Abo
  • Services:

Tiangong-2: Erste Taikonauten fliegen zu Chinas neuer Raumstation

Der Start von zwei chinesischen Raumfahrern soll in der Nacht live übertragen werden. Ihr Dockingmanöver mit der chinesischen Raumstation soll von einem Satelliten aus nächster Nähe gefilmt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die beiden Taikonauten Jing Haipeng (links) und Chen Dong
Die beiden Taikonauten Jing Haipeng (links) und Chen Dong (Bild: Xinhua)

Die neue chinesische Raumstation Tiangong-2 erhält ihre erste Besatzung. Der Start ist für 1:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit angesetzt. Fünf Jahre nach der letzten Mission zur Vorgängerstation Tiangong-1 fliegen damit erstmals wieder chinesische Taikonauten in den Weltraum.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)
  2. Universität Hamburg, Hamburg

Die Mission soll insgesamt 35 Tage dauern. Der Start wird vom chinesischen Fernsehen live übertragen. Es gibt auch einen Livestream der amerikanischen Ausgabe des chinesischen Staatsfernsehens, in dem der Start zu sehen sein soll. An Bord des Shenzhou Raumschiffs sind der Kommandant Jing Haipeng, der damit zum dritten Mal in den Orbit fliegt, und sein Kollege Chen Dong.

Erstmals wird das Dockingmanöver dabei von außen beobachtet. Ein kleiner Satellit namens Banxing-2 soll Filmaufnahmen des Manövers liefern. Er ist für die Aufgabe mit mehreren Kameras ausgestattet. Das Raumschiff wird aber erst nach zwei Tagen bei der Raumstation eintreffen.

Wie ihr Vorgänger besteht die Raumstation Tiangong-2 aus nur einem Modul. Sie ist die letzte Testplattform vor dem Bau einer größeren Raumstation aus mehreren Modulen, die ähnlich wie die russische Raumstation Mir aufgebaut sein wird. Mit Tiangong-2 wird erstmals auch die Versorgung der Taikonauten durch Frachtraumschiffe im Orbit durchgeführt.

Das chinesische Raumfahrtprogramm folgt damit weitgehend der Entwicklung der russischen Raumfahrt, die ebenso mit einer Reihe einfacher Saljut-Raumstationen aus nur einem Modul begann.

Alte Rakete startet in der Wüste Gobi

Der Start des Raumschiffs Shenzhou-11 erfolgt mit der erprobten Langer Marsch 2F Rakete. Sie gehört noch zur alten Generation der chinesischen Raketen, die mit der hochtoxischen Treibstoffmischung aus unsymmetrischen Dimethylhydrazin und Stickstofftetroxid angetrieben wird. Die neue Generation der Raketen wird mit flüssigem Sauerstoff und Kerosin angetrieben und soll die alten Raketen in den nächsten Jahren ablösen.

Shenzhou-11 wird von Jiuquan in der Wüste Gobi aus gestartet, am westlichen Rand der Provinz Innere Mongolei. Am Ende der Mission soll die Kapsel im gleichen Gebiet auch wieder landen.

Update

Inzwischen ist die Mission erfolgreich gestartet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 105€ (Vergleichspreis ab € 119,90€)
  2. (-80%) 1,99€
  3. 13€
  4. 34,99€ statt 59,99€ (neuer Tiefpreis!)

Rulf 20. Okt 2016

wer immer nur das schlechteste erwartet, ist dann stets vom guten angetan...

jones1024 17. Okt 2016

... aber müsse die Taikonauten auch Pantomime können??? Immer an der virtuellen...

Ovaron 16. Okt 2016

Ach, es gibt wirklich Themen die nicht in die Rubrik "Sonstiges" passen? Ach, das Thema...


Folgen Sie uns
       


Google Nexus One in 2019 - Fazit

Das Google Nexus One ist zehn Jahre alt - und damit unbenutzbar, oder?

Google Nexus One in 2019 - Fazit Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /