Abo
  • Services:

GX Aviation: Eurowings-Flieger bekommen Breitbandzugänge von Inmarsat

Die Lufthansa wird ihren Low Cost Carrier Eurowings mit schnellen Internetzugängen ausstatten. Verwendet werden das Ka-Band und Satelliten von Inmarsat, was Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s ermöglichen sollte.

Artikel veröffentlicht am ,
Umgebauter Eurowings-A320 mit GX-Aviation-Rumpfantenne
Umgebauter Eurowings-A320 mit GX-Aviation-Rumpfantenne (Bild: Inmarsat)

Eurowings-Flugzeuge werden mit Inmarsats GX Aviation ausgestattet. Damit sollen Fluggäste des Billigfliegers einen schnellen Internetzugang in der Kabine bekommen. Die Lufthansa-Tochter wird zunächst 69 Airbus A320 mit der Technik umrüsten lassen. Um den Einbau kümmert sich Lufthansa Technik, das bis Mitte 2017 fertig werden will.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Nürnberg
  2. Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB), Berlin

Laut Inmarsat ist Eurowings der erste Low Cost Carrier (LCC), der das System einsetzt. Als Vorteile nennt das Unternehmen vor allem die weltweite Abdeckung und hohe Bandbreiten. Ermöglicht wird das durch Inmarsats Global-Xpress-Satelliten-Netzwerk und die Verwendung des Ka-Bandes. Zumindest die weltweite Abdeckung dürfte kaum der ausschlaggebende Grund für GX Aviation sein, denn die A320-Flotte wird überwiegend für Ziele zwischen europäischen Städten eingesetzt.

Zur effektiven Bandbreite in den Flugzeugen macht Inmarsat keine Angaben. Es wird aber angegeben, dass selbst Videodienste darüber gut funktionieren sollen. Vergleichbar soll das mit Breitbandlösungen auf dem Boden sein. Indirekt nennt Inmarsat aber prinzipielle Zahlen des Systems. So arbeiten die Satelliten mit 89 festen Strahlen für die allgemeine Abdeckung sowie sechs weiteren Strahlen im Ka-Band, die zur Kapazitätserhöhung genutzt werden können.

Anzahl der Satelliten wird verdoppelt

Derzeit existieren drei Satelliten, die unter anderem GX Aviation mit Bandbreite versorgen. Der erste Global-Xpress-Satellit wurde Ende 2013 in eine geosynchrone Umlaufbahn gebracht. Ein vierter soll in Kürze gestartet werden und um die Kapazität vom Weltraum zum Luftraum zu steigern und etwas Redundanz zu ermöglichen. Bis 2020 sind zwei weitere Satelliten geplant.

In der Theorie sollten damit bis zu 50 MBit/s bei den Eurowings-Maschinen möglich sein, da der A320 mit Flugzeugrumpfantennen ausgestattet wird. Diese 50 MBit/s werden in den Flugzeugen von maximal 174 Personen genutzt, was der typischen engen Bestuhlung in vielen LCC-A320 entspricht. Allerdings werden kaum alle Nutzer den Internetzugang verwenden. Zudem gibt es noch keine Angaben zu Preisen, die Eurowings verlangen möchte. Auch damit lässt sich der Bandbreitenbedarf regeln.

Die ersten Airbus A320 von Eurowings sind bereits umgebaut. Erkennbar ist das bei den Eurowings-Flugzeugen an dem etwas seltsam aussehenden Buckel auf der Oberseite des Rumpfes, für den sich sehr viele Fluggesellschaften entscheiden. Für GX Aviation hat diese Position Vorteile bei der maximalen Bandbreite. Anfang 2017 will Eurowings erste Tests mit dem System durchführen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,90€
  2. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 99€ + Versand oder Marktabholung)
  3. 339€ (Bestpreis!)

Käx 25. Dez 2016

Uh... ausführliche Antwort... das war garnicht böse gemeint oder so... ;P Was Du...

ChMu 25. Dez 2016

Die Latenzzeit ist unwichtig. Es geht doch nicht darum, irgendwelche ego shooter in...

nmSteven 24. Dez 2016

Bei den kurzen Strecken ist mir die Beinfreiheit relativ egal. Hier geht es um möglichst...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10e - Test

Das Galaxy S10e ist das kleinste Modell von Samsungs neuer Galaxy-S10-Reihe - und für uns der Geheimtipp der Serie.

Samsung Galaxy S10e - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  2. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  3. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

    •  /