Viele Besitzer eines Nexus 5 können die Lautstärke des Smartphones seit dem Juli-Patch nicht mehr ohne Weiteres einstellen. Alles deutet auf einen Fehler im Android-Kernel hin, eine Abhilfe existiert bereits, wenn auch nicht von Google.
Wasserwerke lahmlegen, fremde Wohnungen überhitzen oder einen Blackout auslösen: Wer weiß, wo er suchen muss, kann all dies über das Internet tun, wie Recherchen von Golem.de und Internetwache.org ergeben haben. Und viele Betreiber wichtiger Anlagen haben keine Ahnung von der Gefahr.
/51Kommentare/Eine Analyse von Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers
Ein Fehler in der Druckerverwaltung von Windows ermöglicht es, Schadcode im Netzwerk zu verteilen und mit Systemberechtigung auszuführen. Diese und andere Lücken hat Microsoft heute gepatcht.
Erneut ist ein Router vom Typ Ubee von schweren Sicherheitsproblemen betroffen. Angreifer können Admin-Zugang erlangen und beliebige Kommandos auf dem Gerät ausführen. Das Gerät wird unter anderem von Unitymedia eingesetzt.
Die Verantwortlichen des Mobile World Congress Shanghai warnen ihre Besucher, dass es einen Datenbank-Einbruch gab. Besonders kritisch ist das für diejenigen, die für ein Visum ein Einladungsschreiben brauchten. Außerdem haben Angreifer die Passwörter zahlreicher Industrievertreter im Klartext.
Mit einem neuen Mechanismus sollen kritische Sicherheitslücken in Android schneller geschlossen werden. Dazu probiert Google am Juli-Patchday ein neues Verfahren aus. Das aktuelle Update ist das bislang umfangreichste.
Der Cybersecurity-Markt konsolidiert sich weiter. Avast hat den Antivirenhersteller AVG gekauft. Die Unternehmen wollen gemeinsam besonders in den Bereichen Smartphones und Internet der Dinge wachsen.
Kurz vor Inkrafttreten der Routerfreiheit zeigt sich erneut, wie wichtig die freie Auswahl von Routern ist: Unitymedia warnt erneut vor einer Sicherheitslücke in den Standardroutern von UPC.
Cross-Site-Scripting macht Spaß: Ein Hacker hat den sächsischen Innenminister Markus Ulbig auf die Fahndungsliste von Interpol gesetzt. Damit wollte er auf eine Sicherheitslücke aufmerksam machen.
Was tut man, wenn ein Hacker Sicherheitslücken in einer Funksteckdose findet, und diese in einer Amazon-Bewertung offenlegt? Bloß nicht reparieren, lieber den Botschafter drangsalieren. So macht es derzeit eine chinesische Internet-of-Things-Firma.
Lenovo warnt vor einem Fehler im Bios-Code aktueller Modelle. Die Schwachstelle wurde von einem Sicherheitsforscher unkoordiniert veröffentlicht, gepatcht ist sie bislang noch nicht.
Sicherheitsforscher haben im Client der Let's Encrypt-Alternative Start Encrypt zahlreiche Probleme gefunden, die die Ausstellung gültiger Zertifikate für beliebige URLs ermöglichte. Der Client hatte zudem zahlreiche weitere Probleme, die jetzt behoben sein sollen.
Malware für Android existiert meist außerhalb des Play Store. Doch in einem aktuellen Fall hat Google eine Schadsoftware übersehen, die das Gerät rootet und innerhalb von 30 Minuten 14 weitere Apps installiert.
Sicherheitssoftware verbessert die Sicherheit und Zitronenfalter falten Zitronen. Tavis Ormandy hat in fast allen Produkten von Norton und Symantec Schwachstellen gefunden, die Speicherfehler im Windows-Kernel ohne Nutzerinteraktion ermöglichen.
Schon wieder fällt eine vorinstallierte Software von Lenovo durch Sicherheitslücken auf. Das Solution Center soll eigentlich eine komfortable Verwaltung des PCs ermöglichen, kann aber zur Ausführung fremden Codes missbraucht werden.
Die zunehmende Verschlüsselung von Kommunikation ist für Ermittlungsbehörden ein Problem. Doch statt Hintertüren zu fordern, will die Regierung eine eigene Behörde gegen das "going dark" gründen.
Eine neue Funktion in einer Smartphone-App hat zu Sicherheitsproblemen bei DHL-Packstationen geführt. Kriminelle konnten sich offenbar auf einfache Weise Zugang zu Schließfächern verschaffen.
Der Airport-Router und Time-Capsule von Apple haben offenbar Probleme mit bestimmten DNS-Anfragen. Die Sicherheitslücke wurde jetzt geschlossen, möglicherweise konnten Angreifer das Netzwerk der Nutzer kompromittieren.
Mehrere Tage, nachdem wieder eine kritische Sicherheitslücke im Flashplayer bekannt geworden ist, hat Adobe einen Patch nachgeliefert. Die Lücke soll bereits aktiv ausgenutzt werden. Ihr wisst, was zu tun ist.
Golem-Wochenrückblick Wir haben auf der E3 Zelda angespielt und uns die neue XBox angesehen. In Berlin haben wir das Oneplus Three getestet, das der Android-Konkurrenz Magendrücken bereiten wird. Und Apple hat das X gelöscht. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Sicherheitslücke bei der Bitcoin-Alternative Ethereum: Angreifer konnten 3,5 Millionen Einheiten der Ether stehlen. Eine ungewöhnliche Maßnahme soll aber verhindern, dass das Geld auch wirklich ausgezahlt wird.
Für gemeldete Sicherheitslücken in Android hat Google in den vergangenen zwölf Monaten mehr als eine halbe Million US-Dollar ausgezahlt. Nach einem Jahr werden die Konditionen dafür geändert.
Sicherheitslücken in AVM-Routern ermöglichen Angreifern, auf fremde Rechnung zu telefonieren. Vodafone reagiert mit einem Patch für verschiedene Kabelrouter. Doch nicht alle Modelle werden damit versorgt.
Trend Micro hat festgestellt, dass die Ransomware Flocker auch mit einigen Fernsehern kompatibel ist. Voraussetzung sind Android TV und ein Standort außerhalb einer Liste von Ländern, die der Angreifer nicht treffen will. Die Gefahr ist aber gering.
Alle Windows-Versionen seit 95 haben eine Sicherheitslücke, die die Manipulation des Datenverkehrs ermöglichen soll. Microsoft bezeichnet das Problem nicht als kritisch, der Entdecker sieht es anders - und will auf der Black Hat mehr verraten.
Ein Routermodell von Netgear weist eine gravierende Schwachstelle auf: Auf dem Gerät befinden sich ein hartcodierter Verschlüsselungskey und ein Zertifikat, die von Angreifern missbraucht werden können. Für das Update braucht Netgear mehr als sechs Monate.
Eine Sicherheitslücke im E-Shop-System Oxid ermöglicht Angreifern den Zugriff auf das Admininterface, es kann auch Code ins Frontend injiziert werden. Aktuelle Versionen werden mit einem Patch abgesichert, für ältere existiert lediglich ein Workaround.
Neue Regelungen der EU und der USA könnten die Nutzung freier Router-Firmware wie OpenWRT stark einschränken, fürchten Kritiker. Die Virtualisierung der Funktechnik und des Betriebssystems könnte dieses Problem aber lösen.
Wer seine Kommunikation schützen will oder an besonders schützenswerten Projekten arbeitet, setzt oft auf Tails. In der neuen Version sollen Mails sicherer abgeholt werden, der neue Torbrowser kommt ohne SHA1-Unterstützung.
In dem Programm Secure Open Source (SOS) stellt Mozilla zunächst 500.000 US-Dollar bereit, um die Sicherheit von Open-Source-Software zu verbessern. Anders als bei der Linux Foundation soll das Geld explizit für Audits und einen sauberen Umgang mit Sicherheitslücken genutzt werden.
Im Internet kursieren derzeit Millionen von Nutzerdaten aus Jahre alten Angriffen auf Netzwerke wie Myspace, Tumblr und LinkedIn: Nun soll auch ein Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen von Twitter aufgetaucht sein.
Update Provider melden eine neue Angriffswelle auf Router. Betroffen von dem Telefonmissbrauch sollen auch Fritzboxen seien. Hersteller AVM gibt Sicherheitstipps.
Hacker konnten Nachrichten manipulieren und Nutzern gefälschte, bösartige Links unterschieben. Die Sicherheitslücke betrifft Facebooks Messenger-App und die Browserversion des Chats.
Vernetzte Autos werden immer anfälliger für Hackerangriffe. In einem aktuellen Beispiel gelang es Forschern, die Alarmanlage eines Mitsubishi-SUVs zu deaktivieren. Der Hersteller reagierte erst, nachdem sich Medien einschalteten und arbeitet daran, die Sicherheitslücke zu schließen.
Wie viel kann man eigentlich mit Ransomware verdienen? Eine neue Studie zeigt, dass vor allem die Drahtzieher hinter kriminellen Netzwerken gutes Geld verdienen. Bei den Gefolgsleuten sind die Einnahmen hingegen deutlich geringer.
Der Computerhersteller Lenovo warnt vor einer Sicherheitslücke in einer Anwendung, die auf Windows-10-Rechnern vorinstalliert ist. Die Accelerator App soll den Start anderer vorinstallierter Lenovo-Anwendungen beschleunigen.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Kopierte Nutzerdaten sind immer ein Ärgernis - besonders, wenn die persönlichen Informationen von Kindern betroffen sind. Der Hersteller Hipp hat seine Kunden jetzt über einen Einbruch in die eigenen Serversysteme des Mein Baby Clubs informiert.
Zwei Sicherheitslücken in LGs-Android Firmware ermöglichen eine Reihe von Angriffen, teilweise auch aus der Ferne. Nutzer sollten schnell reagieren, die Updates stehen bereit.
Mit ihrem Bug-Bounty-Programm hat eine Pornoseite Schlagzeilen gemacht. Doch die Kommunikation mit den Hackern und die gezahlten Bountys sorgten für viel Kritik. Das Unternehmen verspricht jetzt Besserung.
Wer E-Zigaretten raucht, erspart seiner Lunge Teer, setzt aber die Gesundheit seines Rechners aufs Spiel - zumindest, wenn die E-Zigarette per USB aufgeladen wird.
Erneut sind bei einem deutschen Medium Nutzerdaten weggekommen: Ein Fehler im Blogsystem des Magazins der Süddeutschen Zeitung ermöglichte Angreifern, private Informationen zu kopieren.
12345678, Passwort, Password oder doch St@art123? All diese Passwörter könnten bald nicht mehr funktionieren - jedenfalls bei einigen Cloud-Diensten von Microsoft und beim Microsoft-Account selbst.
Daran könnten sich Sicherheitsfirmen ein Beispiel nehmen: Das Schweizer Cert hat detailliert die Angriffsmethoden einer APT-Gruppe auf den Technikkonzern Ruag analysiert und gibt Unternehmen Tipps zum Schutz.
Moderne TLS-Verbindungen nutzen üblicherweise das AES-GCM-Verschlüsselungsverfahren. Das benötigt einen sogenannten Nonce-Wert, der sich nicht wiederholen darf. Ansonsten ist die Sicherheit dahin.
Wieder einmal sind Antivirenprodukte prominenter Hersteller von schweren Sicherheitslücken betroffen. Angreifer können Systeme mit Norton- und Symantec-Software zum Absturz bringen, bei Windows-Rechnern soll es besonders schlimm sein.
IMHO Mit "eigenen, abgelegenen Servern in den Bergen von Colorado" will John McAfee verschlüsselte Whatsapp-Nachrichten gehackt haben. Leider alles Unsinn. Übrig bleiben tote Links bei Medienhäusern und ein bisschen Fremdschämen.
Eine neue Version der Ransomware Jigsaw verschlüsselt Dateien mit der Endung .porno und hat auch einen Hintergrundbildschirm mit pornographischem Material. Wessen Rechner befallen ist, kann jetzt auch ohne Zahlung der geforderten Bitcoin seine Dateien retten.
Wer seine Bitcoin oder Ether bei dem Anbieter Gatecoin aufbewahrt, sollte seine Accounts checken - rund 15 Prozent der Einlagen wurden gestohlen. Auszahlungen sollen erst ab dem 28. Mai wieder möglich sein, es wird aber an Entschädigungsregeln gearbeitet.