Die erste Entwicklervorschau von Android O ist da – und damit auch einige neue Funktionen, die Googles neues Betriebssystem mit sich bringt. Golem.de hat sich die Details angeschaut und O mit Nougat verglichen. Für Endnutzer ist die neue Version noch nicht allzu spannend.
Das aktuelle Logo von Android O - einen offiziellen Namen hat die Distribution noch nicht.Bild:
Screenshot Golem.de
Ohne Vorankündigung hat Google am 21. März 2017 die neue Version seines Betriebssystems Android vorgestellt : Die noch namenlose Iteration wird aktuell nur mit dem Anfangsbuchstaben des Versionsnamens bezeichnet: "O". Nach welcher Süßigkeit sie benannt wird, steht noch nicht fest. Zu den von Google angekündigten Neuerungen gehören unter anderem eine verbesserte Akkulaufzeit, ein Bild-in-Bild-Modus und neu organisierte Benachrichtigungen. Golem.de hat sich die erste Entwicklervorschau auf ein Nexus 6P installiert und sie sich genau angeschaut.
Im Vergleich zu Android 7.1.1 auf dem Pixel XL hat sich an manchen Stellen einiges getan, viele Veränderungen betreffen momentan aber noch Hintergrundfunktionen und sind aktuell noch nicht abschließend zu beurteilen. Generell ist eine erste Entwicklervorschau natürlich noch kein finales Betriebssystem, für einen ersten Eindruck taugt sie allerdings schon.
Bild 1/27: Beim Startbildschirm von Android O bleibt zunächst einmal alles beim Alten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/27: Auch der App-Drawer sieht aus wie gewohnt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/27: Die Schnelleinstellungen haben sich hingegen nicht nur leicht im Design verändert: Tippen wir auf das WLAN- oder Bluetooth-Symbol, wird die Funktion abgestellt. Den Einstellungsbildschirm erreichen wir durch Tippen auf die Schrift. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/27: Die einzelnen Punkte der Systemeinstellungen hat Google bei Android O thematisch gruppiert und dadurch das Menü sehr verkürzt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/27: Die WLAN- und Mobilfunkeinstellungen befinden sich jetzt direkt innerhalb eines Untermenüs. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/27: Auch die App- und die Benachrichtigungsverwaltung befinden sich nunmehr in einem gemeinsamen Menü. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/27: Die Benachrichtigungsoptionen der einzelnen Apps lassen sich weiterhin für jede App separat aufrufen. Neu sind die Benachrichtigungs-Badges und die Kategorien. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/27: In einem Untermenü der Apps und Benachrichtigungen findet sich unter anderem die neue Bild-in-Bild-Funktion. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/27: Diese ist zwar für Youtube bereits aktiviert, funktioniert aber noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/27: Ebenso funktioniert die Auswahl eines Passwort-Managers als Standard-App für das Ausfüllen von Text- und Passwortfeldern noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/27: Mit den bekannten Tricks können auch unter Android O wieder die Entwickleroptionen und der System UI Tuner freigeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/27: Der System UI Tuner bietet neue Einstellungsmöglichkeiten für die Navigationsleiste und den Sperrbildschirm. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/27: Bei der Navigationsleiste können Nutzer zwei weitere Bedienungsflächen hinzufügen und diese mit einer Vielzahl von Funktionen belegen - wir haben uns für Pfeiltasten entschieden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/27: Dafür müssen wir den passenden Keycode hinzufügen - den man natürlich kennen muss. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/27: Unter Android O können Nutzer auch App-Verknüpfungen auf dem Sperrbildschirm ablegen, die direkt Funktionen von Apps betreffen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/27: So können wir unter anderem einen neuen Tab in Chrome öffnen ...
Bild 17/27: ... und die Frontkamera für ein Selbstporträt öffnen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/27: Der Sperrbildschirm mit den beiden Verknüpfungen (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/27: In den Entwickleroptionen finden sich unter Android O zahlreiche Einstellungen Bluetooth-Audio betreffend. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/27: So können wir beispielsweise den Audio-Codec manuell bestimmen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/27: Auch die Sampling-Rate können wir selbst einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/27: Das aktuelle Logo von Android O, einen offiziellen Namen hat die kommende Android-Version noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/27: Die Benachrichtigungskanäle sind noch nicht bei vielen Apps umgesetzt, die System UI hat sie allerdings bereits. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/27: Insgesamt stehen fünf Benachrichtigungskategorien zur Verfügung. Wollen wir nicht mehr nach jedem Screenshot darüber benachrichtigt werden, können wir die entsprechenden Mitteilungen stummschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/27: Praktisch ist auch die Schlummerfunktion für Benachrichtigungen: Mit ihr können wir uns später erneut an sie erinnern lassen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/27: Die Erinnerung kann zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/27: Die Systemeinstellungen von Android O links, die von Android 7.1.1 auf dem Pixel XL rechts (Screenshot: Golem.de)
Auf den ersten Blick sieht die Vorschau von Android O nicht anders aus als Android 7 ohne den Pixel-Launcher. Die Navigations- und Statusleiste ist unverändert, auch die Schnelleinstellungen unterscheiden sich bis auf ein etwas großzügigeres Spacing nicht von denen unter der Vorgängerversion.
Funktionen lassen sich über Schnelleinstellungen leicht aktivieren
Klicken wir allerdings auf ein Schnelleinstellungssymbol wie etwa Bluetooth, wird anders als auf dem Pixel XL unter Android 7 die Bluetooth-Funktion wird ausgeschaltet. Unter Android 7 erscheint hier ein Einstellungsbildschirm, die Bluetooth-Funktion lässt sich dort über einen Schalter ein- und ausschalten. Wer also schnell Bluetooth oder WLAN deaktivieren möchte, kann das unter Android O besser.
Den Einstellungsbildschirm in den Schnelleinstellungen gibt es auch in der neuen Version noch. Allerdings müssen Nutzer sehr genau zielen, um ihn aufzurufen: Dazu muss nämlich die Beschriftung des Icons angetippt werden. Ein langer Druck auf das Icon ruft wie bisher die Einstellungsseite in den Systemeinstellungen auf. Wir finden den neuen Mechanismus praktisch, da schnell Funktionen ein- und ausgeschaltet werden können. Nutzer müssen allerdings wissen, dass es einen Unterschied zwischen einem Druck auf das Symbol und die Schrift gibt.
Neue gruppierte Systemeinstellungen
An den Systemeinstellungen in Android O merken wir als erstes, dass es sich um eine neue Android-Version handelt. Es gibt wesentlich weniger Menüpunkte, die Einstellungsoptionen wurden stark zusammengefasst und gruppiert. So befinden sich beispielsweise die WLAN-Einstellungen und die Einstellungen für mobiles Internet unter dem neuen Hauptpunkt Netzwerk & Internet.
Bild 1/27: Beim Startbildschirm von Android O bleibt zunächst einmal alles beim Alten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/27: Auch der App-Drawer sieht aus wie gewohnt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/27: Die Schnelleinstellungen haben sich hingegen nicht nur leicht im Design verändert: Tippen wir auf das WLAN- oder Bluetooth-Symbol, wird die Funktion abgestellt. Den Einstellungsbildschirm erreichen wir durch Tippen auf die Schrift. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/27: Die einzelnen Punkte der Systemeinstellungen hat Google bei Android O thematisch gruppiert und dadurch das Menü sehr verkürzt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/27: Die WLAN- und Mobilfunkeinstellungen befinden sich jetzt direkt innerhalb eines Untermenüs. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/27: Auch die App- und die Benachrichtigungsverwaltung befinden sich nunmehr in einem gemeinsamen Menü. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/27: Die Benachrichtigungsoptionen der einzelnen Apps lassen sich weiterhin für jede App separat aufrufen. Neu sind die Benachrichtigungs-Badges und die Kategorien. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/27: In einem Untermenü der Apps und Benachrichtigungen findet sich unter anderem die neue Bild-in-Bild-Funktion. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/27: Diese ist zwar für Youtube bereits aktiviert, funktioniert aber noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/27: Ebenso funktioniert die Auswahl eines Passwort-Managers als Standard-App für das Ausfüllen von Text- und Passwortfeldern noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/27: Mit den bekannten Tricks können auch unter Android O wieder die Entwickleroptionen und der System UI Tuner freigeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/27: Der System UI Tuner bietet neue Einstellungsmöglichkeiten für die Navigationsleiste und den Sperrbildschirm. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/27: Bei der Navigationsleiste können Nutzer zwei weitere Bedienungsflächen hinzufügen und diese mit einer Vielzahl von Funktionen belegen - wir haben uns für Pfeiltasten entschieden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/27: Dafür müssen wir den passenden Keycode hinzufügen - den man natürlich kennen muss. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/27: Unter Android O können Nutzer auch App-Verknüpfungen auf dem Sperrbildschirm ablegen, die direkt Funktionen von Apps betreffen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/27: So können wir unter anderem einen neuen Tab in Chrome öffnen ...
Bild 17/27: ... und die Frontkamera für ein Selbstporträt öffnen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/27: Der Sperrbildschirm mit den beiden Verknüpfungen (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/27: In den Entwickleroptionen finden sich unter Android O zahlreiche Einstellungen Bluetooth-Audio betreffend. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/27: So können wir beispielsweise den Audio-Codec manuell bestimmen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/27: Auch die Sampling-Rate können wir selbst einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/27: Das aktuelle Logo von Android O, einen offiziellen Namen hat die kommende Android-Version noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/27: Die Benachrichtigungskanäle sind noch nicht bei vielen Apps umgesetzt, die System UI hat sie allerdings bereits. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/27: Insgesamt stehen fünf Benachrichtigungskategorien zur Verfügung. Wollen wir nicht mehr nach jedem Screenshot darüber benachrichtigt werden, können wir die entsprechenden Mitteilungen stummschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/27: Praktisch ist auch die Schlummerfunktion für Benachrichtigungen: Mit ihr können wir uns später erneut an sie erinnern lassen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/27: Die Erinnerung kann zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/27: Die Systemeinstellungen von Android O links, die von Android 7.1.1 auf dem Pixel XL rechts (Screenshot: Golem.de)
Die Bluetooth-Einstellungen finden sich jetzt mit den NFC-Optionen unter "Verbundene Geräte". Unter den neuen Menüpunkten wird angezeigt, welche Einstellungen sich dahinter verbergen. Google hat die Einstellungen unter Android O soweit gerafft, dass das Menü um ungefähr ein Drittel kürzer und übersichtlicher ist. Das Seitenmenü gibt es in der aktuellen Vorschauversion nicht mehr.
Benachrichtigungs-Badges nativ möglich
Die einzelnen Menüpunkte der App-Einstellungen sind vom Design her klarer. So haben etwa die Benachrichtigungseinstellungen der Apps einen großen Header mit dem App-Namen und -Icon. Darunter folgen die Optionen, die der Nutzer wie gehabt für jede App einzeln vornehmen kann. Die Auswahl der Einstellungen ist jedoch anders: Nutzer können weiterhin eine App blockieren, neu ist allerdings der Punkt "Badge anzeigen".
Android O erlaubt es App-Entwicklern, ein Benachrichtigungs-Badge anzeigen zu lassen. So kann etwa bei E-Mail-Apps die Anzahl der ungelesenen Nachrichten angezeigt werden. Nutzern von iOS-Geräten oder auch Android-Smartphones von Huawei wird diese Funktion bekannt vorkommen, unter Android O ist sie nativ ins System eingebunden. Aktuell gibt es allerdings noch keine Apps, die diese Funktion unterstützen.
Benachrichtigungskanäle können nervige Mitteilungen verbergen
Neu in den App-Benachrichtigungseinstellungen sind auch die Kategorien: Die Benachrichtigungen von Apps können über Benachrichtigungskanäle thematisch sortiert werden, entsprechend sollen sich für den Nutzer weniger interessante Themenbereiche mit niedrigerer Priorität anzeigen oder ganz ausblenden lassen. Denkbar sind verschiedene Kanäle bei Social-Media-Anwendungen oder etwa Themengebiete bei News-Apps.
Momentan steht bei den meisten Apps nur die Kategorie "Verschiedenes" zur Verfügung, da aktuellen Anwendungen noch keine Kategorien vorgeben. Wie das System funktionieren kann, wird aber anhand der System UI ersichtlich. Hier gibt es schon insgesamt fünf Kategorien: Alarme, allgemeine Mitteilungen, Verschiedenes, Screenshots und Speicher. Wollen wir beispielsweise nicht nach jedem Screenshot auf diesen aufmerksam gemacht werden, können wir dessen Benachrichtigungen einfach ausschalten. Alle weiteren Systembenachrichtigungen erhalten wir weiterhin unverändert.
Sobald Entwickler diese Funktion in ihre Apps einbinden, dürfte die Auswahl bei Anwendungen, die mit Kategorien arbeiten, wachsen. Das betrifft auch die Auswahl eines Passwort-Managers als Standard-App in Android: Da die vorhandenen Programme die neue Funktion noch nicht "kennen", funktioniert auch noch keines damit.
Schlummerfunktion für Benachrichtigungen
Neu bei den Benachrichtigungen ist die Schlummerfunktion: Damit können wir App- und Systemmitteilungen später wieder erscheinen lassen. Möglich sind Zeiträume zwischen 15 Minuten und einer Stunde. Das ist praktisch, besonders bei Terminansagen oder auch Update-Meldungen, falls der Nutzer gerade keine Zeit hat, die Aktualisierung durchzuführen, sie aber nicht vergessen will.
Noch keine Bild-in-Bild-Funktion
Noch nicht funktioniert hat bei uns der Bild-in-Bild-Modus (PIP): Theoretisch soll Facebook Videos in einem kleinen Fenster abspielen, wenn wir eine andere App aufrufen. Wir konnten trotz aktivierter PIP-Option kein Video in einem separaten Fenster auf unserem Nexus 6P anschauen. Auch über den bekannten Split-Screen-Modus lassen sich Youtube-Videos nicht in ein Fenster auslagern.
Bild 1/27: Beim Startbildschirm von Android O bleibt zunächst einmal alles beim Alten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/27: Auch der App-Drawer sieht aus wie gewohnt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/27: Die Schnelleinstellungen haben sich hingegen nicht nur leicht im Design verändert: Tippen wir auf das WLAN- oder Bluetooth-Symbol, wird die Funktion abgestellt. Den Einstellungsbildschirm erreichen wir durch Tippen auf die Schrift. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/27: Die einzelnen Punkte der Systemeinstellungen hat Google bei Android O thematisch gruppiert und dadurch das Menü sehr verkürzt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/27: Die WLAN- und Mobilfunkeinstellungen befinden sich jetzt direkt innerhalb eines Untermenüs. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/27: Auch die App- und die Benachrichtigungsverwaltung befinden sich nunmehr in einem gemeinsamen Menü. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/27: Die Benachrichtigungsoptionen der einzelnen Apps lassen sich weiterhin für jede App separat aufrufen. Neu sind die Benachrichtigungs-Badges und die Kategorien. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/27: In einem Untermenü der Apps und Benachrichtigungen findet sich unter anderem die neue Bild-in-Bild-Funktion. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/27: Diese ist zwar für Youtube bereits aktiviert, funktioniert aber noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/27: Ebenso funktioniert die Auswahl eines Passwort-Managers als Standard-App für das Ausfüllen von Text- und Passwortfeldern noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/27: Mit den bekannten Tricks können auch unter Android O wieder die Entwickleroptionen und der System UI Tuner freigeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/27: Der System UI Tuner bietet neue Einstellungsmöglichkeiten für die Navigationsleiste und den Sperrbildschirm. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/27: Bei der Navigationsleiste können Nutzer zwei weitere Bedienungsflächen hinzufügen und diese mit einer Vielzahl von Funktionen belegen - wir haben uns für Pfeiltasten entschieden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/27: Dafür müssen wir den passenden Keycode hinzufügen - den man natürlich kennen muss. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/27: Unter Android O können Nutzer auch App-Verknüpfungen auf dem Sperrbildschirm ablegen, die direkt Funktionen von Apps betreffen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/27: So können wir unter anderem einen neuen Tab in Chrome öffnen ...
Bild 17/27: ... und die Frontkamera für ein Selbstporträt öffnen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/27: Der Sperrbildschirm mit den beiden Verknüpfungen (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/27: In den Entwickleroptionen finden sich unter Android O zahlreiche Einstellungen Bluetooth-Audio betreffend. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/27: So können wir beispielsweise den Audio-Codec manuell bestimmen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/27: Auch die Sampling-Rate können wir selbst einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/27: Das aktuelle Logo von Android O, einen offiziellen Namen hat die kommende Android-Version noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/27: Die Benachrichtigungskanäle sind noch nicht bei vielen Apps umgesetzt, die System UI hat sie allerdings bereits. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/27: Insgesamt stehen fünf Benachrichtigungskategorien zur Verfügung. Wollen wir nicht mehr nach jedem Screenshot darüber benachrichtigt werden, können wir die entsprechenden Mitteilungen stummschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/27: Praktisch ist auch die Schlummerfunktion für Benachrichtigungen: Mit ihr können wir uns später erneut an sie erinnern lassen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/27: Die Erinnerung kann zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/27: Die Systemeinstellungen von Android O links, die von Android 7.1.1 auf dem Pixel XL rechts (Screenshot: Golem.de)
Der PIP-Modus ist etwas in den Einstellungen versteckt: Er wird über Apps & Benachrichtigungen - Spezieller Zugriff für jede kompatible App einzeln aktiviert. In diesem neuen Menüpunkt finden sich auch die Einstellungen zu den Geräteadministratoren und der Akkuleistungsoptimierung. Inwieweit diese bereits nach den von Google für Android O angekündigten Hintergrundoptimierungen arbeitet, konnten wir in der kurzen Testphase noch nicht feststellen.
Neue Anpassungsmöglichkeiten im System UI Tuner
Unter Android O gibt es neben den Entwickleroptionen auch wieder den System UI Tuner. Dieser wird wie gewohnt über einen langen Druck auf das Einstellungssymbol der Schnelleinstellungen aktiviert und bietet neue Optimierungsmöglichkeiten: die Navigationsleiste und den Sperrbildschirm.
Auf diesem lassen sich über den System UI Tuner bis zu zwei App-Shortcuts ablegen, die nicht nur Apps selbst, sondern auch Funktionen innerhalb von Anwendungen beinhalten können. So können wir beispielsweise das Öffnen eines neuen Tabs in Chrome als Shortcut auf dem Sperrbildschirm ablegen oder auch die Selbstporträtfunktion der Kamera oder die WLAN-Einstellungen.
Die Navigationsleiste lässt sich zum einen mittig, linksbündig oder rechtsbündig ausrichten, zum anderen um zusätzliche Funktionstasten erweitern. So können wir mit Hilfe der Android-Keycodes(öffnet im neuen Fenster) beispielsweise einen Links- und einen Rechts-Cursor als zusätzliche Symbole hinzufügen. Möglich ist auch, die Zwischenablage als Shortcut auf die Navigationsleiste zu legen.
Bluetooth-Audio-Einstellungen in den Entwickleroptionen
In den Entwickleroptionen sind uns noch eine Reihe von Einstellungen zu Bluetooth-Audio aufgefallen. So können wir den Codec frei wählen und auch die Abtastrate und die Bit-Rate manuell festlegen. Google hatte in der Vorstellung der Entwicklerversionen Verbesserungen bei den Audio-Einstellungen angekündigt.
Fazit
Die Vorschau von Android O gibt Entwicklern die Möglichkeit, die neuen Funktionen wie Benachrichtigungskanäle oder die Bild-in-Bild-Funktion in ihre Apps zu implementieren. Solange dies nicht geschehen ist, können diese interessanten Neuerungen noch nicht verwendet werden.
