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Auch in der Cloud kann es zu typisch menschlichen Fehlern kommen.
Auch in der Cloud kann es zu typisch menschlichen Fehlern kommen. (Bild: Blue Coat Photos/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Digital Ocean: Cloud-Hoster löscht versehentlich Primärdatenbank

Auch in der Cloud kann es zu typisch menschlichen Fehlern kommen.
Auch in der Cloud kann es zu typisch menschlichen Fehlern kommen. (Bild: Blue Coat Photos/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Das haben sich die Kunden des Cloud-Hosters Digital Ocean sicher anders vorgestellt: Der Dienst konnte mehrere Stunden nicht genutzt werden, weil einer der Entwickler aus Versehen die produktive Datenbank gelöscht hatte.

Die Kunden des Cloud-Hosters Digital Ocean konnten in dieser Woche für einige Stunden weder auf die Kontrollübersicht für ihre Dienste zugreifen noch die dafür vorgesehene API verwenden. Zwar seien bereits vorhandene Dienste weitergelaufen, neue hätten durch die Kunden aber nicht hinzugefügt werden können. Als Grund für den Ausfall gibt Digital Ocean an, dass einer der Angestellten die primäre Datenbank gelöscht habe.

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Da Digital Ocean das Vertrauen seiner Kunden besonders wichtig und ein derartiger Ausfall über mehrere Stunden natürlich nicht akzeptabel sei, bittet das Unternehmen einerseits um Entschuldigung bei seinen Kunden und erklärt andererseits die Details zu der Panne.

"Die Ursache des Vorfalls war ein Konfigurationsfehler eines Entwicklers. Ein Prozess, der automatisiertes Testen durchführt, wurde mithilfe von Login-Informationen falsch konfiguriert, die für den produktiven Einsatz gedacht gewesen sind. Deshalb werden wir den Zugang zum Primärsystem für bestimmte Maßnahmen drastisch reduzieren, um sicherzustellen, dass dies nicht wieder passiert".

Zwar sei der Fehler nur wenige Minuten nach dem Auftreten durch Kundenberichte bemerkt worden, das Kopieren und Wiedereinspielen der Daten aus einer replizierten Datenbank habe allerdings mehrere Stunden Zeit in Anspruch genommen. Die große Zeitspanne des Aufalls erklärt Digital Ocean mit dem zeitaufwendigen Kopieren der Daten. Zu einem Datenverlust soll es nicht gekommen sein.

Erst vor wenigen Monaten hatte der Github-Konkurrent Gitlab Probleme mit seiner Datenbank und konnte trotz mehrerer Backup-Mechanismen wegen verschiedener Fehler einen Teil seiner Daten nicht wieder einspielen.


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Bassa 11. Apr 2017

Genau, alle haben Dev, Admin, Ops, QA, PO, Approver... nur dass bei vielen Firmen die...

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theonlyone 10. Apr 2017

Wird allein aus Kostengründen aber praktisch überall gemacht. Der Entwickler der so ein...

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theonlyone 10. Apr 2017

Tests auf Produktiv gibt es durchaus, aber nicht im laufenden System. z.B. eine Fabrik...

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theonlyone 10. Apr 2017

Wenn Produktiv was knallt ist Zeitdruck praktisch garantiert, den wenn das System...

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exxo 08. Apr 2017

Don't break what you can't fix

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