Mit aktuellen Xeon-Prozessoren und All-Flash-Speichern sollen Huaweis Fusionserver V5 überzeugen. Sie sollen auch für KI-Aufgaben geeignet sein und Microsofts Hybrid-Cloud-API Azure Stack unterstützen - damit wäre Huawei eines der ersten Unternehmen, die das Tool verwenden.
Für größere App-Entwicklungen kann es sich mitunter anbieten, eine eigene Abteilung nur für die Unterstützung von Kundenanfragen aufzubauen. Die Customer Support Role erlaubt dies nun. Mitglieder dieser iTunes-Connect-Gruppe können direkt in den Bewertungen den Kunden Antworten liefern.
Google Home kommt endlich nach Deutschland: Googles Lautsprecher mit eingebautem Sprachassistenten kommt im August 2017 für 150 Euro in den Handel. Der Speaker kann unter anderem Fragen beantworten, Musik abspielen und Smart Homes steuern.
Mit einer einzigen Zeile lässt sich eine angeblich geschlossene Sicherheitslücke im WLAN-Angebot der Deutschen Bahn weiterhin ausnutzen, um private Daten auszulesen. Der Chaos Computer Club (CCC) kritisiert den Patch als "untauglich".
Mit Microsofts App Seeing AI sollen es Blinde im Alltag einfacher haben: Die App erkennt unter anderem Text, Objekte und sogar Szenen und liest das Gesehene vor. Dafür muss der Nutzer lediglich ein Foto schießen.
Der Blockchain der Kryptowährung Bitcoin steht ein umfassendes Update bevor, das nicht alle Teilnehmer befürworten. Im Ernstfall droht eine Spaltung. Bitcoin-Nutzer sollten in den nächsten Tagen keine Transaktionen mehr tätigen und ihre privaten Schlüssel sichern.
Zu einem Zertifikat für verschlüsselte HTTPS-Verbindungen gehört ein privater Schlüssel. Doch was, wenn der Schlüssel auf dem Webserver landet - und dann nicht mehr privat ist? Wir fanden zahlreiche Webseiten, die ihren privaten Schlüssel zum Herunterladen anbieten.
Zwei Drittel seiner Lebenszeit als Glibc-Maintainer seien einfach genug, schreibt Roland McGrath, der seinen Posten offiziell aufgibt. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, er werde einfach nicht mehr gebraucht.
Microsoft macht mehrere Funktionen von Visual Studio für die Nutzung mit Arduino-Boards quelloffen. Mit dem Editor Visual Studio Code sollen Entwickler etwa Codevervollständigungen oder Intellisense nutzen können.
Der vom Bundesinnenministerium beim Unternehmen Finfisher vor vier Jahren eingekaufte Bundestrojaner wird immer noch geprüft und ist deshalb nicht einsatzbereit. Die Software wurde 2013 für 150.000 Euro erworben.
Mit einer neuen Übersicht in Maps will Google das Hinzufügen von Hintergrundinformationen zu Orten und Sehenswürdigkeiten vereinfachen. Das Unternehmen verspricht sich so beispielsweise mehr Informationen zur Barrierefreiheit.
Kurz nach der Übernahme von Gitter setzt der Code-Hostingdienst Gitlab sein Versprechen um und macht den Community-Chat zu Open-Source-Software. Gitter bietet Integrationen für verschiedene Dienste wie Github, Bitbucket natürlich auch Gitlab.
In seinem Blog hat Systemd-Entwickler Lennart Poettering zwei neue Systemd-Werkzeuge vorgestellt: Mkosi und Casync. Während Entwickler mit Mkosi OS-Images generieren, hilft Casync beim Verteilen derselben.
Das Head-mounted Display Accelerator Program (HAP) bekommt Zuwachs: Qualcomm arbeitet mit Bosch, Omni Vision und Ximmerse zusammen. Die drei Partner entwickeln Sensoren sowie Controller für drahtlose VR-Systeme für Googles Daydream.
Unter dem Begriff Asset Tracking hat der WLAN-Netzwerkspezialist Aruba seine Infrastruktursoftware ArubaOS um eine Inventurverwaltung per Bluetooth-Etiketten und -Beacons erweitert. Die Software kann auch zur genauen Personenortung in geschlossenen Räumen verwendet werden.
Andere bauen Quantencomputer, er kümmert sich um die Programmierung. Will Zeng vom US-Unternehmen Rigetti hat einen Befehlssatz und ein Software-Toolkit für Quantencomputer mit entwickelt. Im Gespräch mit Golem.de erklärt er, warum es ein Erfolg sein könnte, keinen Quantencomputer bauen zu können.
Maluuba ist es gelungen, eine künstliche Intelligenz so weit zu trainieren, dass sie viermal mehr Punkte schafft als ein menschlicher Spieler. Allerdings gibt es auch Kritik, denn die KI hat nicht alles lernen müssen, sondern Bewertungen vorgesetzt bekommen. Und die Rekordangabe für Menschen stimmt auch nicht.
Coredumps sind ein hilfreiches Instrument, um nach einem Softwareabsturz eine Fehleranalye zu betreiben. Doch die Fehlerberichte sind auf zahlreichen Webseiten öffentlich einsehbar, wie wir herausgefunden haben. Dabei werden zum Teil auch private Daten wie Passwörter veröffentlicht.
Googles neuer Lead SoC Architect heißt Manu Gulati und designt dort CPUs für Pixel-Smartphones. Zuvor arbeitete er für Apple und entwarf Chips für iPads und iPhones. Google dürfte mittelfristig Tensorflow-Hardware in seine SoCs integrieren.
Die Software-Entwicklung mit der Plattform Github und darauf aufbauenden Diensten ist mittlerweile Standard. Die beteiligten Firmen schaffen es deshalb auch ohne viel PR-Arbeit, die IT-Industrie nebenbei umzukrempeln.
Wie erst kürzlich bekanntwurde, hat Apple schon mit iOS 10.0 bei Nutzern erste Tests des neuen Dateisystems APFS durchgeführt, allerdings ohne dies offen zu kommunizieren. Die Tests haben die eigentlichen Daten nicht modifiziert, eine Zustimmung der Endanwender fehlte aber trotzdem.
Die Continuous-Delivery-Plattform Spinnaker ist von Google in Version 1.0 veröffentlicht worden. Neu mit dabei ist das Kommandozeilen-Werkzeug Halyard, mit dem die Plattform eingerichtet, verwaltet und aktualisiert werden kann.
Ist ein Verstoß gegen die GNU GPL nicht nur eine Urheberrechtsverletzung, sondern auch eine Vertragsverletzung? Ein Gericht in den USA hat eine Klage unter diesem Aspekt zugelassen und wird sich mit dieser Frage beschäftigen.
In der nächsten Version, 2.10, von Wine werden auch einige wichtige Funktionen für die Integration in Android veröffentlicht. Eine App von Wine-Sponsor Crossover gibt es bereits, sie ist aber noch in der Alpha-Phase - und läuft nur auf Geräten mit x86-Prozessoren.
Steam Direct wird für Spieleentwickler jeweils nach Projekt abgerechnet. Wer ein Spiel in das System einbringen will, muss 100 US-Dollar zahlen, was Missbrauch verhindern soll. Ab einem gewissen Umsatz gibt es das Geld von Valve zurück.
Manchmal braucht es gar keine Whistleblower: Ein schusseliger Mitarbeiter eines mit geheimen Daten betrauten Unternehmens tut es auch. Auf einem offen zugänglichen Amazon-Server sind mehrere sicherheitskritische Zugangsdaten entdeckt worden.
Die meisten Lieferservices erlauben ihren Kunden heutzutage, den Status von Sendungen online abzufragen. Bei Liefery waren die zugehörigen Sendungsnummern sehr kurz - und ließen sich trivial erraten.
Die Meldepflicht für IT-Sicherheitsvorfälle ist auf weitere Branchen ausgedehnt worden. Damit steigt die Gesamtzahl auf mehr als 1.600 Einrichtungen in ganz Deutschland.
Für das aktuelle Qt 5.9 hat das Entwicklerteam seine eigenen Werkzeuge überarbeitet. Das soll die Langzeitpflege des Frameworks vereinfachen. Qt 5.9 verbessert zudem die 3D-Funktionen und verkleinert den Binärcode.
Die aktuelle Version 8 von Node.js enthält die neuen Compiler der Javascript-Engine V8. Für Experimentierfreudige gibt es eine neue API für native Addons und Node 8 wird bis Ende 2019 unterstützt. Dabei soll es auch V8-Updates geben.
Colossal Cave, oder einfach nur Adventure, von 1976 gilt als erstes Spiel seiner Art. Die 1995 von den Originalautoren erstellte finale Version 2.5 steht nun als Open Source in einer C-Portierung bereit.
Zwei Funktionen für Android-Apps können einfach missbraucht werden, um Nutzereingaben mitzulesen oder sogar weitere bösartige Apps zu installieren - ohne Wissen oder Zutun des Anwenders. Google hat bereits reagiert.
Innerhalb weniger Monate ist Microsofts Team für die Windows-Entwicklung fast vollständig auf Git migriert. Der Windows-Code ist damit das wohl größte bekannte Git-Repo, weshalb das Team auch Zusatzwerkzeuge für Git selbst erstellt.
Das Entwickeln mit Github soll noch einfacher werden. Dafür gibt es nun einen Marktplatz für weitere Werkzeuge. Apps sind allgemein verfügbar, für eigene Werkzeuge gibt es eine GraphQL-API.
Golem-Wochenrückblick Gute Nachrichten: Die Whistleblowerin Chelsea Manning ist frei und Google und AMD zeigen spannende Neuheiten - nur die große Koalition dreht völlig durch. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
I/O 2017 Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz eine Vorschau der kommenden Android-O-Version von Android TV gezeigt. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich nach Kanälen aufgebaut, die neue Watch-Next-Zeile ähnelt der Weiterschauen-Reihe von Netflix. Wir haben uns die neu UI angeschaut.
I/O 2017 Google will Nutzer vor schlechten Erfahrungen mit Apps im Play Store bewahren. Dazu sollen App-Entwickler gezielt Hilfe angeboten bekommen, um typische Fehler zu vermeiden.
I/O 2017 Auf der I/O 2017 hat Google nicht nur eine neue Version von Daydream angekündigt, sondern auch Pläne für ein Standalone-Headset präsentiert. Golem.de hat mit Daydream-Chef Clay Bavor über die kommenden Schritte bei Googles VR-Plänen gesprochen - und eine Preisvorstellung für die neuen Geräte erhalten.
I/O 2017 Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Google Daydream 2.0 angekündigt, ein Update, das das VR-System verbessern und auf die kommenden Standalone-Headsets vorbereiten soll. Neu sind unter anderem ein Dashboard sowie die Unterstützung von Google Cast und des Chrome-Browsers.
I/O 2017 Die kommende Version 3.0 der IDE Android Studio bringt sehr weitreichenden Support für die Sprache Kotlin. Außerdem gibt es neue Funktionen für Java 8, Android-Things-Support und einen App-Profiler, der an die Werkzeuge in Chrome erinnert.
I/O 2017 Mit den Firebase-Werkzeugen von Google lassen sich Apps plattformübergreifend analysieren und um Cloud-Funktionen erweitern. Ausgewählte SDKs zur Nutzung der Dienste sind jetzt Open Source, noch fehlt aber das Android-SDK.
I/O 2017 Die Zeiten aufsehenerregender Hardware-Experimente scheinen vorbei zu sein: Anstatt mittelfristig zum Scheitern verdammte Geräte wie die Google Glass zu zeigen, konzentriert sich Google bei der diesjährigen I/O auf das, wofür die Konferenz eigentlich steht - das Entwickeln.
30Kommentare/Eine Analyse von Tobias Költzsch,Sebastian Grüner
I/O 2017 Anwender können das Sprechen mit dem Google Assistant vereinfachen. Für lange Sprachbefehle lassen sich Kurzformen definieren. Außerdem erwägt Google, andere Signalwörter für den Aufruf des Assistant zu erlauben.
I/O 2017 Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz einige Funktionen der neuen Entwicklervorschau von Android O präsentiert - einen offiziellen Namen hat die Version aber noch nicht. Mit Android Go will Google zudem eine neue Android-Variante für leistungsschwache Geräte anbieten.
I/O 2017 Google hat neue Funktionen für seine Galerie-App Fotos vorgestellt, die das Teilen von Fotos vereinfachen. Mit Suggested Shares können gemeinsame Bilder besser an Freunde gesendet werden, mit den Shared Libraries sogar automatisch. Künftig druckt Google zudem auch Fotobücher.
I/O 2017 Zusätzlich zu Java wird künftig auch Kotlin offiziell als Programmiersprache für Android unterstützt. Kotlin läuft auf der JVM und Google arbeitet dafür mit den Entwicklern von Jetbrains zusammen.
I/O 2017 Google bringt Google Assistant auf das iPhone. Damit können iPhone-Besitzer den auch parallel zu Siri verwenden. Außerdem gibt es Neuigkeiten zu Home, Googles Antwort auf Amazons Echo-Lautsprecher.
UpdateI/O 2017 Qualcomm hat gemeinsam mit Google angekündigt, ein Daydream-Referenz-Headset für VR zu bauen, das ohne Smartphone auskommt. Als Prozessor dient ein Snapdragon 835, das neue Inside-Out-Positional-Tracking nennt sich World Sense.
I/O 2017 Die zweite Generation von Googles TPU kann nicht nur Modelle anwenden, sondern beschleunigt auch massiv das Training für maschinelles Lernen. Ein Cluster aus 64 der neuen TPU erreicht 11,5 PFlops und kann in der Cloud gemietet werden.