Abo
  • IT-Karriere:

IOS BUG BOUNTY: Million Dollar Baby

Exploits für iOS 9 sind offensichtlich eine begehrte Ware: Der Exploit-Händler Zerodium hat nun eine Million US-Dollar für funktionierende, aus der Ferne bedienbare Exploits ausgelobt. Das Programm geht bis zum 31. Oktober, doch es gibt zahlreiche Einschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Exploit für iOS 9 ist Zerodium bis zu einer Million US-Dollar wert.
Ein Exploit für iOS 9 ist Zerodium bis zu einer Million US-Dollar wert. (Bild: Zerodium)

Wer einen funktionierenden Exploit für iOS 9 besitzt, könnte bald Millionär sein. Der Zero-Day-Händler Zerodium hat am 21. September eine Ankaufprämie von einer Million US-Dollar für Individuen oder Teams ausgeschrieben, die bis zum 31. Oktober einen funktionierenden Remote-Exploit vorlegen.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Einsatzorte
  2. Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayreuth

Wer die Prämie kassieren will, muss jedoch zahlreiche Voraussetzungen erfüllen. Die Exploits müssen vorher unbekannte, nicht berichtete Schwachstellen ausnutzen und alle Exploit-Vermeidungstechniken von iOS 9 umgehen.

iOS 9 mit neuem Sicherheitsfeature

Mit iOS 9 hat Apple die neue Sicherheitsfunktion Rootless eingeführt. Die Technik soll selbst Nutzern mit Administratorrechten den Zugriff auf bestimmte geschützte Dateien verbieten und so die Manipulation durch Malware verhindern. Weitere zu umgehende Sicherheitsfeatures sind Secure Boot (Bootchain), Code Signing, Sandboxing sowie Address Space Layout Randomization (ASLR).

Ein für das Programm geeigneter Exploit muss zudem aus der Ferne eine privilegierte und dauerhafte Installation einer zufälligen App ermöglichen. Auch für den Angriffsvektor gibt es zahlreiche Einschränkungen: So muss der Angriff mit Hilfe einer Webseite über Google Chrome oder Apple Safari in der Standardkonfiguration oder mit einer per SMS oder MMS übertragenen Mediendatei funktionieren. Auch Angriffe, die aus dem Browser heraus beliebige Applikationen angreifen, sind zulässig.

Exploits müssen auf allen iPhones der Serien 5 und 6 funktionieren, außerdem auf dem iPad Air 2, iPad Air, dem iPad der dritten und vierten Generation sowie dem iPad Mini in den Versionen 2 und 4.

Exploits, die diesen Kriterien nicht entsprechen, werden nicht belohnt. Zerodium behält sich jedoch vor, eingereichte Exploits die nicht für das 1-Million-Dollar-Programm geeignet sind, außerhalb des Programms anzukaufen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. 119,90€
  4. 169,90€ + Versand

Strulf 22. Sep 2015

Die werden den Ausbruch auch nicht kostenlos anbieten, falls es soweit kommen sollte...

Bouncy 22. Sep 2015

Zerodium handelt ausdrücklich mit Regierungen, man kann also ruhigen Gewissens die Kohle...


Folgen Sie uns
       


Besuch im Testturm Rottweil von Thyssen-Krupp - Bericht

Thyssen-Krupp testet in Baden-Württemberg in einen Turm einen revolutionären Aufzug, der ohne Seile auskommt.

Besuch im Testturm Rottweil von Thyssen-Krupp - Bericht Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
    Swobbee
    Der Wechselakku kommt wieder

    Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
    Eine Analyse von Werner Pluta

    1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
    2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
    3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
    Fitbit Versa Lite im Test
    Eher smartes als sportliches Wearable

    Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
    Von Peter Steinlechner

    1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
    2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
    3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

      •  /