Abo
  • Services:
Anzeige
Empfangsterminal auf dem Hohenpeißenberg: Erdatmosphäre stört die Datenübertragung.
Empfangsterminal auf dem Hohenpeißenberg: Erdatmosphäre stört die Datenübertragung. (Bild: Bernd Müller/DLR)

Satelliteninternet: DLR stellt Rekord bei optischer Datenübertragung auf

Empfangsterminal auf dem Hohenpeißenberg: Erdatmosphäre stört die Datenübertragung.
Empfangsterminal auf dem Hohenpeißenberg: Erdatmosphäre stört die Datenübertragung. (Bild: Bernd Müller/DLR)

Satelliten sollen künftig schnelles Internet per Laser in ländliche Regionen bringen. DLR-Forscher testen die optische Datenübertragung - und haben einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.

Mehr als anderthalb Terabit pro Sekunde über mehr als zehn Kilometer: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in Oberbayern einen neuen Rekord mit optischer Datenübertragung aufgestellt. Die Technik könnte es ermöglichen, schnelle Internetzugänge in bisher unterversorgten ländlichen Regionen zur Verfügung zu stellen.

Anzeige

Die DLR-Forscher haben über eine Distanz von 10,45 Kilometern eine Laser-Verbindung eingerichtet, mit der sie Daten mit 1,72 Terabit pro Sekunde übertragen haben. Die Versuche fanden in Oberbayern zwischen dem Ort Weilheim und dem Hohenpeißenberg statt.

Schnelles Internet kommt vom Satelliten

Ziel war es, eine Datenverbindung zwischen der Erde und einem geostationären Satelliten zu simulieren. Ländliche Regionen könnten von Satelliten mit schnellem Internet versorgt werden. Satelliten sollen über eine Laserverbindung an das terrestrische Internet angebunden werden.

Daran arbeiten die Forscher im DLR-Projekt Terabit-throughput Optical Satellite System Technology, kurz: Thrust. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist", sagte Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation.

Die Strecke simulierte die Störungen durch die Atmosphäre

Die stärkste Beeinträchtigung einer optischen Verbindung zwischen Satellit und Boden stellt die Erdatmosphäre dar. Diese Störungen haben die Forscher simuliert und dabei festgestellt, dass sie den Störungen entsprechen, die auch bei einer Übertragung über 10 Kilometer vom Boden auf einen Berg auftreten.

Facebook arbeitet an einem ähnlichen Projekt: Das Unternehmen will Solardrohnen als fliegende Basisstationen für schnelles Internet aufsteigen lassen. Diese sollen dann Daten per Laser übertragen. Einen Empfänger für die optische Datenübertragung haben Facebook-Entwickler im Juli dieses Jahres vorgestellt.


eye home zur Startseite
Ovaron 07. Nov 2016

...wenn man den Satelliten im geostationären Orbit dafür benutzt UND darauf besteht auch...

helbo 04. Nov 2016

Wolken behindern sehr wohl, dass uv licht. Oder hast du schonmal sonnenbrand bei regen...

Ovaron 04. Nov 2016

Weswegen es auf der Zugspitze, dem höchsten deutschen Berg, auch niemals Nebel gibt...

grslbr 03. Nov 2016

Vorweg, ich heule auf hohem Niveau. Ich wohne auf dreifach so vielen Quadratmetern wie's...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  3. InoNet Computer GmbH, Oberhaching
  4. Hannover Rück SE, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 4,99€
  2. (-80%) 3,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bpfilter

    Linux-Kernel könnte weitere Firewall-Technik bekommen

  2. Media Broadcast

    Freenet TV kommt auch über Satellit

  3. Blizzard

    Update und Turnier für Warcraft 3 angekündigt

  4. EU-Urheberrechtsreform

    Kompromissvorschlag hält an Uploadfiltern fest

  5. Desktop-Modi im Vergleich

    Fast ein PC für die Hosentasche

  6. Android 8.0

    Samsung verteilt Oreo-Upgrade wieder für Galaxy S8

  7. Bilanzpressekonferenz

    Telekom bestätigt Super-Vectoring für dieses Jahr

  8. Honorbuddy

    Bossland muss keine Millionen an Blizzard zahlen

  9. Soziale Netzwerke

    Twitter sperrt Tausende verdächtige Accounts

  10. Qualcomm

    802.11ax-WLAN kann bald in Smartphones kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Age of Empires Definitive Edition Test: Trotz neuem Look zu rückständig
Age of Empires Definitive Edition Test
Trotz neuem Look zu rückständig
  1. Echtzeit-Strategie Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin
  2. Matt Booty Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft
  3. Vorschau Spielejahr 2018 Zwischen Kuhstall und knallrümpfigen Krötern

Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Und alle am weinen x'D

    ikhaya | 15:55

  2. Re: Meine Ansicht zu dem Ganzen:

    ikhaya | 15:53

  3. Re: Meine Ansicht zu dem Ganzen:

    Muhaha | 15:53

  4. Re: Kann man dann auf Vectoring VDSL 100 hoffen...

    bombinho | 15:52

  5. Re: Natürlich

    Unix_Linux | 15:52


  1. 15:21

  2. 15:03

  3. 13:12

  4. 12:40

  5. 12:07

  6. 12:05

  7. 12:01

  8. 11:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel