Abo
  • IT-Karriere:

Google F1: Ersatz für MySQL

Google Research hat mit F1 eine neue verteilte Datenbank entwickelt, die so ausfallsicher und skalierbar sein soll wie NoSQL-Datenbanken, dabei aber den Vorteil einer SQL-Datenbank bietet. Google nutzt F1 als MySQL-Ersatz.

Artikel veröffentlicht am ,
F1 wurde von Grund auf neu entwickelt.
F1 wurde von Grund auf neu entwickelt. (Bild: Google Research)

Bei F1 handelt es sich um eine relationale Datenbank mit einem festen Schema, einer parallelen SQL-Query-Engine, Unterstützung von Transaktionen und Indizes, die auf einem verteilten Storage-System namens Spanner aufsetzt, das sich auch auf Standardhardware im Rechenzentrum skalieren lässt.

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. ITEOS, Karlsruhe

Die zu speichernden Daten verteilt Spanner automatisch auf verschiedene Systeme (automatisches Sharding), wobei F1 eine transaktionskonsistente Replikation über Rechenzentren hinweg unterstützt. So kann das Gesamtsystem auch den Ausfall ganzer Rechenzentren ohne Datenverlust verkraften.

Das Versprechen einer hohen Konsistenz ist allerdings mit einem Nachteil verbunden: F1 braucht beim Schreiben von Daten etwas länger als MySQL. Die Latenz beim Schreiben gibt Google mit 50 bis 100 Millisekunden an, beim Lesen sollen es 5 bis 10 Millisekunden sein. Der Datendurchsatz hingegen soll deutlich höher sein als bei MySQL.

Google nutzt F1 mittlerweile für sein Werbenetzwerk, wo F1 mittlerweile MySQL ersetzt hat. Der Übergang gelang Google ohne jegliche Downtime. In einem Vortrag auf der Konferenz Sigmod erläuterten Googles Entwickler das System.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 279€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis!)
  2. Aktionsprodukt ab 399€ kaufen und Coupon erhalten
  3. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor für 689€ und Corsair Glaive RGB für 34,99€ + Versand)
  4. (u. a. Acer Predator XB281HK + 40-Euro-Coupon für 444€)

TheJeed 02. Sep 2013

Haha :) Genau das meine ich auch. Mein DB-Stack besteht ebenfalls aus PG / H2 und dort...

get smart 23. Jun 2012

Wir haben in unserem Wiki einen Vergleich eingestellt: Google F1 vs. MySQL http://vschart...

bstea 04. Jun 2012

Solange du nur einen User hast, kann SQLite eine Lösung sein.

bstea 04. Jun 2012

Wird nur intern bei Google verwendt, also kein OpenSource geschweige denn existieren...

irata 03. Jun 2012

Bin noch am überlegen, was Seinfeld mit Datenbanken zu tun hat. Aber vermutlich...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    •  /