Virgin Orbit: Richard Branson gründet Transportunternehmen für Satelliten

Und noch ein Raumfahrtunternehmen der Virgin Group: Virgin Orbit soll künftig Satelliten in den Orbit transportieren. Den Auftrag für den Aufbau einer Konstellation gibt es schon seit zwei Jahren.

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Cosmic Girl setzt Launcher One ab: noch keine Details bekannt.
Cosmic Girl setzt Launcher One ab: noch keine Details bekannt. (Bild: Virgin Galactic)

Start frei für Launcher One: Die Virgin Group hat mit Virgin Orbit ein neues Tochterunternehmen gegründet, das Satelliten in die Erdumlaufbahn bringen soll. Virgin-Gründer Richard Branson hatte vor einigen Jahren angekündigt, das Satellitengeschäft einzusteigen.

Das Transportvehikel, mit dem Virgin Orbit die Satelliten in den Orbit bringen soll, ist die zweistufige Rakete Launcher One. Die Rakete soll Satelliten auf eine niedrige Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, Leo) oder auf einen sonnensynchronen Orbit (SSO) bringen kann. Sie kann eine Nutzlast von 225 Kilogramm in den Leo oder 120 Kilogramm in den SSO transportieren.

Launcher One startet vom Flugzeug aus

Starten wird Launcher One allerdings nicht von einer Rampe aus. Eine speziell dafür umgebaute Boeing 747 mit dem Namen Cosmic Girl wird die Rakete mit in die Luft nehmen. In etwa 10 Kilometern Höhe wird sie ausgeklinkt und fliegt mit eigener Kraft weiter.

Virgin Orbit ist Bransons drittes Raumfahrtunternehmen - neben Virgin Galactic, das kommerzielle Raumflüge mit zahlenden Passagieren an Bord durchführen soll, und der Spaceship Company, die die Raumfahrzeuge baut.

One Web plant Konstellation mit mehreren Hundert Satelliten

Virgin soll für das Unternehmen One Web eine Satellitenkonstellation aufbauen. Die Konstellation wird aus knapp 650 Satelliten bestehen, die auf polaren Umlaufbahnen um die Erde kreisen. Darüber will One Web Internet in entlegene Regionen bringen.

Details, etwa wann Virgin Orbit erstmals startet, hat das Unternehmen nicht bekanntgegeben. Das soll erst in den kommenden Monaten geschehen.

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