Softwareentwicklung: Microsoft stellt Codeplex ein

Microsoft schließt den Dienst Codeplex. Ab sofort können keine neuen Projekte mehr angelegt werden, Ende des Jahres ist dann endgültig Schluss. Wer den Dienst noch nutzt, bekommt Hilfe beim Umzug.

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Codeplex wird dichtgemacht.
Codeplex wird dichtgemacht. (Bild: Screenshot Golem.de)

Softwareentwickler müssen sich eine neue Heimat für ihre Projekte suchen, wenn sie den Codeplex-Dienst von Microsoft nutzen. Das Unternehmen hat bekanntgegeben, dass der Dienst nach rund elf Jahren Betrieb eingestellt wird. Seit dem 31. März 2017 können nach Angaben von Microsoft keine neuen Projekte mehr angelegt werden, im Oktober sollen alle Projekte schreibgeschützt werden. Am 15. Dezember ist dann endgültig Schluss und der Dienst wird komplett heruntergefahren.

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Nach der Abschaltung soll ein Backup der Projekte auf dem aktuellen Stand verfügbar bleiben. Wo möglich sollen Weiterleitungen auf neue URLs der weitergepflegten Projekte erstellt werden. Microsoft empfiehlt Entwicklern, auf andere Plattformen auszuweichen. Gemeinsam mit Github sei ein Import-Werkzeug entwickelt worden. Microsoft hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Umzug entwickelt. Neben Github können Entwickler auch Visual Studio Team Services oder Bitbucket nutzen.

Kein Aprilscherz

Microsoft weist darauf hin, dass die Nutzung des Dienstes in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen sei. In den letzten 30 Tagen hätten nur noch 350 Projekte Updates erhalten. Auch Microsoft selbst hat seine eigenen Open-Source-Projekte migriert und gehört auf Github mittlerweile zu den Organisationen, die die meisten Beiträge liefern.

In den Kommentaren unter der Ankündigung weist Brian Harry von Microsoft darauf hin, dass es sich bei der Ankündigung nicht um einen Aprilscherz handele, sondern der Dienst tatsächlich eingestellt werden wird. Auf der Startseite des Projektes weist ein Banner auf die bevorstehende Abschaltung hin. Zu den Diensten, die Codeplex nutzen, gehört der Truecrypt-Nachfolger Veracrypt.

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