Shimi ist ein Roboter, der Musik abspielt, die auf einem Smartphone gespeichert ist. Das Smartphone ist aber auch sein Gehirn, das ihm weitere Fähigkeiten verleiht, etwa Rhythmen zu erkennen und ähnliche Stücke auszuwählen oder sich dazu zu bewegen.
Japanische Forscher haben einen Roboter entwickelt, der bei Schere, Stein, Papier schummelt und deshalb immer gewinnt. Das reaktionsschnelle System könnte dazu eingesetzt werden, die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter zu regeln.
US-Verbraucherschützer fürchten, dass Google in seinen Roboterautos mehr Daten sammelt als für den Betrieb der Autos nötig. Die Gruppe Consumer Watchdog fordert deshalb, Datenschutz im kalifornischen Gesetz für Roboterautos zu verankern.
Schlaglöcher sollen mit Hilfe eines Roboters, der am Georgia Tech Research Institute (GTRI) entwickelt wurde, noch vor ihrer Entstehung repariert werden. Das Gerät erkennt Risse im Asphalt und repariert sie. Das Verfahren ähnelt der Funktionsweise eines Tintenstrahldruckers.
Auf der ISS proben CSA und Nasa, die Raumfahrtbehörden Kanadas und der USA, den nächsten Schritt des Betankens von Satelliten: Der Roboter soll den Tankverschluss entfernen und die Versiegelung durchstoßen. Der erste Tankvorgang ist für die zweite Jahreshälfte geplant.
US-Wissenschaftler haben einen robotischen Finger mit einem taktilen Sensor entwickelt, der Oberflächen ertasten kann. Vorbild war der menschliche Finger - doch der technische Finger soll besser als das Original sein.
General Electric testet einen Roboter für die Inspektion von Windkraftanlagen: Gehalten von einem Vakuum, fährt er an dem Turm hoch und macht Bilder von den Rotorblättern.
Forscher am DFKI in Bremer entwickeln einen sechsbeinigen Laufroboter nach dem Vorbild einer Gottesanbeterin. Mantis' Aufgabe wird es sein, fremde Himmelskörper zu erkunden.
Küchenschaben haben ein effizientes Manöver entwickelt, um schnell außer Sicht zu geraten: Sie schwingen sich über einen Vorsprung und hängen sich darunter. US-Wissenschaftler haben einem Roboter diesen akrobatischen Trick beigebracht.
Batbot heißt ein Roboter, der seine Flügel nach dem Vorbild einer Fledermaus bewegen kann. Künstliche Muskeln aus einer Formgedächtnis-Legierung ahmen die Verformung des Flügels nach.
Im Flug lädt eine Drohne einen Akku oder bringt eine Lampe zum Leuchten. Der Quadrocopter wurde mit einer Spule ausgestattet, die drahtlos Strom an eine zweite Spule übertragen kann.
Ein Roboter auf der Schulter ersetzt die Freunde: Sind sie abwesend, nimmt der Nutzer den Telepräsenzroboter MH-2 mit. Der Daheimgebliebene ist so virtuell anwesend.
Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.
US-Forscher haben Mikroroboter mit Laserantrieb entwickelt: Die Roboter bestehen aus Luftblasen, die mit einem Laser bestrahlt werden. So können viele der Blasenroboter individuell gesteuert und zu Strukturen angeordnet werden.
Der Roboter Clothbot klammert sich an der Kleidung fest und fährt an Falten hoch. Der von chinesischen Forschern entwickelte Roboter könnte ein künstliches Haustier werden.
HYQ ist ein hydraulisch angetriebener, vierbeiniger Roboter, der am IIT in Genua entwickelt worden ist. Er läuft schon recht sicher und ist nicht so leicht aus dem Tritt zu bringen. Als Nächstes soll er Arme bekommen.
Mehr Open-Source-Software in der Robotik zu verwenden, ist das Ziel der Open Source Robotics Foundation, die unter der Leitung des Robotikunternehmens Willow Garage gegründet worden ist.
Der Roboter HRP3L-JSK kann getreten oder geschubst werden und behält trotzdem die Balance. Möglich ist das durch ein Steuerungssystem, das sehr schnell eine stabile Position berechnet, und einen neuartigen Antrieb, der die Ergebnisse umsetzt.
Wenn Roboter mit Menschen interagieren, müssen sie Emotionen erkennen und zeigen. Längst lassen sich Gesichtsausdrücke in Textform wiedergeben - als Emoticons. Sie lassen sich auf die Robotik übertragen.
Die Verkehrsbehörde im US-Bundesstaat Nevada hat die erste Lizenz für den Testbetrieb autonomer Autos ausgestellt. Sie erlaubt es Google, mit acht Roboterautos durch Nevada zu fahren. Roboterautos erhalten ein besonderes Nummernschild.
Panasonic testet in einem japanischen Friseursalon einen Roboter, der den Kunden die Haare wäscht. Der Test ist eine Vorbereitung für die Markteinführung des Roboters.
Hiroshi Ishiguro präsentiert eine neue Variation des Telepräsenzroboters Telenoid: Hugvie ist ein robotisches Kissen, das beim Telefonieren zur Stimme des Gesprächspartners vibriert.
Auf der Hannover Messe stellt Festo eine Roboterhand vor. Die Exohand kann in der Industrie ebenso wie in der Medizin eingesetzt werden. Sie eignet sich sogar für Computerspiele.
Auf der Hannover Messe präsentiert das schwäbische Unternehmen Festo einen schwebenden Würfel, der sich fortbewegt, indem er sich umstülpt. Ziel des Projekts ist, eine neue Art der Bewegung für industrielle Prozesse nutzbar zu machen.
Oddwerx macht aus einem Smartphone einen Roboter. Läuft das Smartphone mit Android, ist der Roboter mit dem Open-Source-Betriebssystem Robotic-Operating-System-kompatibel und kann dafür entwickelte Anwendungen nutzen.
Er hat noch einen starren Körper, doch seine Tentakel können sich sehen lassen: Europäische Forscher haben einen Roboter nach dem Vorbild eines Oktopus gebaut.
Die US-Marine hat ein System entwickelt, mit dem ein unbemannter Hubschrauber Piratenboote aufspüren und erkennen soll. Es soll im Sommer an Bord eines bemannten Hubschraubers getestet werden.
Roboter als Schmuck: Japanische Forscher haben robotische Ringe entwickelt, die mit den Augen zwinkern. Gedacht als Spielzeug, sollen sie eine neue Art von Robotern darstellen: Roboter zum Anziehen.
Roboter sollen künftig die Sicherheit von Häfen überwachen oder Rohrleitungen und Deiche auf Schäden inspizieren. Ziel des europäischen Gemeinschaftsprojekts Morph ist, Unterwasserroboter im Schwarm agieren zu lassen.
MIT-Wissenschaftler entwickeln kleine robotische Elemente, die sich selbst zu dreidimensionalen Objekten organisieren sollen. Es wird eine Art subtraktives Rapid Prototyping: Aus einem Klotz oder Haufen werden überflüssige Elemente entfernt. Derzeit gibt es aber nur Würfel, die zweidimensionale Formen bilden.
Octavia soll auf Schiffen der US-Marine Feuer löschen. Der humanoide Roboter soll im Team mit der menschlichen Besatzung agieren. Die Kommunikation zwischen Mensch und Roboter wirkt jedoch noch etwas unbeholfen.
Ein dreiarmiger Roboter, der fürs Militär entwickelt wurde, erweist sich als vielseitig: Er kann nicht nur Rucksäcke durchsuchen oder Bomben entschärfen, sondern auch Haare schneiden. Wenn auch nur bedingt kunstvoll.
Die neuen Haushaltsreinigungsroboter von iRobot, Scooba 230 und Scooba 390, kommen nach Deutschland. Die beiden Wischroboter sollen Hartböden sauberer putzen als Wischmopps oder Reinigungstücher.
Amazon steckt 775 Millionen US-Dollar in einen Lagerroboterhersteller. Durch die Roboter steigt die Produktivität der Lagerarbeiter um das Drei- bis Vierfache. Entsprechend weniger Menschen werden gebraucht.
Vier Schwimmroboter sind autonom von San Francisco nach Hawaii gefahren - das ist Weltrekord. Die Fahrt war nur die erste Etappe einer Pazifiküberquerung: Zwei Wave Glider fahren weiter nach Japan, die anderen steuern Australien an.
Eine Allianz der Automobilindustrie und der Weltraumforschung hat kraftverstärkende Handschuhe zum Ziel, die es dem Träger ermöglichen, Werkzeuge länger und komfortabler einzusetzen. So sollen Arbeiter und Astronauten mit weniger Krafteinsatz arbeiten können.
Der japanische Konzern Softbank hat einen Mehrheitsanteil an dem französischen Roboterhersteller Aldebaran übernommen. Softbank will die Entwicklung des Roboters Romeo vorantreiben.
Der kanadische Weltraumroboter Dextre hat die im vergangenen Jahr zur ISS geschickten Werkzeuge zum Betanken von Satelliten an einem Modellsatelliten erfolgreich getestet. Im Sommer soll erstmals Treibstoff auf den Modellsatelliten transferiert werden.
Japanische Forscher haben einen Roboter gebaut, der die Bewegung eines Einzellers nachahmt. Es ging ihnen aber nicht nur um eine neue Art der Fortbewegung, sondern auch um eine neue Form der dezentralen Steuerung.
Die Visitenkarte vergessen? Kein Problem: Der Zeichenroboter Piccolo erstellt schnell eine. Er ist so klein, dass er immer dabei sein kann - und für unter 70 US-Dollar durchaus erschwinglich.
Cebit 2012 Robothespian hat einen Bruder bekommen: Auf der Cebit präsentiert das britische Unternehmen Engineered Arts den Kommunikationsroboter Socibot.
Cebit 2012 Das Karlsruher Institut für Technologie zeigt auf der Cebit, was der Haushaltsroboter Armar III alles kann. Sein Nachfolger Armar IV kann ebenfalls bestaunt werden.