Ukraine meldet Geländegewinne: Starlink-Sperre trifft russische Truppen hart
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Die Ukraine hat zwischen dem 11. und 15. Februar 2026 nach Angaben des amerikanischen Thinktanks Institute for the Study of War (ISW) rund 201 Quadratkilometer Territorium zurückerobert(öffnet im neuen Fenster) .
Das wären die umfassendsten ukrainischen Rückeroberungen seit Beginn der Gegenoffensive im Juni 2023. Ob ein Kausalzusammenhang mit der gleichzeitigen Starlink-Sperrung für russische Einheiten besteht, lässt sich nicht abschließend belegen. Die zeitliche Koinzidenz ist jedoch auffällig.
Der Hintergrund: SpaceX begann Ende Januar und Anfang Februar, unregistrierte Starlink-Terminals auf dem Gebiet der Ukraine vom Netz zu trennen .
Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte zuvor mit Elon Musk, dem SpaceX-Chef, Kontakt aufgenommen, nachdem russische Drohnen mit Starlink-Antennen über ukrainischen Städten geortet worden waren.
Musk bestätigte die Maßnahme via X(öffnet im neuen Fenster) mit dem Hinweis, es seien Schritte unternommen worden, um die nicht autorisierte Nutzung durch Russland zu unterbinden.
Wie kam Russland überhaupt an Starlink?
Russische Einheiten sollen sich die Terminals über Drittländer beschafft haben, darunter waren Händlernetzwerke in Dubai und Zentralasien. Al Jazeera berichtete(öffnet im neuen Fenster) , dass die Geräte in Drohnen eingebaut wurden, um ukrainische Störsysteme zu umgehen, Ziele tief im Hinterland anzusteuern und Videodaten in Echtzeit zu übertragen. Auch die Koordination zwischen Fronteinheiten und rückwärtigen Führungsstäben soll über Starlink erfolgt sein.
Technisch setzt die Sperrung auf ein Whitelist-System auf: Wie tarnkappe.info erläutert(öffnet im neuen Fenster) , meldet sich jedes Starlink-Terminal mit einer einzigartigen ID im System an. Gibt es keine gültige Registrierung, helfen weder ein Reset noch eine Neuausrichtung der Antenne.
Seit dem 4. Februar 2026 werden alle nicht verifizierten Terminals automatisch vom Netz getrennt, die Whitelist wird seither täglich aktualisiert.
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