Bild 1/27: Beim Startbildschirm von Android O bleibt zunächst einmal alles beim Alten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/27: Auch der App-Drawer sieht aus wie gewohnt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/27: Die Schnelleinstellungen haben sich hingegen nicht nur leicht im Design verändert: Tippen wir auf das WLAN- oder Bluetooth-Symbol, wird die Funktion abgestellt. Den Einstellungsbildschirm erreichen wir durch Tippen auf die Schrift. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/27: Die einzelnen Punkte der Systemeinstellungen hat Google bei Android O thematisch gruppiert und dadurch das Menü sehr verkürzt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/27: Die WLAN- und Mobilfunkeinstellungen befinden sich jetzt direkt innerhalb eines Untermenüs. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/27: Auch die App- und die Benachrichtigungsverwaltung befinden sich nunmehr in einem gemeinsamen Menü. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/27: Die Benachrichtigungsoptionen der einzelnen Apps lassen sich weiterhin für jede App separat aufrufen. Neu sind die Benachrichtigungs-Badges und die Kategorien. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/27: In einem Untermenü der Apps und Benachrichtigungen findet sich unter anderem die neue Bild-in-Bild-Funktion. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/27: Diese ist zwar für Youtube bereits aktiviert, funktioniert aber noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/27: Ebenso funktioniert die Auswahl eines Passwort-Managers als Standard-App für das Ausfüllen von Text- und Passwortfeldern noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/27: Mit den bekannten Tricks können auch unter Android O wieder die Entwickleroptionen und der System UI Tuner freigeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/27: Der System UI Tuner bietet neue Einstellungsmöglichkeiten für die Navigationsleiste und den Sperrbildschirm. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/27: Bei der Navigationsleiste können Nutzer zwei weitere Bedienungsflächen hinzufügen und diese mit einer Vielzahl von Funktionen belegen - wir haben uns für Pfeiltasten entschieden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/27: Dafür müssen wir den passenden Keycode hinzufügen - den man natürlich kennen muss. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/27: Unter Android O können Nutzer auch App-Verknüpfungen auf dem Sperrbildschirm ablegen, die direkt Funktionen von Apps betreffen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/27: So können wir unter anderem einen neuen Tab in Chrome öffnen ...
Bild 17/27: ... und die Frontkamera für ein Selbstporträt öffnen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/27: Der Sperrbildschirm mit den beiden Verknüpfungen (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/27: In den Entwickleroptionen finden sich unter Android O zahlreiche Einstellungen Bluetooth-Audio betreffend. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/27: So können wir beispielsweise den Audio-Codec manuell bestimmen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/27: Auch die Sampling-Rate können wir selbst einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/27: Das aktuelle Logo von Android O, einen offiziellen Namen hat die kommende Android-Version noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/27: Die Benachrichtigungskanäle sind noch nicht bei vielen Apps umgesetzt, die System UI hat sie allerdings bereits. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/27: Insgesamt stehen fünf Benachrichtigungskategorien zur Verfügung. Wollen wir nicht mehr nach jedem Screenshot darüber benachrichtigt werden, können wir die entsprechenden Mitteilungen stummschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/27: Praktisch ist auch die Schlummerfunktion für Benachrichtigungen: Mit ihr können wir uns später erneut an sie erinnern lassen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/27: Die Erinnerung kann zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/27: Die Systemeinstellungen von Android O links, die von Android 7.1.1 auf dem Pixel XL rechts (Screenshot: Golem.de)
Dennoch gibt die erste Entwicklervorschau einen kleinen Einblick darauf, was Google mit Android O vorhat: Die optimierten und thematisch besser sortierten Systemeinstellungen, die kommenden Benachrichtigungskanäle und die Benachrichtigungs-Badges sollen die Nutzung von Android komfortabler machen.
Entwicklervorschau ist für Entwickler
Große neue Funktionen für Endkunden gibt es momentan auf den ersten Blick noch nicht. Allerdings könnten die Akkuoptimierungen im Nutzungsalltag etwas bringen, ebenso die Sortierung der Benachrichtigungen nach thematischen Schwerpunkten und deren Gewichtung beziehungsweise Deaktivierung.
Auch die neuen Möglichkeiten im System UI Tuner bringen eine Menge, sofern sich Nutzer darauf einlassen wollen. Aktuell ist die Umsetzung mit den Keycodes noch nicht sonderlich komfortabel; zwar richtet sich die Funktion eher an erfahrenere Nutzer, es wäre aber dennoch wünschenswert, wenn in einer der kommenden Vorabversionen die Funktionen der zusätzlichen Tasten bequemer ausgewählt werden könnten.
In unserem Test ist die erste Version von Android O übrigens nicht abgestürzt und lief stabil auf einem Nexus 6P. Angesichts dessen, was sie aktuell bietet, eignet sie sich allerdings tatsächlich mehr für Entwickler, die die neuen APIs nutzen und ihre Apps für das kommende Android anpassen wollen. Genau für diese Zielgruppe ist die Vorschau aber auch gemacht - Endkunden können momentan ruhig noch auf eine nächste, weiter ausgereifte Testversion von Android O warten.