Abo
  • Services:
Anzeige
5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio
5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Huawei)

3G-Abschaltung: Bundesnetzagentur schlägt UMTS-Frequenzen für 5G vor

5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio
5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Huawei)

Die Bundesnetzagentur schlägt indirekt eine UMTS-Abschaltung für 5G-Mobilfunk vor. Daneben wurden weitere Frequenzbereiche als Pionierbänder für 5G benannt.

Die Bundesnetzagentur hält die im Jahr 2000 versteigerten UMTS-Frequenzen, die bis Ende 2020 zugeteilt sind, für den neuen 5G-Mobilfunk für geeignet. Das gab die Behörde am 20. Dezember 2016 bekannt. Deshalb sei rechtzeitig über die erneute Bereitstellung der 3G-Frequenzen zu entscheiden. Damit müsste UMTS abgeschaltet werden.

Anzeige

Hier handelt es sich um die gepaarten Frequenzen im 2-GHz-Band aus den Bereichen 1.920 MHz bis 1.980 MHz (Unterband) und 2.110 bis 2.170 MHz (Oberband).

Daneben wurden in den Orientierungspunkten der Bundesnetzagentur weitere Frequenzbereiche als Pionierbänder für 5G benannt. Geeignete und absehbar verfügbare Frequenzbereiche seien die 700-MHz-Mittenlücke, 2 GHz, 3,4 bis 3,8 GHz, 26 GHz und 28 GHz. Auch sie sollen frühzeitig für den Ausbau bereitgestellt werden.

Der Frequenzbereich von 2.110 bis 2.120 MHz ist primär dem Weltraumforschungsfunkdienst zugewiesen. Der Frequenzbereich 3,4 bis 3,6 GHz ist derzeit als fester Funkdienst über Satelliten und als nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst und als Amateurfunkdienst zugewiesen. Die Frequenzen im Bereich 3,5 GHz wurden größtenteils flexibilisiert und können somit technologieneutral auch für 5G-Dienste eingesetzt werden. Im Frequenzbereich 3.473 bis 3.494 MHz und 3.573 bis 3.594 MHz (gepaart) bestehen noch 32 unbefristete regionale Zuteilungen im 7-MHz-Raster für die Funkanbindung von Teilnehmeranschlüssen als Wireless Local Loop (WLL) als Punkt-zu-Mehrpunkt-Richtfunk.

Geeignete Frequenzen für 5G

"Wir werden für die nächste Mobilfunkgeneration 5G frühzeitig geeignete Frequenzen zur Verfügung stellen", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Damit fördern wir den Ausbau digitaler Infrastrukturen in Deutschland und ermöglichen Innovationen in den Bereichen Smart City, Smart Factory und Smart Home."

Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 21. Dez 2016

Das hab ich mir nicht aus dem Hintern gezogen sondern ist genauso geplant, das nur am Rande.

Anonymer Nutzer 21. Dez 2016

Offtopic, aber weil es so schmerzt: "Wer 2020 noch...", ohne "in".

PiranhA 21. Dez 2016

Naja, wenn dann irgendwann kein 3G mehr geben sollte, können die Billig-Anbieter kaum mit...

Füchslein 21. Dez 2016

Habe auch das Problem. Wenn 3G an ist, kann ich kein PokemonGo spielen!!! Geht nur mit E...

NaruHina 21. Dez 2016

... Die Nutzung um 700mhz beschränkt ja nur weiter die Nutzer von du Mikrofonen, ebenso...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KLEEMANN GmbH, Göppingen
  2. BWI GmbH, München
  3. Carmeq GmbH, Ingolstadt
  4. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79€
  2. 29,97€
  3. (u. a. NBA 2K18 PS4/XBO 29€)

Folgen Sie uns
       


  1. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  2. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  3. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  4. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  5. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  6. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  7. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  8. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  9. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  10. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snet in Kuba: Ein Internet mit Billigroutern und ohne Porno
Snet in Kuba
Ein Internet mit Billigroutern und ohne Porno
  1. Internet Unternehmen in Deutschland weiter mittelmäßig versorgt
  2. Überwachungstechnik EU-Parlament fordert schärfere Ausfuhrregeln
  3. Apple Messages-App kann mit Nachricht zum Absturz gebracht werden

Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
EU-Netzpolitik
Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

  1. so etwas kommt raus

    tschaefer | 12:25

  2. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    bk (Golem.de) | 12:19

  3. Re: Anstatt Eisen zu Gold machen sie Pappe zu Gold.

    SanderK | 12:18

  4. Re: ist ja ein Lacher gegen die illegalen IPTV...

    sofries | 12:14

  5. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf...

    bk (Golem.de) | 12:09


  1. 12:26

  2. 09:02

  3. 18:53

  4. 17:28

  5. 16:59

  6. 16:21

  7. 16:02

  8. 15:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel