Abo
  • Services:

Umfrage: Roboter sollen schleppen, aufpassen, Fenster putzen

US-Bürger halten Roboter für eine nützliche Ergänzung für den Haushalt. Der möglichst humanoide Roboter soll Bierkästen tragen, den Haushalt schmeißen und das Heim bewachen. Zu teuer darf er aber nicht sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Rund, bunt, verspielt: Ist Robothespian der ideale Haushaltsroboter?
Rund, bunt, verspielt: Ist Robothespian der ideale Haushaltsroboter? (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Hausarbeit ist nervig. Wenig überraschend, dass man sie gern anderen überlässt. Deshalb ist das Ergebnis einer Umfrage des US-Marktforschungsunternehmens Persuadable Research eigentlich folgerichtig: Mehr als zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) gab an, sie hielten einem Roboter im Haushalt für nützlich.

Mach mal den Haushalt

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Die beliebteste Aufgabe, die sie gern einem Roboter abtreten möchten, ist das Tragen schwerer Gegenstände. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) will den eigenen Rücken entlasten. Dann überwiegt aber die Sorge um den eigenen Besitz: Mit nur einem 1 Prozent Rückstand folgt auf Platz 2 der Wunsch nach Sicherheit im Haus, die der Roboter gewährleisten soll.

Erst dann kommt wieder die Bequemlichkeit: Die Liste der Aufgaben für den Roboter umfasst die üblichen unbeliebten, aber notwendigen Hausarbeiten: Fenster putzen, den Fußboden wischen, Geschirr spülen oder die Kleidung waschen. Außerdem wünschen sich 46 Prozent, dass der Roboter gleich noch ein ein Assistent ist, der an Termine und Aufgaben erinnert.

Pflege weniger beliebt

Die Funktionen wie Pflege, die Robotiker gern anführen, spielen für die Normalbürger offensichtlich eine untergeordnete Rolle: Nur eine Minderheit will sich beim Umgang mit Behinderten (12 Prozent) oder Senioren (11 Prozent) von einem Roboter helfen lassen. Auch das Vertrauen in den Roboter als Babysitter ist nicht so groß: Auf ihr Kleinkind wollen nur 9 Prozent den Roboter aufpassen lassen.

Einen funktionalen Roboter wie etwa die Staubsaugerroboter Roomba von iRobot oder den Vorwerk Kobold VR100 wollen die wenigsten im Heim. Der Roboter solle eher wie ein Mensch denn wie eine Maschine aussehen, vielleicht mit einem Hang zum Verspielten, lieber bunt als metallisch, eher rund als eckig. Außerdem wollen die Käufer die Möglichkeit haben, persönliche Extras hinzufügen. Sprechen soll der Roboter auch, seine Stimme soll bitteschön menschlich, aber weder zu alt noch zu jung und weder zu männlich noch zu weiblich klingen.

Kredit für den Roboter

Einer Mehrheit ist es dabei durchaus ernst mit dem Heimroboter: Nur 29 Prozent der Befragten lehnten den Kauf eines solchen ab. 41 Prozent hingegen würden sogar einen Kredit aufzunehmen, um sich einen Roboter zu kaufen. Für 28 Prozent der Kaufwilligen war bei einem Preis von 1.000 US-Dollar die Schmerzgrenze erreicht. 20 Prozent würde auch noch bis 5.000 US-Dollar für einen Heimroboter ausgeben. 10 Prozent würden auch noch bis zu 15.000 US-Dollar ausgeben. Die Vorstellungen sind indes nicht ganz angemessen für den gewünschten Funktionsumfang - für den wirklich vielseitigen Personal Robot 2 verlangt US-Hersteller Willow Garage 400.000 US-Dollar.

Die Umfrage hat Persuadable Research im Januar 2012 online durchgeführt. Wie viele Probanden befragt wurden, hat das Marktforschungsunternehmen nicht bekanntgegeben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Charles Marlow 01. Feb 2012

Und am Ende wird man die Bevölkerung auch noch durch Roboter ersetzen, weil das am...

Missingno. 01. Feb 2012

http://www.vgcats.com/comics/images/071114.jpg


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /