Das Bild des schwarzen Lochs von M87 ging um die Welt. Aber es ist kein Foto. Niemand kann wissen, wie das Objekt wirklich aussieht. Denn acht über die Erde verteilte Radioteleskope machen die Erde nicht zu einem großen Radioteleskop.
Eine große Konstellation aus kleinen Satelliten: Airbus arbeitet mit dem US-Unternehmen Oneweb am Satelliteninternet. Der Chef der Airbus-Raumfahrtsparte sieht zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Kleinsatelliten. Für die interessiert sich unter anderem die Darpa.
Erst beim zweiten Versuch gelang SpaceX die Landung der Zentralstufe einer Falcon Heavy auf einem Drohnenschiff im Atlantik. Gestern ist sie auf dem Weg zurück umgekippt. Die teure Nutzlastverkleidung der Rakete wurde dagegen erstmals erfolgreich geborgen.
Testflug erfolgreich, aber niemand weiß, wozu er dient. Das größte Flugzeug der Welt ist erstmals geflogen. Die Raketen, die damit gestartet werden sollten, werden aber nicht gebaut.
Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
/60Kommentare/Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa
Der Test einer Anti-Satelliten-Waffe in Indien soll lediglich der Verteidigung dienen, sagte Premierminister Narmeda Modi. Das Land sei nun in die Weltraum-Superliga aufgestiegen und will sich an Abrüstungsverhandlungen zur Verhinderung eines Rüstungswettlaufs im Weltraum beteiligen.
Im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages war die Rolle der Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg ein wichtiges Thema. Nun muss sich die Regierung genauer anschauen, wen die USA mit ihren Drohnen wirklich töten.
Ob es am Vorweihnachtsstress lag? Beinahe unbemerkt explodierte Mitte Dezember ein Meteor über der Beringsee. Erst drei Monate später wurde das Ereignis bekannt - inklusive Foto.
Onewebs Satelliteninternet ist "unvermeidlich": Das US-Unternehmen hat in der vierten Finanzierungsrunde genug Geld eingenommen, um seine Konstellation mit mehr als 600 Satelliten bis 2021 zu komplettieren und dann weltweit schnelles Internet anzubieten.
Das nächste private Raumfahrtunternehmen aus China ist startklar: Onespace will in den kommenden zwei Wochen erstmals eine Rakete in die Erdumlaufbahn schießen.
Am 27. Februar 2019 sollen die ersten Satelliten des US-Unternehmens Oneweb ins All geschossen werden. Sie bilden den Beginn einer mehrere Hundert Satelliten großen Konstellation für Internetdienste aus dem All.
Zusammen mit einem Satelliten ist Israels erster Mondlander an Bord einer Falcon-9-Rakete gestartet. Bisher verläuft die prestigeträchtige Mission nach Plan.
Um Schrott aus der Erdumlaufbahn zu entfernen, haben sich europäische Wissenschaftler in Kooperation mit Airbus ein kreatives Konzept einfallen lassen: Sie wollen alte Satelliten und anderen Weltraumschrott mit einer Harpune aufspießen. Ein erster Test verlief erfolgreich.
Update Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Die ersten Satelliten sollen in wenigen Monaten ins All fliegen. Jetzt geht es um den Bau der Infrastruktur auf der Erde: SpaceX hat bei der US- Regulierungsbehörde FCC den Bau von Bodenstationen für das Satelliteninternet-System Starlink beantragt.
Eigentlich hatte Facebook mit Drohnen- und Satelliteninternet abgeschlossen. Aber ein Bauprojekt des Tochterunternehmens Pointview Tech auf einem Berg in Kalifornien legt nahe, dass Facebook sich weiterhin mit der Technik beschäftigt, um Daten per Laser aus dem Orbit zur Erde zu übertragen.
Das Satelliten-Breitbandnetz Iridium Certus hat seine Testphase abgeschlossen. Zunächst startet der Dienst, der eine hohe weltweite Abdeckung bieten soll, mit zwei mittleren Geschwindigkeitsstufen für Nutzer auf dem Land und auf der See.
Einige Monate nach dem Tod des Gründers Paul Allen hat das Unternehmen Stratolaunch seine Geschäftsstrategie verändert: Es will sich auf Raketenstarts von seinem Riesenflugzeug aus konzentrieren und stellt die Entwicklung eigener Raketen ein. Damit einhergeht eine drastische Verringerung der Zahl der Mitarbeiter.
Es hat einen Geburtsfehler und immer wieder mal Schluckauf: Kürzlich hat es erneut ein technisches Problem beim Weltraumteleskop Hubble gegeben. Doch die Hubble-Wissenschaftler sagen, dass das Teleskop noch bis Mitte des kommenden Jahrzehnts einsatzfähig ist.
Feuer vom Himmel regnen lassen will das japanische Unternehmen ALE: Es will von einem Satelliten kleine Kugeln aussetzen lassen, die in der Atmosphäre verglühen und als farbige Streifen am Himmel zu sehen sind.
SpaceX will Geld sparen, um die vielen Projekte umsetzen zu können, die geplant sind - und reduziert seine Mitarbeiterzahl. Die Grundziele: globales Internet aus dem Weltraum und interplanetare Raumfahrzeuge.
Schluss mit Google+, Cambridge Analytica und Microsofts deutscher Cloud.
Im Jahr 2018 wurden viele Programme eingestellt, Unternehmen mussten aufgeben und Raketen stillgelegt werden.
50 Jahre nach den ersten Menschen auf dem Mond sollen vier Raumsonden dort landen. Die Amerikaner planen derweil, im Jahr 2019 Menschen wenigstens bis zur ISS zu fliegen. Andere hoffen auf schnelles Satelliteninternet und Steine von weit, weit weg.
So ungewöhnlich es klingt, die neue Rakete von SpaceX soll aus Stahl gebaut werden. Dabei ist das in der Raumfahrt nichts Neues. Tests der Triebwerke und eines Raumschiffprototypen sind schon in den nächsten Monaten geplant.
Viele haben das Projekt belächelt oder als Unsinn abgetan. Die Kritiker von The Ocean Cleanup könnten Recht behalten: Das System, das Plastikmüll im Pazifik sammeln soll, funktioniert nicht wie geplant. Initiator Boyan Slat hält das Problem für lösbar.
Die EU hat sich auf vereinfachte Regeln für das grenzüberschreitende Bereitstellen von Fernseh- und Radioinhalten geeinigt. Eine Reihe von Ausnahmen begrenzen den Vorteil für Verbraucher aber.
Ein Rover, der selbst weiß, was zu tun ist: Die Nasa plant, den Rover, der 2020 auf den Mars geschossen werden soll, mit KI auszustatten. Das soll den Rover selbstständiger machen.
Bekommen künftige Kolonisten auf dem Mars und dem Mond frische Tomaten? Das DLR will den Anbau von Nutzpflanzen unter der Schwerkraft testen, wie sie auf den beiden Himmelskörpern herrscht, auf denen Menschen in Zukunft landen sollen. Eine wiederverwendete Rakete von SpaceX wird den Satelliten ins All bringen.
Ein großer und 30 kleine: Die indische Raumfahrtagentur ISRO hat eine Rakete mit 31 Satelliten an Bord gestartet. An den eigenen Rekord kommt die ISRO damit jedoch nicht heran.
Wetterbeobachtung, Kommunikation, Aufklärung: Die Boeing-Tochter Aurora Flight Sciences hat ein unbemanntes Flugzeug für Langzeiteinsätze gebaut. Dabei fliegt es sauber: Der Strom für die Propeller wird aus Sonnenlicht erzeugt.
Dass Vögel wandern, ist seit langem bekannt. Wir haben auch eine Idee, wohin sie ziehen. Aber ganz genau wissen wir es nicht. Das wird sich ändern: Im Rahmen des Projekts Icarus wollen Forscher viele Tiere mit kleinen Sendern ausstatten und so ihre Wanderrouten verfolgen. Die Daten kommen über die ISS zur Erde.
Der Telefónica-Deutschland-Chef macht sich darüber lustig, dass es gutes Netz sogar im Wald geben soll. Für den flächendeckenden 5G-Ausbau fehlen die Mittel.
Nach zwei Testflügen hat die neuseeländische Kleinrakete Electron ihren ersten regulären Flug absolviert. Mit an Bord sind sieben Satelliten gewesen, darunter ein deutsches Weltraumsegel.
Raketen, die starten und wieder landen, kennt man längst von SpaceX. Aber auch in China wird an der Technologie gearbeitet. Aufnahmen des chinesischen Staatsunternehmens CASC zeigen bei einem Testflug eine erfolgreiche Landung.
Die Zhuque-1 hat es nicht in den Orbit geschafft: Beim Zünden der dritten Raketenstufe kam es zu Problemen. Bei einem Erfolg wäre der Hersteller Landspace das erste von rund 60 kommerziellen chinesischen Unternehmen gewesen, das einen Satelliten ins All gebracht hätte.
Festnetz Ein staatliches FTTH-Netzwerk für fast alle in Australien bis 2017 war einst das Ziel. Doch davon ist beim (NBN) National Broadband Network nicht mehr viel übrig geblieben. In Berlin wurde eine Zwischenbilanz gezogen.
Hubble kommt wieder in den normalen Betrieb. Einmal aus- und wieder einschalten. Kräftig durchschütteln. Läuft wieder. Aber auch mit ausgefallenem Kompass wäre Hubble nicht verloren gewesen.
Die Deutsche Bahn setzt auf IoT über ein globales Satellitennetzwerk von Kepler Communications. Darüber sollen Waren weltweit beim Transport mit Güterzügen verfolgt werden können.
Laser könnten Daten von Satelliten viel besser übertragen als Radiowellen. Aber was tun bei schlechtem Wetter? Forscher aus der Schweiz haben einen Weg gefunden und machen sich dabei jahrzehntealte Forschung zunutze.
Massenproduktion senkt die Stückkosten, das gilt auch für Raketen. Die neuseeländische Firma Rocketlab hat eine Fabrik eröffnet, in der Raketen in Serie produziert werden sollen.
Sie ist stoß- und schlagsicher nach einem Standard der US Army, hat eine lange Akkulaufzeit und kann Nachrichten und Navigation: Garmin hat die besonders für Outdoorfans gedachte Sportuhr Instinct angekündigt.
Landspace, der chinesische Hersteller von Raketen, präsentierte sich auf dem Internationalen Astronautischen Kongress in Bremen. Mit ambitionierten Raketenplänen und staatlicher Unterstützung will das Unternehmen internationale Kunden bedienen.
Richard Branson freut sich auf seinen ersten Flug in den Weltraum. Der werde in wenigen Monaten stattfinden, hat der Gründer von Virgin Galactic angekündigt. Er wollte schon vor fünf Jahren fliegen.
Weil ein weiteres Instrument zur Ausrichtung von Hubble ausfiel, ist das Weltraumteleskop in einen abgesicherten Modus versetzt worden und außer Betrieb. Das Problem hatte sich bereits abgezeichnet.
Start und Landung in Vandenberg: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals eine Falcon-9-Rakete auf kalifornischem Festland landen lassen. Außerdem gibt es einen Termin für den ersten bemannten Flug zur ISS.