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Drohne: US-Militär setzt unbemannten Transporthubschrauber ein

In Afghanistan transportiert ein Robocopter Versorgungsgüter zu abgelegenen Stützpunkten. Durch den Einsatz der Drohne will das US-Marine Corps Nachschubtransporte sicherer machen.

Artikel veröffentlicht am ,
K-Max UAS: nachts und in großer Höhe
K-Max UAS: nachts und in großer Höhe (Bild: Lockheed Martin)

Konvois mit Versorgungsgütern sind in Afghanistan häufig Ziel von Angriffen. Das US-Militär sucht schon seit einiger Zeit nach Abhilfe. Derzeit testet die US-Marineinfanterie in Afghanistan einen unbemannten Hubschrauber, der Güter zu entfernten Stützpunkten transportiert.

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In der vergangenen Woche habe das Marine Corps mehrere Tests mit dem Robocopter durchgeführt, berichtet das US-Luftfahrtmagazin Aviation Week. Danach hat der Robocopter laut Wired erstmals regulär Nachschub zu einem entlegenen Stützpunkt transportiert.

Hubschrauber wird zum Robocopter

K-Max UAS (für: Unmanned Aerial System) heißt der Robocopter. Er basiert auf dem K-Max-Hubschrauber des US-Luftfahrtunternehmens Kaman Aerospace. In Kooperation mit dem US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Lockheed Martin wurde er zum autonomen K-Max UAS weiterentwickelt.

Der K-Max UAS hat einen Doppelrotor als Antrieb. Er wiegt etwa zwei Tonnen und kann eine Nutzlast von knapp drei Tonnen 400 Kilometer weit transportieren. Der Robocopter navigiert per GPS. Um ihn so gut wie möglich vor Angriffen zu schützen, plant das Marine Corps, ihn hauptsächlich nachts und in großer Höhe fliegen zu lassen.

Lockheed Martin statt Boeing

Außer Lockheed Martin hat auch Boeing einen Robocopter, den A160T Hummingbird, entwickelt, der kleiner ist als der K-Max UAS. Allerdings unterlag Boeing im Wettbewerb für dieses Projekt gegen den Konkurrenten.

Das US-Militär sucht bereits nach Möglichkeiten, Transporte in Afghanistan sicherer zu machen. Dabei werden auch durchaus unkonventionelle Ansätze erwogen. So hat die Darpa vor knapp zwei Jahren das Projekt Transformer initiiert, dessen Ziel es ist, ein flugfähiges Auto zu entwickeln, das bei Gefahr wegfliegen kann. Eine andere Möglichkeit ist, unbemannte Transportfahrzeuge wie das von Lockheed Martin entwickelte Squad Mission Support System (SMSS) einzusetzen.

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vheinitz... 28. Dez 2011

Muss wohl was Geiles sein - so ein Job bei Lockheed Martin & Co. Also bei Autoindustrie...

Schlotterfrost 22. Dez 2011

Mit Hilfe von GPS-Manipulation... xD evtl. sollte das US-Militär nicht grad das Wort...

Espcap 22. Dez 2011

So viel Dummheit in zwei Sätzen tut mir persönlich einfach nur weh.

Flusensieb 22. Dez 2011

Robocop ist aber noch Anfänger, wenigstens macht er es richtig und fliegt einen Koaxheli...

Johnny Cache 22. Dez 2011

Schön zu sehen daß das geniale Konzept des Flettner-Doppelrotors langsam aber sicher den...


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