Android O: Google will Android intelligenter machen

Es gibt erste Details zur nächsten Android-Hauptversion. Dabei soll das Betriebssystem intelligenter werden und bestimmte Inhalte automatisch erkennen. Mit Android O soll vor allem der Datenaustausch zwischen Apps vereinfacht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Erste Details zu Android O
Erste Details zu Android O (Bild: John Sciulli/Getty Images for T-Mobile)

Noch hat Google keine Ankündigungen zu Android O gemacht, da gibt es bereits erste Hinweise auf die Neuerungen in der kommenden Android-Hauptversion. Venture Beat berichtet von geplanten neuen Funktionen, die möglicherweise in Android O zu finden sein werden. Die Informationen sollen von Personen stammen, die mit der Android-Entwicklung bei Google vertraut sein sollen. Spätestens zur Google I/O Mitte Mai 2017 werden weitere Details zu Android O erwartet.

Copy Less soll Datenaustausch vereinfachen

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) mit Schwerpunkt Regelungstechnik/DSP
    KOSTAL Automobil Elektrik GmbH & Co. KG, Dortmund
  2. Softwareentwickler Webanwendungen (m/w/d)
    ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH, Hamburg
Detailsuche

Eine neue Funktion nennt sich Copy Less, damit soll der Datenaustausch zwischen Apps vereinfacht werden. Das Betriebssystem erkennt, dass bestimmte Angaben aus anderen Apps in die Zwischenablage kopiert werden müssen. Diese Daten werden dann entsprechend in andere Apps übernommen. Als Beispiel wird die Suche nach einem Restaurant genannt.

Wenn sich ein Nutzer in einem Chatverlauf mit einem anderen Anwender zum Essen verabredet und noch kein Restaurant gefunden wurde, soll das vereinfacht werden. Hat der Nutzer in einer Empfehlungs-App einen Restauranttipp gefunden, wird die betreffende Adresse automatisch in der Chat-App vorgeschlagen, sobald die richtigen Signalwörter getippt werden. Es ist dann nicht mehr notwendig, die betreffende Anschrift erst manuell in die Zwischenablage zu kopieren.

Adressen leichter finden

Noch sei nicht entschieden, ob diese Neuerung Bestandteil des Betriebssystems oder nur in Googles Bildschirmtastatur eingebettet wird. Falls Letzteres passiert, würde die neue Funktion nur Anwendern bereitstehen, die keine andere Tastatur-App verwenden.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Außerdem soll Android O Anschriften innerhalb von Chatverläufen automatisch erkennen können. Ein Klick auf eine Chatnachricht mit einer Adresse darin öffnet dann die betreffende Karten- oder Navigations-App. Auch hier ist nicht klar, ob die Neuerung Bestandteil des Betriebssystems oder nur in Googles eigener Messaging-App enthalten sein wird.

Auch mit einer Gestensteuerung wird bei Google experimentiert, die bei manchen Android-Smartphones bereits verwendet wird, aber bislang nicht Bestandteil des Betriebssystems ist. Malt der Nutzer etwa den Buchstaben C auf das Display, erscheinen die zuletzt verwendeten Kontakte. Es ist noch nicht bekannt, ob der Nutzer bestimmen kann, dass eine App mit einem bestimmten Buchstaben gestartet wird. Dann könnte mit Malen des betreffenden Buchstabens die entsprechende App aufgerufen werden.

Noch keine Vorabversion von Android O

Derzeit ist nicht bekannt, wann Google Android O offiziell vorstellen wird. Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O wird die nächste Android-Hauptversion sicherlich ein Thema sein. Allerdings könnte es schon vor Mitte Mai 2017 erste Details zu Android O geben. Denn auch bei der aktuellen Android-Version gab es vor der Google I/O eine Vorabversion der damals neuen Android-Hauptversion. Die erste Vorabversion von Android N erschien bereits Anfang März 2016, die Entwicklung dauerte dann bis Ende August 2016. Falls Google auch dieses Jahr diesen Ansatz verfolgt, könnte in den nächsten Wochen eine erste Vorabversion von Android O erscheinen.

Alle Android-Hauptversionen tragen als Beinamen die Bezeichnungen von Süßspeisen im weitesten Sinne. Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die entsprechenden Bezeichnungen möglichst lange geheim zu halten. Da Google bei den Beinamen nach Alphabet vorgeht, steht der Anfangsbuchstabe des Beinamens lange vorher fest. Im Fall der nächsten Android-Hauptversion ist das O, danach folgt P. Welche Versionsnummer Android O tragen wird, ist noch nicht bekannt, ein Sprung auf die Version 8.0 ist aber durchaus denkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


DerSkeptiker 09. Mär 2017

Da hast du sicherlich Recht und nur weil es mittlerweile gelebte Praxis ist, muss das...

manudrescher 09. Mär 2017

Einem Hersteller, der seine Smartphones ohne OS ausliefert gebe ich eine Überlebenschance...

Spaghetticode 09. Mär 2017

Mobile Spiele-Apps, die einem eine Freundin suchen, gibt es schon. Die bekannteste Spiele...

HiddenX 08. Mär 2017

Ist schon schwachsinnig genug, dass in den meisten Messengern kram wie 123 als...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halo Infinite im Test
Master Chief gefangen zwischen Waffe und Welt

Eine doofe Nebenfigur, sinnlose offene Umgebungen: Vor allem das tolle Kampfsystem rettet die Kampagne von Halo Infinite.
Ein Test von Peter Steinlechner

Halo Infinite im Test: Master Chief gefangen zwischen Waffe und Welt
Artikel
  1. Amazon: Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn
    Amazon
    Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn

    Alexa kann hierzulande eine Waschmaschine oder einen Wasserhahn belauschen und Bescheid geben, wenn etwa die Wäsche fertig ist.

  2. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  3. Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
    Resident Evil (1996)
    Grauenhaft gut

    Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /