Raumfahrt: Europa bleibt im All

Nicht so viel wie gewünscht, aber genug zum Weitermachen: Die Ministerkonferenz der Esa-Mitglieder hat einen Etat von zehn Milliarden Euro für die europäische Raumfahrtagentur bewilligt. Damit kann die Esa wichtige Projekte umsetzen, etwa die zwei Exomars-Missionen und die Verlängerung der ISS-Laufzeit.

Artikel veröffentlicht am ,
ISS: Beteiligung bis 2024 gesichert
ISS: Beteiligung bis 2024 gesichert (Bild: Nasa)

Es geht weiter mit Exomars und der ISS: Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) bekommt von den 22 Mitgliedsstaaten die nötigen Finanzmittel für diese beiden sowie weitere Raumfahrtmissionen.

Stellenmarkt
  1. Java Architekten (m/w/d)
    uniVersa Lebensversicherung a. G., Nürnberg
  2. Software-Entwickler Robotik (m/w/d)
    ASYS Group - ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt
Detailsuche

Insgesamt stellen die Minister der Esa in den kommenden Jahren 10,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sei "ein großer Betrag", der es der Esa ermögliche, voranzukommen, sagte Esa-Chef Jan Wörner in der Abschlusspressekonferenz. Das Ziel der Esa waren allerdings mehr als elf Milliarden Euro. Der deutsche Anteil beträgt zwei Milliarden Euro und ist damit der größte Beitrag.

Europa beteiligt sich weiter an der ISS

Die Ministerkonferenz stimmte unter anderem zu, dass die Europäer sich weiterhin an der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) beteiligen. Die Verlängerung der ISS-Mission um vier Jahre war Anfang 2014 beschlossen worden. Die Esa-Mitglieder stellen für die verlängerte ISS-Mission etwa 960 Millionen Euro bereit.

Der Absturz des Schiaparelli-Landers auf dem Mars hat keine negativen Konsequenzen: Die Esa bekommt das nötige Geld für die zweite Exomars-Mission. Die verzögert sich um zwei Jahre, deshalb braucht die Esa zusätzliche Mittel. Sie bekommt 440 Millionen Euro, um 2020 einen Rover auf den Mars zu bringen.

Esa bekommt Geld für Ariane 6

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24./25.08.2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Weitere wichtige Programme sind die Trägerraketen und die Erdbeobachtung. Bis 2023 erhält die Agentur 1,6 Milliarden Euro für Raketen. Das Geld soll unter anderem für den Bau der Ariane 6 verwendet werden.

Für die Erdbeobachtung per Satellit gibt es knapp 1,4 Milliarden Euro. Die sei beispielsweise "die Grundlage für einen verbesserten Klimaschutz. Zudem entstehen durch die Verwendung von Satellitendaten innovative Geschäftsmodelle für deutsche Unternehmen", sagte Brigitte Zypries. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vertrat Deutschland in der Konferenz zusammen mit Pascale Ehrenfreund, der Chefin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 05. Dez 2016

Es gibt 3 Gründe wieso Forscher von Einrichtung zu Einrichtung Reisen müssen. 1. Es gibt...

Tunkali 05. Dez 2016

Kannst du das mit dem "absolut keinen Ertrag liefern" belegen? Hier sind meine: https...

stoney0815 05. Dez 2016

herrje, der Mann kann einem ja wirklich leid tuen. Da träumt er noch vor der...

Anonymer Nutzer 04. Dez 2016

Die Erforschung anderer Planeten ist viel wichtiger, als das Beseitigen von Müll im...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  2. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /