abdriftet" , schreibt er auf X(öffnet im neuen Fenster) . "Es wird Mac oder Linux für Entwickler."
Der Post wurde etwa 68.000-mal angezeigt und landete anscheinend auch auf der Startseite von Windows-Chef Pavan Davuluri, der zuvor Windows 11 als agentisches Betriebssystem beworben hatte(öffnet im neuen Fenster) . Davuluri will klarstellen, dass sein Team und er selbst viele Kommentare läsen und auf Kritik hörten. "Ich habe Kommentare gelesen und sehe einen Fokus auf Dinge wie Zuverlässigkeit, Leistung und Bedienbarkeit" , schreibt der Windows-Chef(öffnet im neuen Fenster) . "Entwickler liegen uns sehr am Herzen."
KI statt Individualisierung?
Dabei räumt Davuluri auch Fehler ein: "Wir wissen, dass wir die Benutzererfahrung verbessern müssen" , sagt er im Post. Er benennt dabei Dinge wie inkonsistente Dialoge und fehlende Funktionen für Power-User. Letzteres kritisierte auch der ehemalige Microsoft-Entwickler Dave Plummer und schlug eine Art betriebssystemweiten Power-User-Modus vor. Er äußerte sich auch negativ über die viele Werbung und das inkonsistente Interface in Windows 11.
Es ist unwahrscheinlich, dass Windows sich sehr weit in Richtung der Individualisierung und Entwicklerfreundlichkeit entwickelt. Auf der eigenen Ignite-Konferenz werden Davuluri und sein Team wohl eher weitere Features vorstellen, die mit KI-Integration zusammenhängen. Er hatte das Betriebssystem bereits als "agentisches Betriebssystem" bezeichnet, das mit vielen KI-Agenten ausgestattet sei und Usern so die Bedienbarkeit erleichtern solle.
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