Abo
  • Services:

Autodraw: Googles neues Malprogramm verbessert klägliche Zeichnungen

Mit Autodraw hat Google ein Zeichenprogramm vorgestellt, das dank künstlicher Intelligenz aus mitleiderregenden Malversuchen identifizierbare Kunstwerke macht. Die kostenlose Anwendung läuft über den Browser und kann daher auf nahezu jedem Endgerät verwendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das soll eine Badewanne sein.
Das soll eine Badewanne sein. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Google hat das Zeichenprogramm Autodraw präsentiert. Mit Autodraw können auch weniger begabte Nutzer ansprechende oder zumindest identifizierbare Zeichnungen erstellen: Die Anwendung erkennt, was gezeichnet wurde und ersetzt die Kritzeleien durch von begabteren Künstlern erstellte Bilder. Für die Erkennung nutzt Google künstliche Intelligenz.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Herford
  2. Securitas Personalmanagement GmbH, Frankfurt am Main

Zeichnen wir etwa eine Badewanne - oder zumindest ein Gebilde, das rudimentär an eine erinnert -, schlägt uns Autodraw nach wenigen Strichen bereits eine hübsch gezeichnete Wanne vor. Auch ein eher mäßig gelungenes Herz wird so in ein hübsch anzusehendes verwandelt.

  • Unsere Badewanne ist nicht besonders hübsch, wird aber von Autodraw sofort erkannt. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Vorschlag von Autodraw sieht merklich besser aus als unser Versuch. (Screenshot: Golem.de)
Unsere Badewanne ist nicht besonders hübsch, wird aber von Autodraw sofort erkannt. (Screenshot: Golem.de)

Die Bandbreite an erkennbaren Zeichnungen ist hoch: Autodraw erkennt Häuser, Delfine, Kuchen, Fahrräder und viele weitere Objekte. Nutzer müssen das Programm selbst nicht herunterladen: Da es über den Browser läuft, kann es auf vielen mobilen Geräten und PCs verwendet werden. Da die Bilderkennung aber über Googles Server läuft, ist eine ständige Internetanbindung erforderlich.

Autodraw funktioniert auch als normales Malprogramm

Die fertige Zeichnung kann koloriert werden, auch Schrift kann eingefügt werden. So können beispielsweise auch mäßig begabte Künstler eine eigene Glückwunschkarte oder ein Poster erstellen. Die Bilderkennung kann auch ausgeschaltet werden; dann funktioniert Autodraw wie ein einfaches Zeichenprogramm, das allerdings den Vorteil bietet, keinen Download zu erfordern.

Die von Autodraw verwendeten Zeichnungen stammen von Künstlern und reichen von einfachen Piktogrammen bis hin zu komplexeren Bildern. Wer selbst Piktogramme und Bilder einreichen will, die künftig als Ersatz für Kritzeleien verwendet werden sollen, kann das über ein Webformular tun.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-80%) 11,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Füchslein 20. Apr 2017

Zeichnen kann jeder. Singen kann auch jeder. (Okay, ausgenommen Leute ohne die physischen...

Prypjat 13. Apr 2017

Kunst kommt von können, aber wenn man es kann, dann ist es keine Kunst mehr.

DASPRiD 13. Apr 2017

lmao :D

h3k 12. Apr 2017

Die KI ist gar nicht so schlecht, sie hat mein Klavier nach wenigen Strichen erkannt. Und...


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /