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FreeBSD: Clang wird GCC ersetzen

Die FreeBSD -Entwickler streben demnächst einen GNU-freien C++11-Stack an. In FreeBSD 10 soll LLVMs Clang als Standardcompiler dienen. Damit stünde ein BSD-lizenzierter Kompilierer zur Verfügung.
/ Jörg Thoma
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FreeBSD soll künftig Clang statt GCC verwenden. (Bild: FreeBSD)
FreeBSD soll künftig Clang statt GCC verwenden. Bild: FreeBSD

Im aktuellen Quartalsbericht(öffnet im neuen Fenster) beschreibt das FreeBSD-Team die Fortschritte der Integration des Clang-Compilers aus dem LLVM-Projekt in die freie BSD-Variante. Bislang wird dort GCC als Standard-Entwicklungsumgebung eingesetzt. GCC steht allerdings unter der GPL, die zur BSD-Lizenz teilweise inkompatibel ist.

In FreeBSD 10-Current und 9.0-Stable ist bereits Clang 3.0 integriert und sowohl die Standardumgebung World als auch der generische Kernel lassen sich fehlerfrei in beiden FreeBSD-Versionen kompilieren. Das gilt indes nicht für alle Plattformen und spezielle Kernel-Versionen(öffnet im neuen Fenster) . Clang wird statt GCC in aktuellen FreeBSD-10-Versionen mit den Befehlen cc , c++ und cpp aufgerufen. Die Gnu Compiler Collection (GCC) kann allerdings weiterhin optional eingesetzt werden.

Clang 3.1 mit C++11

Mit der Veröffentlichung von LLVM beziehungsweise Clang 3.1, das für kommende Woche erwartet wird, erhält der BSD-lizenzierte Compiler die Unterstützung für C++11. Das FreeBSD-Team plant, in wenigen Wochen die nächste Version von Clang in sein Betriebssystem zu integrieren.

Ferner wurde ein weiteres GNU-Werkzeug durch eine BSD-Variante ersetzt: Sort. Die BSD-Version soll mindestens die gleichen Funktionen haben wie GNU Sort 5.3.0. Zusätzlich unterstützt BSD Sort im Gegensatz zu der GNU-Version Zeichensätze mit Mulitbyte Character Sets(öffnet im neuen Fenster) , etwa UTF-8.

Ein Erscheinungstermin für FreeBSD 10 steht noch nicht fest. FreeBSD 9.0 wurde Mitte Januar 2012 veröffentlicht .


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