Abo
  • Services:
Anzeige
Trennung von Schiaparelli und TGO: Zusammenenarbeit in schwierigen politischen Zeiten
Trennung von Schiaparelli und TGO: Zusammenenarbeit in schwierigen politischen Zeiten (Bild: Esa/ATG medialab)

Exomars: Esa bereitet Marslandung vor

Trennung von Schiaparelli und TGO: Zusammenenarbeit in schwierigen politischen Zeiten
Trennung von Schiaparelli und TGO: Zusammenenarbeit in schwierigen politischen Zeiten (Bild: Esa/ATG medialab)

Europa setzt zur Landung auf dem Mars an: Nach siebenmonatiger Reise ist die europäische Mission Exomars fast am Ziel. Am Sonntag wurde in einem schwierigen Manöver der Satellit vom Landefahrzeug getrennt. Das soll am Mittwoch aufsetzen.

Die europäisch-russische Raumfahrtmission Exomars ist fast am Ziel: Die Landung auf dem Mars ist für Mittwoch geplant. Kurz vor dem Ende gab es noch einige bange Momente für die Verantwortlichen bei der europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) und ihrem russischen Pendant Roskosmos.

Anzeige

Exomars besteht aus zwei Teilen: dem Satelliten Trace Gas Orbiter (TGO) und der Landeeinheit Schiaparelli. Für das bevorstehende Manöver wurden diese am Sonntag getrennt. Dazu wurden vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum (European Space Operations Centre, Esoc) per Funk Sprengbolzen gezündet. "Ein Federmechanismus drückt dann Schiaparelli sanft weg und sorgt für eine Rotation um seine Achse - so wird sichergestellt, dass das Modul nicht ins Taumeln gerät oder rückwärts in die Mars-Atmosphäre eintritt", erklärt die Esa.

War die Trennung erfolgreich?

Das Abkoppeln galt als eines der schwierigsten Manöver der Expedition. Wegen der Signallaufzeit von fast zehn Minuten war zunächst unklar, ob es erfolgreich war. Flugdirektor Michel Denis berief sogar eine Beratung ein, konnte dann aber per Twitter den erfolgreichen Abschluss der Trennung bekanntgeben: "Telemetriedaten laut und klar. Schiaparelli ist frei und unterwegs zum Mars."

Die Mission war am 14. März 2016 gestartet. Der TGO soll nach Spuren von Methan und anderen Spurengasen suchen, die Anzeichen für aktive biologische oder geologische Prozesse auf dem Mars sein könnten. Der 600 Kilogramm schwere Lander Schiaparelli soll zeigen, dass er weich landen kann. Esa und Roskosmos wollen mit dem gleichen System im Jahr 2020 einen Rover auf dem Mars landen.

Gibt es Leben auf dem Mars?

Für Esa-Chef Jan Wörner ist Exomars der Beginn eines neuen Zeitalters der Mars-Exploration. "Der Mars hat Zeiten erlebt, in denen das Entstehen von Leben möglich gewesen sein könnte. So findet man dort noch heute Wasser. Die Frage, ob es Leben gab oder gibt, ist daher von großem Interesse", sagte er vor kurzem.

Beide Raumfahrtagenturen sehen in ihrem Projekt auch den Beweis, dass Kooperation zwischen Ost und West in politisch schwierigen Zeiten möglich ist.


eye home zur Startseite
raketenhund 18. Okt 2016

Schau mal in die Mediathek des RBB. Gestern abend gegen 22:30 gab es eine kurze Reportage...

mnementh 17. Okt 2016

Es ist schön zu sehen, dass in diesen Zeiten politischen Irrsinns und Eskalation...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co. Nürnberger Nachrichten, Nürnberg
  3. posterXXL GmbH, Kirchheim-Heimstetten
  4. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 30,99€
  3. 22,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  2. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  3. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor

  4. Drei

    Netzanbieter warnt vor Upgrade auf iOS 11

  5. Microsoft

    Zusatzpaket bringt wichtige Windows-Funktionen für .Net Core

  6. Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300

    Die Schlechtwetter-Kameras

  7. Elektroauto

    Elektrobus stellt neuen Reichweitenrekord auf

  8. Apple

    Xcode 9 bringt Entwicklertools für CoreML und Metal 2

  9. Messenger

    Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

  10. Smart Glass

    Amazon plant Alexa-Brille



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    Lapje | 14:58

  2. Re: was kann man da denn schon falsch machen?

    maci23 | 14:56

  3. Re: Kontrollzentrum GPS deaktivieren?

    johnDOE123 | 14:54

  4. Ich pople nicht, ich texte!

    Kein Kostverächter | 14:53

  5. Re: Das fällt jetzt auf? Wofür gibt es Beta...

    maci23 | 14:51


  1. 14:28

  2. 13:55

  3. 13:40

  4. 12:59

  5. 12:29

  6. 12:00

  7. 11:32

  8. 11:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel