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Musikalisch: Drohnen fliegen eine Melodie.
Musikalisch: Drohnen fliegen eine Melodie. (Bild: UPenn/Screenshot: Golem.de)

Musikalisch: Drohnen spielen James-Bond-Melodie

Musikalisch: Drohnen fliegen eine Melodie.
Musikalisch: Drohnen fliegen eine Melodie. (Bild: UPenn/Screenshot: Golem.de)

Roboter können Musik machen: Wissenschaftler haben einem Schwarm von Drohnen beigebracht, auf verschiedenen Instrumenten die James-Bond-Melodie zu spielen.

Die Robotiker am General Robotics, Automation, Sensing and Perception Laboratory (Grasp Lab) der Universität von Pennsylvania in Philadelphia haben ihren Quadcoptern schon einige Tricks beigebracht. Der neueste: Die Drohnen machen Musik.

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Die Flugroboter mit den vier Rotoren spielen auf einer Tastatur, die mit speziellen großen Tasten präpariert wurde, sie schlagen eine Trommel und ein Becken und spielen eine etwas ungewöhnliche Gitarre, die Daniel Mellinger, Alex Kushleyev und Vijay Kumar aus dem Rahmen eines ausgemusterten Sofas gebaut haben. Auf diesem Instrumentarium spielen sie das Titelthema der James-Bond-Filmreihe.

Agile Nano-Quadrotoren

Die Musiker sind von Mellinger und Kushleyev entwickelte Nano-Quadrotoren, die die beiden über ihr eigenes Unternehmen KMEL Robotics vermarkten wollen. Die Flugroboter sind etwa 15 Zentimeter groß und höchst agil: Sie können beispielsweise Loopings schlagen oder sich stabilisieren, wenn sie in die Luft geworfen werden.

Für die Musikaufführung haben die Forscher den Raum mit Infrarotlampen und Kameras ausgestattet. Jede der Drohnen hat einen Reflektor, über den das Kamerasystem seine Position orten kann. Diese Daten werden dann an alle Drohnen weitergegeben.

Zur rechten Zeit am rechten Ort

Jedem der Flugroboter wird dann eine Reihe von Wegpunkten im Raum vorgegeben, die er jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen muss - in dem Fall eben die Tasten des Keyboards oder die Saiten der Gitarre. Jeder von ihnen muss dann selbst herausfinden, wie er diese Punkte möglichst effizient und ohne dabei die Mitmusiker zu stören, anfliegt.

Ziel der Arbeit des Grasp Labs sei, dass Roboter ein Schwarmverhalten nachahmen, wie es etwa Fische, Insekten oder Vögel zeigen. Das mache die Roboter schlauer, schneller und flexibler, erklären die Forscher um Kumar. Wenn die Roboter gemeinsam agieren und sich dabei nicht in die Quere kommen, können sie etwa komplexe Formationen darstellen oder aus Fertigbauteilen ein Gerüst zusammensetzen.


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Chili 05. Mär 2012

Fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Aber es wirft einmal mehr moralische Fragen...

Baron Münchhausen. 04. Mär 2012

Ich finde es schon interessant aber von "beigebracht musik zu spielen" kann man hier kaum...

Der mit dem Blubb 03. Mär 2012

Naja, nicht ganz. Man sagt ihnen, wo sie hinfliegen sollen - wie sie dort in der...

Halley 03. Mär 2012

ich nenn das programmieren. oder kann die kleinen biester mieten um auf meiner party den...

Schattenwerk 02. Mär 2012

Darum geht es auch nicht primär.



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